So. 02.10.1983 - 19:00 Uhr RSC Bremerhaven - ESG Kassel 4:7 (1:3/2:1/1:3)
Statistik
RSC Bremerhaven |
4:7 (1:3/2:1/1:3) |
ESG Kassel |
| 2. Bundesliga · Hauptrunde. Spieltag · 02.10.1983 19:00 Uhr · | ||
| Tore 1. Drittel | ||
|---|---|---|
0:1 Tor: Peter Kouba (5. Minute) 1:1 Tor: Rybski (12. Minute) 1:3 Tor: Martin Gebel; Assist: Peter Kouba (18. Minute)
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| Tore 2. Drittel | ||
2:3 Tor: Schmid; Assist: Altmann (22. Minute) 3:3 Tor: Novak (30. Minute) 3:4 Tor: Richard Jarocki; Assist: Shane Tarves (37. Minute)
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| Tore 3. Drittel | ||
4:4 Tor: Niedzielski; Assist: Novak (45. Minute) 4:5 Tor: Shane Tarves; Assist: Cary Cummins (46. Minute) 4:6 Tor: Cary Cummins (54. Minute) 4:7 Tor: Cary Cummins; Assists: Anton Hager, Kruczek (57. Minute)
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| Verlängerung/Penaltyschießen | ||
| Keine Tore | ||
| Spielzusammenfassung | ||
| Teams | RSC Bremerhaven | ESG Kassel |
| Strafminuten | 12 | 14 |
| Schüsse | ||
| Powerplay | ||
| Penalty Killing | ||
| Schiedsrichter | Grudde (Berlin) | |
| Assistenten | ||
| Zuschauer | 600 | |
Spielbericht
ESG reicht Mittelmaß zum 7:4-Arbeitssieg
„Man spielt nur so gut, wie es der Gegner zuläßt.“ Die alte Trainer-Weisheit ließ sich auch auf das Spiel der ESG Kassel beim Schlußlicht der 2. Bundesliga, RSC Bremerhaven, ummünzen. Der 7:4 (3:1, 1:2, 3:1)-Erfolg war ein reiner Arbeitssieg in einem mittelmäßigen Spiel.
Kampf und Einsatzwille sind die einzigen Mittel der Bremerhavener in dieser Saison, die bei zwei Blöcken gegenüber den drei ESG-Blöcken schon zahlenmäßig unterlegen waren. Kassel hatte man an der Unterweser als vermeintlichen Punktelieferanten zu Saisonbeginn angesehen. Und beinahe hätten die Gäste den Nordlichtern vor nur 600 Zuschauern diesen Gefallen auch getan.
Auf der Stirn von Trainer Frycer zeigten sich im Laufe des Abends mehrfach Sorgenfalten. Denn der Kampf erwies sich als probates RSC-Mittel gegen die ESG-Spieler, die zwar forsch begannen, bei technischer und läuferischer Überlegenheit entgegen den Erwartungen aber nicht eindeutig das Heft an sich reißen konnten.
Zwar ging man mit 3:1 in die erste Drittelpause, doch Konzentrationsmängel im Abschluß – vor allem im Überzahlspiel – und gelegentlich in der Abwehr waren auch im weiteren Verlauf nicht zu übersehen. Beim 3:3 schien das ESG-Team von der Rolle. Verkrampfung machte sich breit, doch ausgerechnet der Ex-Bremerhavener Jarocki sorgte für das vorerst erlösende 4:3.
Ein Spielabbruch drohte im Schlußdrittel. Kassel mußte über den Kampf zum Spiel finden, um nicht unterzugehen, war gegen die zahmen Eulen mitunter recht ruppig (besonders Cummins) bis regelwidrig. Der in der Regelauslegung recht wankelmütige Schiedsrichter Grudde (Berlin) brachte die RSC-Spieler auf die Palme, die vorübergehend in die Kabine gingen. Doch Kassel ließ sich nicht irritieren, auch nicht vom 4:4-Ausgleich, zeigte im Schlußspurt Moral, Nerven und gegen einen kräftemäßig nachlassenden Gegner in den Schlußminuten endlich den nötigen Biß zum durchaus verdienten Sieg.
Quelle: HNA