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So. 22.02.2009 - 14:30 Uhr Kassel Huskies - Hannover Scorpions 5:1 (1:1/3:0/1:0)

Aus HuskyWiki


Statistik


Kassel Huskies
5:1
(1:1/3:0/1:0)

Hannover Scorpions
DEL · Hauptrunde. Spieltag · 22.02.2009
14:30 Uhr · Eissporthalle am Auestadion
Tore 1. Drittel
Tor: Rainer Köttstorfer Assist: Eric Schneider 12:40 0:1
1:1 18:42 Tor: Dustin Wood Assists: Hugo Boisvert / Brad Burym
Tore 2. Drittel
2:1 22:13 Tor: Semen Glusanok Assist: Robert Francz
3:1 25:53 Tor: Alex Leavitt Assists: Sean Tallaire / Ryan Kraft
4:1 35:51 (SH1) Tor: Sean Tallaire Assists: Ryan Gaucher / Ryan Kraft
Tore 3. Drittel
5:1 49:43 (PP2) Tor: Dominic Auger Assists: Ryan Kraft / Alex Leavitt
Verlängerung/Penaltyschießen
Keine Tore
Spielzusammenfassung
Teams Kassel Huskies Hannover Scorpions
Strafminuten 22 12
Schüsse 39 36
Powerplay
Penalty Killing
Schiedsrichter Marcus Brill, Richard Schütz
Assistenten Markus Krawinkel, Marc-Andre Naust
Zuschauer 4266

Spielbericht

Triumph der Rumpftruppe

Kleiner Kader, großer Kampf, sensationelle Erfolge: Mit dem zweiten Sechs-Punkte-Wochenende seit dem DELStart Anfang September haben die Huskies alles Geschwätz widerlegt, die Kasseler Puckjäger würden die Saison locker ausklingen lassen. „Nach den vielen Verletzungen haben wir nicht mehr viele Leute. Aber so, wie die Jungs schon in Wolfsburg aufgetreten sind, so haben sie heute auch den Tabellenführer in die Knie gezwungen“, bilanziert Stéphane Richer das unerwartet klare 5:1 (1:1, 3:0, 1:0) gegen die Hannover Scorpions. Voller Stolz schwärmt der Trainer von seiner bedingungslos kämpfenden Rumpftruppe und heimst auch noch ein Lob von Gästetrainer Hans Zach ein: „Stéphane macht hier gute Arbeit, gerade die jungen Spieler bekommen bei ihm eine gute Schule. Laufen, rennen, kämpfen - in allen Spielen gegen uns haben alle Huskies das Gleiche getan. Nun hatten sie zwei Tage länger zur Erholung und haben das mit den besseren Beinen entschlossen genutzt und darum verdient gewonnen.“ Nach der 2:7- Pleite gegen Meister Berlin nur 22 Stunden zuvor wirken die Scorpions platt und stehen tief im eigenen Drittel - auch angesichts von 15 Gegentoren in zwei Heimspielen setzen Zachs Mannen auf strikte Defensive. Die altbewährte Kontertaktik, mit der sie am Vortag noch selbst bezwungen wurden, soll es richten. Und es scheint, als gehe die Rechnung auf. Denn von Beginn an (und schließlich bis zum Ende) sind die Kasseler klar am Drücker - das erste Tor aber erzielen die Gäste. Husky Christ verschätzt sich an der Blauen Linie, Köttstorfer startet einen Konter, hat freie Bahn und überwindet Torwart Hauser zum 0:1 (13.). Doch der Ausgleich folgt schon bald. Hugo Boisvert, der sich erneut mit einem starken Auftritt für ein gutes Huskies-Angebot zur Vertragsverlängerung empfiehlt, setzt sich in der rechten Ecke durch, und seinen öffnenden Rückpass verwertet Dustin Wood unhaltbar für Keeper Jung. 1:1 statt 3:1 steht’s zur ersten Pause, doch die Huskies rennen und rackern weiter, stürzen sich engagiert in die Zweikämpfe - und werden im besten zweiten Drittel seit Langem für ihren Biss belohnt. Nun kommt die Gefahr aus der rechten Ecke: Semen Glusanok setzt sich durch, bugsiert den Puck vors Tor und hat das Glück des Tüchtigen, dass der unglückliche Schlussmann Jung das Hartgummi selbst ins Netz lenkt. Knapp drei Minuten später versucht sich Sean Tallaire an der Blauen Linie mit einer Direktabnahme, trifft aber nicht voll. Doch vor dem Kasten lauert Alex Leavitt und bringt die heranhoppelnde Scheibe am erneut verdutzten Jung vorbei zum 3:1 unter (26.). Die Fans jubeln, sehen den dritten Saisonsieg gegen den Klassenprimus reifen. Und geraten außer Rand und Band, als die Huskies die Scorpions mit deren Waffen schlagen. Die 36. Minute: Hannover drängt auf den Anschlusstreffer, spielt in Überzahl. Doch der starke Ryan Kraft erobert den Puck - und nun zaubern die Kasseler einen perfekten Konter aufs Eis. Steilpass Kraft, Gaucher stürmt rechts davon, passt quer,und Tallaire drischt das Gummi aus vollem Lauf mit wilder Entschlossenheit zum 4:1 in die Maschen. Ein Traumtor! Hannovers Albtraum aber endet erst nach dem 5:1 (50.), als Dominic Auger von Leavitt und Kraft frei gespielt wird. In Überzahl!

Quelle: HNA