Di. 14.02.1995 - 20:00 Uhr Kassel Huskies - Frankfurt Lions 6:5 (4:1/1:1/1:3)

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Statistik


Kassel Huskies
6:5
(4:1/1:1/1:3)

Frankfurt Lions
DEL · Achtelfinale Spiel 1. Spieltag · 14.02.1995
20:00 Uhr · Eissporthalle Kassel
Tore 1. Drittel
3:0 11:33 (PP) Tor: Greg Johnston Assists: Mike Millar / Sergej Wikulov
4:0 13:24 (SH) Tor: Falk Ozellis Assist: Mike Millar
Tor: Jiri Lala Assists: Patrick Vozar / Rochus Schneider 16:54 4:1
Tore 2. Drittel
Tor: Radek Vit Assists: Marcus Kempf / Alexander Wedl 32:40 4:2
5:2 36:19 (PP) Tor: Dave Morrison Assists: Sergej Wikulov / Falk Ozellis
Tore 3. Drittel
Tor: Rochus Schneider Assists: Jiri Lala / Florian Storf 41:10 5:3
Tor: Marcus Kempf Assists: Radek Vit / Michael Raubal 43:47 5:4
Tor: Ilja Vorobjev 58:29 5:5
6:5 58:41 Tor: Mike Millar Assists: Sergej Wikulov / Falk Ozellis
Verlängerung/Penaltyschießen
Keine Tore
Spielzusammenfassung
Teams Kassel Huskies Frankfurt Lions
Strafminuten
Schüsse
Powerplay
Penalty Killing
Schiedsrichter Kluge
Assistenten
Zuschauer 4660

Spielbericht

Erster Sieg in der Serie


Der EC Kassel feierte im ersten von mindestens vier (und höchstens sieben) Spielen gegen die Frankfurter Löwen einen 6:5 (4:1, l:l,l:3)-Erfolg, der in der Schlußphase auf des Messers Schneide stand. Im ersten Drittel reichten den Huskies fünf Minuten, um zunächst für klare Verhältnisse zu sorgen. Acht Minuten waren die Gäste ein gleichwertiger Gegner, aber nach Kwasigrochs Führungstreffer steigerten sich Johnston, Millar und Co. in einen wahren Spielrausch. Torschütze Kwasigroch, der nur zwei Minuten nach dem ersten Tor zum zweitenmal ins Franfurter Netz traf, flitzte putzmunter über die Eisfläche. Der Linksaußen litt noch am Spieltag an einer Darmgrippe, wurde aber ebenso wie sieben seiner Kollegen „durch eine Unmenge Infusionen" (Mannschaftsarzt Dr Hubert Kress) wieder fit gemacht. Schlimmer als der einzige Frankfurter Treffer im ersten Drittel war die Szene, die Lalas Treffer unmittelbar vorherging. Hannon foulte Schneider und wurde vom Schlittschuh des stürzenden Frankfurters so schwer verletzt, daß er mit einer ca. 20 Zentimeter langen Schnittwunde ins Krankenhaus eingeliefert werden mußte. Trotz des zunächst klaren Ergebnisses war Kassels Keeper Sepp Kontny nicht arbeitslos. Der Torwart rettete gegen Lala, Vit, Ziesche und Raubal. Das zweite Drittel verlief für Kontny und Döhler geruhsamer als die ersten 20 Minuten. Kassels Keeper war gegen Vits Schuß aus Nahdistanz ebenso machtlos wie Döhler bei Wikulows Schlagschuß, den Morrison noch abfälschte. Vor dem Schlußdrittel blieb der grippegeschwächte Kontny in der Kabine am „Tropf. Dieses Mißgeschick hätte die Huskies fast noch auf die Verliererstraße gebracht. Kontny-Ersatz Hegen wurde nämlich kalt erwischt und mußte die ersten beide Schüsse der Gäste von Schneider und Kempf passieren lassen. Als Worobjew zwei Minuten vor der Schlußsirene den Ausgleich markiert hatte, schienen den Huskies die Felle davonzuschwimmen. Aber Torjäger Millar rettete seiner Mannschaft zwölf Sekunden später den so wichtigen Sieg.


Kassel Huskies - Frankfurt Lions 6:5 (4:1/1:1/1:3)
1:0 (8:47) Petr Kwasigroch (Jedrzey Kasperczyk, Dave Morrison)
2:0 (10:35) Petr Kwasigroch (Greg Johnston, Jedrzey Kasperczyk)
3:0 (11:33) Greg Johnston (Mike Millar, Sergej Wikulow - 5-4)
4:0 (13:24) Falk Ozellis (Mike Millar - 4-5)
4:1 (16:54) Jiri Lala (Patrick Vozar, Rochus Schneider)
4:2 (32:40) Radek Vit (Marcus Kempf, Alexander Wedl)
5:2 (36:19) Dave Morrison (Sergej Wikulow, Falk Ozellis - 5-4)
5:3 (41:10) Rochus Schneider (Jiri Lala, Florian Storf)
5:4 (43:47) Marcus Kempf (Radek Vit, Michael Raubal)
5:5 (58:29) Ilja Vorobjev
6:5 (58:41) Mike Millar (Sergej Wikulow, Falk Ozellis)


Zuschauer: 4660

Schiedsrichter: Kluge