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2002/2003

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Das Team 2002/2003 startete nach der 3. Halbfinalniederlage in Folge, diesmal gegen Mannheim, in eine weiter Saison in der DEL.

2002/2003 | Kassel Huskies
2001/2002 | 2003/2004
Erfolge
Erfolge Playoff-Viertelfinale
Mannschaftsrekorde
Heim-Bilanz 13-3-4-6
Auswärts-Bilanz 6-4-3-13
Gesamt-Bilanz 19-7-7-19
Erzielte Tore 118
Gegentore 127
Höchster Sieg 5:2 vs. Hannover
Höchste Niederlage 0:6 vs. Hannover
Mannschafts-Informationen
Manager Joe Gibbs
Trainer Gunnar Leidborg
Co-Trainer -
Kapitän Tobias Abstreiter
A-Kapitäne Jeff MacLeod / Andreas Loth
Spielstätte Eissporthalle Kassel
Zuschauerschnitt Ø 4324
Spieler-Rekorde
Tore Alexander Serikow (25)
Assists Mikael Wahlberg (27)
Punkte Alexander Serikow (37)
Strafminuten Pat Mikesch (80)
Plus-Minus Zdenek Nedved (+8)
Gegentorschnitt Jan Münster (2.14)
Shutouts Rich Parent (6)

Spielerindex

Personelle Veränderungen

Mit dem Abgang von Hans Zach verloren die Huskies nicht nur ihren Trainer, sondern auch noch einen guten Grund dafür warum in den letzten Jahren soviele vielversprechende Talente den Weg nach Kassel gefunden hatten. Nichtsdestotrotz verstand es Manager Joe Gibbs auch weiterhin für junge Talente zu sorgen.

Bereits früh stand Zachs Nachfolger an der Bande der Huskies fest. Vom krisengeschüttelten Hauptstadtclub Berlin Capitals holte man den ehemaligen "Trainer des Jahres" Gunnar Leidborg an die Fulda. Leidborg hatte im Vorjahr unter schwierigsten Bedingungen die Capitals trainiert und war sichtbar erleichtert nun in ruhigere Gewässer zu kommen.

Zu- und Abgänge
Torhüter
Zugang.png Markus Janka Abgang.png Leonid Fatikov
Zugang.png Jan Münster Abgang.png Ilpo Kauhanen
Zugang.png Rich Parent Abgang.png
Verteidiger
Zugang.png Andrej Teljukin Abgang.png Sebastian Jones
Zugang.png Lars Jansson Abgang.png Jochen Molling
Zugang.png Sebastian Schlegel Abgang.png Jeff Tory
Zugang.png Frank Appel Abgang.png
Stürmer
Zugang.png Alexandr Cherbayev Abgang.png Markus Guggemos
Zugang.png Christian Retzer Abgang.png Daniel Kreutzer
Zugang.png Ján Lipiansky Abgang.png Brian Felsner
Zugang.png Zdenek Nedved Abgang.png Tom Hartogs
Zugang.png Alexander Serikow Abgang.png Benjamin Hecker
Zugang.png Mikael Wahlberg Abgang.png Klaus Kathan


Die Abgänge fielen dieses Jahr besonders ins Gewicht! Allen voran der Abschied von Daniel Kreutzer und Klaus Kathan stimmte wenig zuversichtlich für die kommende Saison. Kathans platzierter Schuss und Kreutzers Kampfgewalt würde ab 2002 für andere Clubs zum Einsatz kommen. Kathan entschied sich für ein Angebot aus Mannheim, Kreutzer kehrte in seine Heimatstadt Düsseldorf zurück. In der Abwehr löste sich Vorjahres-Überraschung Jeff Tory vom Verein, und unterschrieb ein hochdotiertes Angebot der "neuen" Hamburg Freezers. In allen drei Fällen hatten sich die Huskies in den Vertragsverlängerungen bis zum geht-nicht-mehr gestreckt, waren jedoch den Gegenangeboten der konkurrierenden Clubs unterlegen.

Im Tor bekamen weder Ilpo Kauhanen noch Leonid Fatikov Verträge für die neue Saison. Leistungstechnisch konnte man weder dem einen noch dem anderen einen Vorwurf machen, Coach Leidborg und Manager Gibbs einigten sich jedoch darauf mit einer klaren Nummer 1 in die neue Saison zu gehen. Diese war schnell gefunden - vom Iserlohner Seilersee kam Rich "Bernie" Parent an die Fulda. Der gebürtige Kanadier hatte im Vorjahr glänzend für Iserlohn gehalten und wollte nun mit den Huskies in die Playoffs durchstarten. Als planmäßiger Backup war zunächst Markus Janka eingeteilt, der seinen Posten jedoch recht bald an den Newcomer der Saison Jan Münster verlor.

Dem angesprochenen Weggang von Jeff Tory folgten die Nicht-Verlängerungen von "Iron" Molling und Sebastian Jones. Als Neuzugänge präsentierte man den Andrej Teljukin. Der Deutschrusse hatte bereits in Oberhausen schon mit Leidborg zusammengearbeitet und überzeugte vor allem mit seiner starken Skatingtechnik. An seiner seite kam mit Lars Jansson ein schwedischer Defensivspezialist, der sein Glück bereits einmal in der DEL versucht hatte, bei Ligakonkurrent Hannover allerdings nicht überzeugen konnte.

