Fr. 04.10.2024 - 19:30 Uhr EC Bad Nauheim - Kassel Huskies 2:4 (0:1/1:3/1:0)

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Statistik


EC Bad Nauheim
2:4
(0:1/1:3/1:0)

Kassel Huskies
DEL2 · 8. Spieltag · 04.10.24
19:30 Uhr · Colonel-Knight-Stadion
Tore 1. Drittel
Tor: Ryan Olsen Assists: Hunter Garlent / Jake Weidner 12:36 (PP1) 0:1
Tore 2. Drittel
Tor: Hunter Garlent Assists: Tristan Keck / Ryan Olsen 20:34 (EQ) 0:2
1:2 24:58 (PP1) Tor: Parker Bowles Assists: Luigi Calce / Jordan Hickmott
Tor: Hunter Garlent Assists: Ryan Olsen / Maximilian Faber 25:13 (EQ) 1:3
Tor: Joel Keussen Assists: Dominic Turgeon / Maximilian Faber 28:57 (EQ) 1:4
Tore 3. Drittel
Verlängerung/Penaltyschießen
Keine Tore
Spielzusammenfassung
Teams EC Bad Nauheim Kassel Huskies
Strafminuten 8 4
Schüsse 24 44
Powerplay 1-2 1-4
Penalty Killing 75% 50%
Schiedsrichter Daniel Ratz, Marcus Brill
Assistenten Kieran Schuster, Tobias Treitl
Zuschauer 4203

Spielbericht

Garlent dreht auf: Kassel Huskies gewinnen Derby in Bad Nauheim

Der Derbysieger heißt Kassel Huskies – und das absolut verdient. Beim EC Bad Nauheim gewinnen die nordhessischen Eishockeyprofis mit 4:2 (1:0, 3:1, 0:1), liefern gegen ersatzgeschwächte Gastgeber vor allem ein starkes Mitteldrittel ab. Bester Mann auf dem Eis: Hunter Garlent, der seine ersten Tore als Husky erzielt.

Bei den Nordhessen fehlt unter anderen Louis Brune, ihn plagt weiterhin eine Oberkörperverletzung. Die Bad Nauheimer haben personell noch viel größere Sorgen, eine vierte Reihe ist quasi nicht existent. Es fehlen etliche Akteure, darunter auch Schlüsselspieler wie Tim Coffman und Top-Scorer Kevin Ordendorz.

Dafür machen es die Gastgeber im ersten Drittel durchaus ordentlich. Edwin Tropmann prüft Brandon Maxwell mit einem guten Schuss (2.), auf der Gegenseite scheitert Garlent mit einem Versuch aus der Luft (2.). Tristan Keck hat dann die erste Top-Chance der Partie, könnte die Scheibe im Konter auch auf den mitgelaufenen Ryan Olsen spielen, probiert es stattdessen selbst und vergibt gegen Jerry Kuhn (4.). Der Goalie hütet seit diesem Sommer das Tor der Bad Nauheimer, hat einst auch vier Jahre in Kassel gespielt.

Es ist ein Beginn mit viel Tempo, mit wenig Unterbrechungen. Maximilian Faber lässt die nächste gute Gelegenheit liegen, scheitert nach Garlent-Zuspiel an Kuhn (11.). Wird etwa ausgerechnet der Ex-Husky zum Derby-Spielverderber?

Kassel macht weiter Druck, kommt ein erstes Mal in Überzahl und überwindet dann auch Kuhn. Garlent scheitert zunächst noch am Goalie, den Abpraller nutzt Olsen zur verdienten Führung (13.). Die Huskies haben im ersten Drittel 16 Torschüsse, Bad Nauheim nur sechs. Doch einer davon fliegt fast rein: In Überzahl hat Zach Kaiser Platz, der Stürmer trifft aber nur den Pfosten (18.).

Im Mittelabschnitt sind dann gerade einmal 34 Sekunden gespielt, da schlagen die Huskies wieder zu. Garlent steht nah am Tor, aber er steht auch völlig frei. An Kuhn vorbei schießt er die Scheibe ins Netz (21.). 2:0 – das erste Saisontor des Neuzugangs, der in diesem Spiel gleich nochmal treffen soll. Vorher kommt Bad Nauheim aber wieder ran. In Überzahl schlenzt Parker Bowles die Scheibe sehenswert ins lange Eck (25.), doch nur 15 Sekunden später jubeln schon wieder die Huskies. Der Puck rutscht an Kuhn vorbei über die Linie (25.). Torschütze? Wieder Garlent.

Bad Nauheim wirkt geschockt, fast schon ohnmächtig – und die Huskies nutzen das. Joel Keussens Kracher rauscht über Kuhns Fanghand hinweg zum 4:1 ins Tor (29.). Immerhin: Eine Kasseler Überzahl überstehen die Gastgeber. Huskies-Schlussmann Maxwell erlebt ein sehr ruhiges Mitteldrittel, bekommt erst im Schlussabschnitt wieder Arbeit. Kaiser vergibt noch (42.), dann erobert Jordan Hickmott die Scheibe und setzt sie an Maxwell vorbei ins Tor (43.) Nur noch 4:2.

Der Treffer tut Bad Nauheim sichtlich gut, die Mannschaft findet wieder besser ins Spiel. Aber auch die Huskies sind aktiv, Olsen und Keck vergeben die Riesenchance aufs 5:2 (50.), Faber (53.) und Olsen (55.) lassen weitere Möglichkeiten auf das 5:2 aus. Nötig ist das Tor aber auch gar nicht mehr. Bad Nauheim hält zwar noch gut dagegen, bringt die Huskies aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Der Derbysieg geht nach Kassel.

Quelle: HNA