So. 18.01.2026 - 17:00 Uhr Kassel Huskies - Krefeld Pinguine 1:2 (0:1/0:1/1:0)

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Statistik


Kassel Huskies
1:2
(0:1/0:1/1:0)

Krefeld Pinguine
DEL2 · 36. Spieltag · 18.01.26
17:00 Uhr · Probonio Arena
Tore 1. Drittel
Tor: Mathew Santos Assists: Davis Vandane / Erik Buschmann 03:32 (EQ) 0:1
Tore 2. Drittel
Tor: Adam Payerl Assists: Zack Dybowski / David Cerny 30:56 (EQ) 0:2
Tore 3. Drittel
1:2 44:03 (EQ) Tor: Simon Schütz Assists: Tyler Benson / Hans Detsch
Verlängerung/Penaltyschießen
Keine Tore
Spielzusammenfassung
Teams Kassel Huskies Krefeld Pinguine
Strafminuten 4 4
Schüsse 22 26
Powerplay 0-2 0-2
Penalty Killing 100% 100%
Schiedsrichter Jeroen Klijberg, Seedo Janssen
Assistenten Dominic Borger, Tobias Treitl
Zuschauer 4870

Spielbericht

Knappe Niederlage im Spitzenspiel: Kassel Huskies verlieren gegen Krefeld

Kein Weg zum Sieg im Spitzenspiel: Im Duell des Zweiten gegen den Ersten unterliegen die Eishockeyspieler der Kassel Huskies den Krefelder Pinguinen 1:2 (0:1, 0:1, 1:0). Der Spitzenreiter vom Niederrhein ist zwei Drittel lang diesen Hauch stärker, führt 2:0. Im Schlussspurt kommen die Gastgeber vor fast 5000 Zuschauern nur noch zum Anschlusstreffer und müssen die Gäste in der Tabelle etwas ziehen lassen.

Die Huskies sind bereit für dieses Topspiel. Sechs Siege in Serie stehen in der Statistik. Doch auf der anderen Seite, da wartet nun mal der Tabellenführer. Der Topfavorit. Die Pinguine. Letzte Auswärtsniederlage im November. So ein Duell ist dann schon ein Vorgeschmack auf die Playoffs. Die Halle ist voll. Der Heuboden will die Huskies gleich nach vorn treiben. Aber das erste Tor schießen die Gäste.

Und ja, das ist stark gemacht. Felix Buschmann spielt einen langen Pass in die Tiefe des Drittels, Mathew Santos tanzt Torhüter Philipp Maurer aus – in der vierten Minute liegen die Gastgeber hinten. Das macht es nicht leichter, zumal Krefeld cool wirkt. Abgezockt. Trotzdem haben die Kasseler bald Chancen für den Ausgleich. Michael Bartuli ist frei durch, scheitert aber an Felix Bick (7.). Dann die erste Überzahl. Hunter Garlent zieht aus halbrechter Position ab. Das Netz zappelt. Jubel. Aber nichts da, es war das Außennetz. Weitere gute Schüsse durch Yannik Valenti von links und Darren Mieszkowski aus dem Zentrum entschärft Bick (11.). Wer sonst? Es ist halt eine unendliche Geschichte für die Huskies gegen diesen Schlussmann.

Das Spiel bleibt temporeich. Es bleibt auch wild (Huskies) gegen gradlinig (Krefeld). Bei Kontern der Gäste sind es oft nur ein, zwei Pässe, dann droht Gefahr. Mit einer Chance für die Pinguine endet dann auch der rasante erste Durchgang. Daniel Bruch ist über rechts frei durch, doch Maurer verhindert das 0:2, das ebenso möglich gewesen wäre wie ein Ausgleich für die Nordhessen.

Zu Beginn des Mitteldrittels zischt die Scheibe nach einem Schlagschuss von Andrew Bodnarchuk knapp am Krefelder Kasten vorbei. Doch eine Strafe gegen Garlent bremst schnell die Anfangsoffensive. Maurer verhindert gegen Marcel Müller spektakulär das 0:2 (23.). Kurz darauf gibt es einen Schreckmoment ganz anderer Art. Medizinischer Notfall auf der Tribüne. Es wird still in der Halle. Zumindest kommt aber bald ein beruhigendes Signal. Offenbar nichts Ernstes.

Die Huskies haben defensiv in dieser Phase schwer zu tun. Maurer hat einiges an Arbeit. In der 25. Minute kommt Jan Nijenhus frei zum Schuss, verzieht aber knapp. Kassel kommt nun seltener vor das Tor, hat aber trotzdem auch Chancen wie die von Hans Detsch, an dessen Schuss Bick noch dran ist (29.). In der 31. Minute fällt aber doch das 0:2. Es ist eine starke Aktion von Adam Payerl, der um das Tor kurvt und die Scheibe überraschend ins kurze Eck hebt. Nichts zu machen für Maurer.

Und die Aufgabe für seine Vorderleute, die wird nun noch schwerer. Sie antworten mit wütenden Angriffen. Simon Schütz verzieht knapp. Die zweite Überzahl verstreicht dann aber arg ereignislos. Die Huskies wirken mittlerweile doch beeindruckt vom starken Auftritt des Tabellenführers, der das Mitteldrittel deutlicher dominiert. Als Jonathan Matsumoto dicht vor ihm zum Schuss kommt, wirft sich Maurer auf die Scheibe und verhindert so, dass es mit einem 0:3 in die zweite Pause geht.

Geht also noch etwas für die Huskies? Ja, es geht. In der 45. Minute bringt Simon Schütz die Hoffnung zurück. Unter dem Motto „warum sich bis vor das Gehäuse zaubern, wenn es auch aus der Distanz geht“ knallt der Verteidiger den Puck von der Blauen Linie ins Tor. 1:2. Und noch ist viel Zeit. Die Stimmung steigt jetzt wieder. Als Valenti an der Blauen Linie abzieht, hätte sie explodieren können, aber der Puck knallt an den Pfosten (53.). Ja, sie investieren jetzt viel, die Huskies. Aber die Uhr tickt. Als Maurer sein Tor verlässt, lebt die Hoffnung auf das 2:2 noch 60 Sekunden. Aber es wird nichts mehr mit dem Ausgleich. Das Spitzenspiel geht verloren.

Quelle: HNA