Di. 20.01.2026 - 19:30 Uhr Kassel Huskies - Lausitzer Füchse 8:4 (5:2/0:2/3:0)

Aus HuskyWiki

Statistik


Kassel Huskies
8:4
(5:2/0:2/3:0)

Lausitzer Füchse
DEL2 · 37. Spieltag · 20.01.26
19:30 Uhr · Probonio Arena
Tore 1. Drittel
Tor: Adam Brady Assists: Lane Scheidl / Tim Heyter 04:16 0 : 1
1 : 1 06:43 Tor: Bode Wilde Assists: Hunter Garlent / Jake Weidner
2 : 1 12:27 (PP1) Tor: Dominic Turgeon Assists: Hunter Garlent / Tyler Benson
3 : 1 13:44 Tor: Jake Weidner Assists: Yannik Valenti / Laurin Braun
4 : 1 15:46 Tor: Mitchell Hoelscher Assists: Hunter Garlent / Tyler Benson
5 : 1 16:39 Tor: Maciej Rutkowski Assists: Jake Weidner / Manuel Schams
Tor: John Broda Assists: Charlie Jahnke / Kyle Havlena 19:08 5 : 2
Tore 2. Drittel
Tor: Lennard Nieleck Assists: Simon Stowasser / John Broda 33:40 5 : 3
Tor: Lane Scheidl Assists: Adam Brady / Kyle Havlena 38:58 (PP1) 5 : 4
Tore 3. Drittel
6 : 4 45:11 Tor: Tristan Keck
7 : 4 47:41 Tor: Maciej Rutkowski Assists: Tristan Keck / Manuel Schams
8 : 4 55:08 Tor: Dominic Turgeon Assists: Manuel Schams / Tristan Keck
Verlängerung/Penaltyschießen
Keine Tore
Spielzusammenfassung
Teams Kassel Huskies Lausitzer Füchse
Strafminuten 2 2
Schüsse 35 37
Powerplay 1-1 1-1
Penalty Killing 0% 0%
Schiedsrichter Benjamin Hoppe, Vladislav Gossmann
Assistenten Tobias Treitl, Jonas Dietrich
Zuschauer 3864

Spielbericht

Huskies sorgen gegen Weißwasser für Glanz und etwas Zittern

Es ist ein Dienstag im Winter. Dienstage sind nicht wirklich beliebt als Spieltage. Ausnahme: Es laufen die Playoffs. In denen kreuzten sich die Wege von Huskies und Füchsen zuletzt häufig. Soweit ist es noch lange nicht. Aber: Langsam nähert sich die Hauptrunde der Zielgeraden. Es geht nun um Positionen. Um Ausgangslagen. Und klar, nach der Niederlage im Topspiel gegen Krefeld wollen die Gastgeber schnell wieder zurück in die Erfolgsspur. Und, soviel sei schon verraten: Es gibt Dienstage, an denen es sich lohnen kann, Eishockey zu schauen. Dieser ist so einer.

Trainer Todd Woodcroft verzichtet auf Kaspars Daugavins, setzt im Angriff diesmal wieder auf Mitchell Hoelscher. Der gibt dann auch nach wenigen Sekunden den ersten gefährlichen Schuss ab. Die Scheibe segelt knapp links vorbei. Die Huskies starten druckvoll, die Lausitzer effektiv: Erster gefährlicher Angriff, gleich die Führung. Adam Brady kommt zentral ziemlich alleingelassen zum Schuss (5.). 0:1. Und irgendwie gehört so ein Rückstand ja zum Spiel der Huskies.

Diesmal hat er aber nicht lange Bestand. Bode Wilde nimmt erst das Zuspiel von Hunter Garlent an und dann Fahrt auf. Und klar, dann ist der Verteidiger schwer zu bremsen. Das 1:1 (7.) ist sein neuntes Tor. Die Huskies sind am Drücker. Haben Chancen wie die von Darren Mieszkowski, dessen Solo erst von Schlussmann Lennart Neiße gestoppt wird. Das 2:1 liegt in der Luft. Es fällt bei der ersten Überzahl. Der Ring vor dem Gehäuse der Gäste wird immer enger, am Ende ist es Dominic Turgeon, der den Puck regelrecht über die Linie arbeitet (13.).

Was dann kommt, das hat es in sich. Und zeigt, warum sich Eishockeyschauen an diesem Dienstag lohnt. Denn: In der Folgezeit überrollen die Kasseler ihre Gäste regelrecht. Weißwasser kommt kaum zum Luftholen. Keine fünf Minuten später scheint das Spiel praktisch entschieden. Jake Weidner im zweiten Versuch dicht vor Neiße, Hoelscher über den rechten Flügel kommend und Maciej Rutkowski per Distanzschuss sorgen für ein spektakuläres 5:1 nach 17. Minuten. Trotzdem zeigen sich auch die Füchse immer wieder in der Offensive. Kurz vor der Pause verkürzt John Broda so auch auf 5:2.

„Nur noch fünf“, hatten die Huskies-Fans zu diesem Zeitpunkt bereits gefordert. Doch er kommt nicht sogleich, der sechste Streich. Die Gastgeber lassen es recht ruhig angehen im Mitteldrittel. Angesichts von vier Spielen in acht Tagen kann man ihnen das nicht verübeln. Es gilt auch, Kräfte einzuteilen. Was nicht passieren sollte, ist allerdings Nachlässigkeit. Nach Bensons Fehlpass hat Lennard Nieleck den dritten Treffer auf dem Schläger. Philipp Maurer ist aber aufmerksam, pariert. Diesmal. Beim nächsten Duell nicht. Nielecks Schuss wird leicht abgefälscht, rauscht an Kassels Goalie vorbei.

Nur noch 5:3. Es wird doch nicht? Doch. Es wird! Denn zur Pause zwei steht es 5:4. Lane Scheidl trifft, als die Huskies in Unterzahl sind. Statt „nur noch fünf“ heißt es plötzlich: „Kämpfen, Huskies, kämpfen.“ Weil aus souverän längst wackelig geworden ist. Garlent eröffnet den Schlussakt mit einer schönen Pirouette samt Rückhandschuss. Doch dann wird es Keck. Tristan Keck nimmt Tempo auf, erzielt das 6:4 und gibt das Signal für den Schlussspurt. Denn dann sind es nur noch drei. Rutkowski zum Zweiten, 7:4 (48.). Die Huskies nun wieder wach, nutzen ihre Tempovorteile. Etwas Zeit ist ja noch. Andrew Bodnarchuk zieht dann durch. 8:4! Damit ist es aber auch getan. Fazit: So ein Eishockey-Dienstag kann ganz schön abwechslungsreich sein.

Quelle: HNA