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Fr. 02.01.2026 - 19:30 Uhr Kassel Huskies - EC Bad Nauheim 6:4 (1:0/1:2/4:2)

Aus HuskyWiki

Statistik


Kassel Huskies
6:4
(1:0/1:2/4:2)

EC Bad Nauheim
DEL2 · 31. Spieltag · 02.01.2026
19:30 Uhr · Probonio Arena
Tore 1. Drittel
1:0 07:14 (EQ) Tor: Michael Bartuli Assists: Yannik Valenti / Maciej Rutkowski
Tore 2. Drittel
2:0 21:30 (EQ) Tor: Dominic Turgeon Assists: Tristan Keck / Bode Wilde
Tor: Sebastian Bengtsson 34:39 (PS) 2:1
Tor: Justin Volek Assists: Jordan Hickmott / Davis Koch 39:30 (EQ) 2:2
Tore 3. Drittel
Tor: Sebastian Bengtsson 41:03 (EQ) 2:3
Tor: Lukas Ribarik 41:37 (EQ) 2:4
3:4 44:37 (EQ) Tor: Yannik Valenti Assists: Bode Wilde / Tyler Benson
4:4 48:08 (PP1) Tor: Hunter Garlent Assists: Yannik Valenti / Bode Wilde
5:4 56:46 (EQ) Tor: Andrew Bodnarchuk
6:4 58:58 (EQ) Tor: Tyler Benson
Verlängerung/Penaltyschießen
Keine Tore
Spielzusammenfassung
Teams Kassel Huskies EC Bad Nauheim
Strafminuten 14 10
Schüsse 36 37
Powerplay 1-4 0-1
Penalty Killing 100% 75%
Schiedsrichter Seedo Janssen, Tony Engelmann
Assistenten Claus Clemens Behrendt, Marcus Höfer
Zuschauer 5044

Spielbericht

Wende, Wende, Derbysieg: Kassel Huskies gewinnen irres Spiel gegen Nauheim

Die Huskies führen 2:0, liegen zu Beginn des Schlussdrittels plötzlich 2:4 hinten – und feiern am Ende vor über 5000 Zuschauern dank eines starken Schlussspurts doch einen 6:4 (1:0, 1:2, 4:2)-Sieg. Kurios dazu: Es gibt als „Zugabe“ zwei Eigentore, die es im Eishockey ja offiziell nicht gibt. Darren Miezskowski ist zurück, Hans Detsch ebenso. Die Reihen der Huskies sind so wieder etwas dichter geschlossen. Das Tor hütet im hessischen Duell Philipp Maurer. Bei den Gästen muss der frühere Kasseler Jerry Kuhn auf der Bank Platz nehmen. Zwischen den Pfosten: Finn Becker. Das Kellerkind aus Nauheim startet schwungvoll. Als Zach Kaiser am Bullypunkt durchzieht, muss Maurer seine erste Prüfung bestehen. Er besteht. Der Favorit konzentriert sich erst einmal auf Konter. Die aber haben es in sich. In der 4. Minute verpasst Kaspers Daugavins den besten Moment für den Pass. In der 6. Minute nutzt Tristan Keck sein Tempo, stürmt über rechts und zieht ab. Becker hat die Scheibe im Nachfassen. Dann kommt die 8. Minute. Diesmal läuft der Konter über Yannick Valenti, der sich technisch stark eines Gegenspielers entledigt. Becker pariert auch seinen Schuss mit dem Schoner. Aus dem Hintergrund aber rauscht Michael Bartuli heran, schnappt sich den Nachschuss und versenkt den Puck. Echte Derby-Atmosphäre gibt es zu Beginn nicht in diesem ersten Spiel des Jahres, weil aus Nauheim erneut kaum Fans mitgereist sind. Aber klar, die Stimmung beim Anhang der Gastgeber ist prächtig nach dieser Führung. Die in der 12. Minute fast ausgebaut wird. Hunter Garlent bedient Keck, der diesmal auf der linken Seite auftaucht. Becker ist aber da und verhindert den zweiten Treffer. Die Huskies haben das Derby komplett unter Kontrolle. Das 1:0 zur ersten Pause ist absolut verdient. Und was die Huskies bis dahin noch versäumten, kommt im Mitteldrittel ganz schnell: Sie bauen die Führung aus. Dominic Turgeon erhöht nach 90 Sekunden mit einem satten Schuss auf 2:0. Nauheim findet in dieser Phase offensiv kaum noch statt. Valenti hat nach einer feinen Körpertäuschung freie Bahn und das 3:0 auf dem Schläger, scheitert aber an Becker (25.). Erst nach sieben, acht Minuten lösen sich die Gäste nach und nach aus der Umklammerung. Mauer bekommt nun mehr Arbeit. Vor allem beim Schuss von Justin Volek klärt er reaktionsschnell mit dem Schoner (28.). Im Gegenzug hat Keck die große Chance, bringt die Scheibe aus der Nahdistanz aber nicht ins Tor. Das Derby wird nun deutlich emotionaler. Schütz muss für zehn Minuten auf die Bank. Disziplinarische Gründe. Es gibt erste Rangeleien. Es wird hitziger. Und plötzlich kippt das Spiel. Nauheim bekommt einen Penalty. Turgeon hat Davis Koch wohl durch ein Foul am Torschuss gehindert. Statt des Pucks landet der Nauheimer im Tor. Und dann eben doch die Scheibe. Sebastian Begtsson verwandelt den Penalty souverän. Kassel verliert die Linie. Und als das Drittel fast um ist, auch die Führung. Volek trifft von der rechten Seite zum 2:2 (40.). Statt glatte Führung plötzlich Ausgleich. Und viel Spannung im Schlussdrittel. „Auf geht‘s, Kassel, kämpfen und siegen“, heißt es nun. Doch was passiert? In nicht einmal zwei Minuten geben die Gastgeber das Derby komplett aus der Hand. Das 2:3 ist richtig bitter. Mieszkowski hält die Kelle hin und schiebt die Scheibe ins eigene Tor (41.). Beim 2:4 durch Lukas Ribarik sind die Huskies dann komplett unsortiert. Und sie sind nun gefordert. Verdauen sie diese bittere Wende? Die Antwort: Sie brauchen etwas Anlauf. Aber sie kommen zurück. Bode Wilde setzt den Distanzschuss an, vor dem Tor steht Valenti - und der stochert den Puck unter Becker hindurch über die Linie (45.). Und es kommt noch besser. Als die Gastgeber in Überzahl sind, fällt der Ausgleich. Hunter Garlent lupft den Puck aus spitzem Winkel über Becker hinweg ins Tor (49.). 4:4. Das Derby ist wieder offen. Und es steht auf Messers Schneide. Doch die Gastgeber liefern einen furiosen Schlussspurt und sichern im dritten Duell mit Nauheim den dritten Sieg. Es ist Verteidiger Andrew Bodnarchuk, der mit seinem Schuss aus der Distanz die Weichen stellt. Die Entscheidung bringt dann das zweite Eigentor. Nauheims Julian Lautenschlager wird angeschossen, lenkt den Puck über die Linie. Offizieller Schütze ist Benson. Wie auch immer: Die zweite Wende, der Derbysieg zum Start ins Jahr ist perfekt. Quelle: HNA Quelle: DEL2

Quelle: DEL2

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