Di. 17.02.2026 - 19:30 Uhr Starbulls Rosenheim - Kassel Huskies 3:2 n.V. (2:1/0:1/0:0/1:0)

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Statistik


Starbulls Rosenheim
3:2
n.V.
(2:1/0:1/0:0/1:0)

Kassel Huskies
DEL2 · 44. Spieltag · 17.02.26
19:30 Uhr · ROFA-Stadion
Tore 1. Drittel
1:0 01:52 (EQ) Tor: Charlie Sarault Assist: Jordan Taupert
2:0 06:57 (EQ) Tor: C.J. Stretch Assist: Ville Järveläinen
Tor: Yannik Valenti Assists: Marco Müller / Laurin Braun 08:26 (EQ) 2:1
Tore 2. Drittel
Tor: Tim Bender Assists: Hunter Garlent / Luca Münzenberger 26:49 (EQ) 2:2
Tore 3. Drittel
Keine Tore
Verlängerung/Penaltyschießen
3:2 64:57 (EQ) Tor: Shane Hanna Assists: Charlie Sarault / Scott Feser
Spielzusammenfassung
Teams Starbulls Rosenheim Kassel Huskies
Strafminuten 2 2
Schüsse 24 31
Powerplay 0-1 0-1
Penalty Killing 100% 100%
Schiedsrichter Kilian Hinterdobler, Rohatsch, Marian
Assistenten Leonie Ernst, Matthäus Riemel
Zuschauer 3616

Spielbericht

Wieder ein Sekunden-Schock: Kassel Huskies verlieren Spitzenspiel bei Starbulls Rosenheim
​ Wieder ein Sekunden-Schock, wieder gewinnt Rosenheim mit 3:2 nach Verlängerung (2:1, 0:1, 0:0/1:0). Die Kassel Huskies haben auch das dritte Duell mit den Starbulls verloren. Im DEL2-Spitzenspiel fehlen Nordhessens Eishockeyprofis 2,7 Sekunden fürs Penaltyschießen. Bereits beim ersten Saisonspiel in Rosenheim hatten die Huskies die Partie spät aus der Hand gegeben, im Oktober kassierten sie 0,1 Sekunden vor Schluss das 2:2, verloren anschließend in der Verlängerung. Die Partie in Kassel ging ebenfalls mit 3:2 nach Overtime an die Starbulls.

Dieses Mal, so haben es sich die Huskies vorgenommen, soll alles anders werden. Kassels Trainer Petteri Väkiparta nimmt im Vergleich zum deutlichen 6:1-Erfolg am Sonntag gegen die Ravensburg Towerstars keine personellen Veränderungen vor. Heißt: Ben Stadler und Bode Wilde fehlen weiterhin krank, im Tor erhält erneut Oleg Shilin den Vorzug vor Philipp Maurer. Und natürlich ist auch Tristan Keck auf dem Eis, der am Sonntag in 9:29 Minuten den frühesten DEL2-Hattrick der Geschichte erzielt hatte.

In Rosenheim sind die ersten drei Tore sogar nach 8:26 Minuten gefallen. Allerdings hat Keck damit nichts zu tun. Charlie Sarault zieht von der linken Bande einfach mal ab. Shilin sieht die Scheibe offenbar viel zu spät, wirkt komplett überrascht und lässt den eigentlich harmlosen Schuss passieren (2.). Nach 92 Sekunden liegen die Huskies 0:1 zurück.

Kurz darauf steht Kassels Schlussmann erneut im Blickpunkt. Shilin passt im Aufbau direkt auf C.J. Stretch, der Rosenheimer umkurvt noch Simon Schütz, dann schießt er die Scheibe aus zentraler Position locker an Shilin vorbei ins Netz (7.). Nächster dicker Bock des Huskies-Torhüters, der gegen Ravensburg noch so stark gehalten hatte.

Kassels Start ist schwach, ein Tor gelingt den Gästen trotzdem. Marco Müller schießt die Scheibe knapp neben das gegnerische Gehäuse, von der Bande springt der Puck genau zum optimal positionierten Yannik Valenti, der ihn am überraschten Rosenheim-Goalie Oskar Autio vorbei ins Tor legt (9.). Der Anschlusstreffer.

Die Huskies sind nun in der Partie angekommen. Mitch Hoelscher wird in guter Position gerade noch am Schuss gehindert (10.), Tyler Benson scheitert mit einem Schuss von links an Autio (16.), Hunter Garlent trifft im Powerplay nur den Pfosten (19.). Auf der Gegenseite blockt Hans Detsch stark gegen Maximilian Adam (14.), Shilin fischt einen Versuch von Lukas Laub sicher weg (20.). In einem mittlerweile ausgeglichenen Spiel gehen die Starbulls mit einer 2:1-Führung in die erste Pause.

Der Mittelabschnitt beginnt mit einem Schreckmoment. Hoelscher bekommt den Puck auf der Bank sitzend an den Kopf (23.). Kassels Stürmer wird kurz behandelt, kann dann aber aufs Eis zurückkehren und hat auch gleich wieder eine gute Aktion. Seinen Schuss lenkt Teamkollege Garlent aufs Rosenheimer Tor, Autio schnappt zu (26.). Die Huskies entfalten nun mehr Druck, Rosenheim ist besonders in der neutralen Zone viel zu passiv. Tim Bender darf marschieren, zieht ab. Autio sieht bei diesem Distanzschuss gar nicht gut aus, die Scheibe segelt an seiner Stockhand vorbei ins Netz (27.). Der mittlerweile verdiente Ausgleich.

Von Rosenheim kommt offensiv kaum etwas. Auch nicht in Überzahl. Aber: Das Starbulls-Powerplay nimmt Kassel zumindest ein wenig Rhythmus. Garlent (36.) und Hoelscher (40.) haben schließlich noch zwei ordentliche Chancen, ins Tor will der Puck vor der zweiten Pause aber nicht mehr.

Im Schlussabschnitt zeigt Shilin wieder seine Sonntagsform, pariert gleich mehrfach stark. Zunächst gegen Jordan Taupert, der frei aus dem linken Bullykreis abziehen kann (42.). Rosenheim ist jetzt wieder präsenter. Fabian Dietz hat die nächste gute Möglichkeit, für den Puck ist in Shilins Fanghandschuh Endstation (46.). Ein wuchtiger Distanzschuss von Shane Hanna findet ebenfalls keinen Weg am Kasseler Goalie vorbei (51.), in den Versuch von Lewis Zerter-Gossage wirft er sich in höchster Not (54.).

Was machen die Huskies? Die haben in diesem Drittel wenig Chancen, aber dafür eine richtig gute: Hoelscher bedient den freien Garlent, dessen Schuss aus kurzer Distanz wehrt Autio allerdings überragend ab (59.). Im dritten Duell beider Teams geht es zum dritten Mal in die Verlängerung.

In der haben Hanna (61.) und Andrew Bodnarchuk (61.) zunächst die besten Chancen. Dann sind noch ein paar Sekunden auf der Uhr. Alles bereit fürs Penaltyschießen? Nein, weil Hanna aus kurzer Distanz doch noch trifft (65.). 2,7 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung. Die Huskies fahren nur mit einem Punkt nach Hause.

Quelle: HNA