So. 16.11.2008 - 18:30 Uhr Kassel Huskies - Eisbären Berlin 2:4 (0:0/0:2/2:2)

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Statistik


Kassel Huskies
2:4
(0:0/0:2/2:2)

Eisbären Berlin
DEL · Hauptrunde. Spieltag · 16.11.2008
18:30 Uhr · Eissporthalle Kassel
Tore 1. Drittel
Keine Tore
Tore 2. Drittel
Tor: Richard Regehr Assists: Frank Hördler / Stefan Ustorf 27:25 0:1
Tor: Mark Beaufait Assists: Nathan Robinson / André Rankel 30:40 0:2
Tore 3. Drittel
1:2 47:38 (SH1) Tor: Shawn McNeil Assist: Sean Tallaire
Tor: Richard Regehr Assists: Deron Quint / Stefan Ustorf 51:37 (PP1) 1:3
2:3 56:42 (PP2) Tor: Ryan Kraft Assists: Sean Tallaire / Martin Bartek
Tor: Deron Quint Assists: Stefan Ustorf / Steve Walker 59:05 (ENG) 2:4
Verlängerung/Penaltyschießen
Keine Tore
Spielzusammenfassung
Teams Kassel Huskies Eisbären Berlin
Strafminuten 24 22
Schüsse 23 42
Powerplay
Penalty Killing
Schiedsrichter Rick Looker
Assistenten Felix Winnekens, Tony Engelmann
Zuschauer 3951

Spielbericht

Toller Kampf nicht belohnt

Gestern haben die Huskies gegen starke Eisbären und einen schwachen Schiedsrichter verloren. Gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Berlin gab es nach großem Kampf eine 2:4 (0:0, 0:2, 2:2)-Niederlage der Kasseler Eishockey-Spieler. Sie werfen sich mutig in die Schlagschüsse, sie versperren den Weg zum eigenen Tor, und sie haben einen zunächst unbezwingbaren Torwart: In der 12. Minute - Profi-Schiedsrichter Rick Looker war mal wieder zu kleinlich - müssen sich drei Huskies 40 lange Sekunden dem Ansturm von fünf Eisbären erwehren. Aber Adam Hauser im Kasten und wechselnde Feldspieler tun das mit Bravour, halten ihren Kasten tatsächlich sauber, und auch in den folgenden 80 Sekunden brennt bei den Kasselern bei vier gegen fünf nichts an. Dann - in der 15. Minute - spielen fünf Huskies gegen vier Eisbären, und jetzt schalten die Kasseler natürlich auf Offensive um. Hugo Boisvert steht gut, als die Scheibe auf seinem Schläger landet, aber nun zeigt Berlins Schlussmann Youri Ziffzer, dass auch er ein großartiger Torwart ist. Boisverts Schuss ist gut, doch Ziffzers Parade ist besser. Dann ist wieder Defensive Trumpf, und beide Mannschaften erzielen im ersten Drittel kein Tor. Der zweite Spielabschnitt hatte einen Buhmann. Schiedsrichter Looker dezimierte mit seinen Entscheidungen immer wieder die Huskies und lag dabei nicht immer richtig. Zweimal schickte der Amerikaner aus Neuss die Spieler von Trainer Stéphane Richer im Doppelpack auf die Strafbank, aber Kassels Kämpfer fühlten sich gestern besonders wohl, wenn sie mit nur drei Spielern gegen fünf Eisbären antreten mussten. Jedenfalls gelang den Berlinern kein Überzahltreffer. Dafür schlugen die Eisbären im Doppelpack zu, als die Huskies mal komplett waren. Adam Hauser war bei Schüssen von Regehr (28. Minute) und Beaufait (31.) machtlos. Aber wer immer in Unterzahl kämpfen muss, der kann keine Akzente in der Offensive setzen. Wieder hielt Ziffzer seinen Kasten sauber, sodass die Eisbären mit einer 2:0-Führung in die zweite Pause gingen. Ein Hoffnungsschimmer zwölf Minuten vor der Schlusssirene: Jetzt wissen die Huskies eine Antwort auf Lookers Fehlentscheidung, denn als Hugo Boisvert auf der Strafbank sitzt, schießt Shawn McNeil den Treffer zum 1:2. Aber die Freude dauert nur drei Minuten. Natürlich ist wieder ein Berliner mehr auf dem Eis, und diesmal heißt der Torschütze Richie Regehr. Es ist das 3:1 für die Eisbären. Aber nicht der Endstand.Endlich dürfen mal fünf Huskies gegen drei Eisbären spielen, und das nutzen sie aus. Ryan Kraft überwindet Ziffzer, doch jetzt - drei Minuten vor der Schlusssirene - läuft den Huskies die Zeit weg. Trainer Richer muss den Torwart vom Eis nehmen, aber das Risiko wird nicht belohnt. Im Gegenteil: Deron Quint trifft ins leere Tor. Die Eisbären gewinnen 4:2.

Quelle: HNA