Im Sturm mussten mit Tommie Hartogs und Brian Felsner zwei gestandene Größen ihren Hut nehmen, Benjamin Hecker bekam ebenso keinen neuen Vertrag wie auch Markus Guggemos. Den Abgängen entgegen standen klangvolle Neuzugänge. Aus Berlin brachte Leidborg den DEL-Topstürmer Alexandr Cherbayev mit, der an der Seite von Alexander Serikow stürmen sollte. Der Landshuter stieß von den München Barons zu den Huskies und sollte seinen guten Torreicher abermals in der DEL unter Beweis stellen. Als Vorlagengeber für die beiden Stürmer wurden Zdenek Nedved und der ehemalige Eisbär Mikael Wahlberg verpflichtet. Beide konnten bereits zu Genüge unter Beweis stellen, dass sie als Vorlagengeber auf höchstem Niveau taugten.

Vor der Transfer-Deadline verpflichteten die Huskies den Slowaken Jan Lipiansky um die Tiefe im Sturm zu erhöhen.

Alle Spiele

2002-03 Spielübersicht






DEB-Pokal

1. Runde vs. Dresdner Eislöwen

Dresdner Eislöwen - Kassel Huskies 1:10 (1:4/0:3/0:3)

  • Das Spiel fand in Kassel statt.

2. Runde vs. Kölner Haie

Kölner Haie - Kassel Huskies 3:1 (1:0/1:0/1:0)

Hauptrunde

Quelle: www.hockeydb-ffm.de

Die ersten 8 der Tabelle spielten in den Playoffs um die Meisterschaft, die letzten beiden in den Playdowns gegen den Abstieg.

Club Sp S PSS PSV N Tore Punkte
1.Eisbären Berlin5230598188:134109
2.Kölner Haie (M)52264157151:117101
3.DEG Metro Stars522410414151:11796
4.Adler Mannheim52258316152:12994
5.Nürnberg Ice Tigers52237616133:12789
6.Krefeld Pinguine52208222147:13378
7.Kassel Huskies52197719118:12778
8.Hamburg Freezers521710619154:15277
9.Iserlohn Roosters52178819142:13275
10.Hannover Scorpions52185524142:15069
11.Augsburger Panther52166624127:14666
12.ERC Ingolstadt (N)52165724122:13565
13.Frankfurt Lions52146626133:17160
14.Schwenninger ERC Wild Wings5246113199:18435

Saisonstatistik Hauptrunde

Spielerstatistik

Spielerstatistik 2002/03
Name Spiele Tore Vorlagen Punkte Strafminuten Schüsse aufs Tor PPT SHT GWG Bullis Bulliquote in % +/-
Alexander Serikow 52 20 12 32 52 171 6 1 7 29 51,72 8
Mikael Wahlberg 49 8 21 29 34 70 3 0 1 908 54,63 7
Zdenek Nedved 48 16 10 26 26 114 3 0 3 20 50 11
Brent Peterson 49 10 15 25 46 101 4 0 1 37 45,95 -1
Pat Mikesch 52 9 16 25 58 110 3 0 2 1033 52,66 -4
Stéphane Robitaille 51 9 15 24 55 101 2 1 4 19 42,11 2
Tobias Abstreiter 48 5 17 22 64 72 1 0 2 851 58,99 2
Alexander Cherbayev 29 7 11 18 32 60 0 1 1 3 66,67 5
Andrej Teljukin 50 4 14 18 26 79 0 0 1 0 0 -1
Shayne Wright 44 3 11 14 68 98 3 0 1 1 0 4
Sven Valenti 52 8 4 12 34 62 0 0 0 98 41,84 4
Doug Derraugh 48 5 7 12 24 59 1 0 1 609 54,52 -8
Thomas Daffner 48 4 8 12 32 108 0 0 0 11 0 -4
Jeff Macleod 46 2 8 10 48 56 1 0 1 22 63,64 -6
Stephan Retzer 51 1 7 8 24 58 1 0 0 1 100 -5
Andreas Loth 52 1 6 7 26 68 0 0 0 29 17,24 -11
Lars Jansson 46 3 3 6 10 83 2 0 0 1 100 2
Christian Retzer 51 2 2 4 2 27 0 0 1 4 75 4
Örjan Lindmark 40 0 3 3 16 42 0 0 0 0 0 -1
Jan Lipiansky 17 1 1 2 6 24 0 0 0 76 35,53 -6
Gert Acker 43 0 1 1 8 17 0 0 0 27 33,33 -3
Sebastian Schlegel 12 0 0 0 2 1 0 0 0 0 0 0
Frank Appel 22 0 0 0 8 5 0 0 0 0 0 -3
Markus Janka 25 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Artjom Kostyrev 26 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0

Torhüterstatistik

Torhüterstatistik 2002/03
Name Spiele Tore Vorlagen Punkte Strafminuten Schüsse aufs Tor Gegentore Fangquote Gegentore pro Spiel Shutouts
Markus Janka 5 0 0 0 0 92 12 86,96 3,24 1
Rich Parent 36 0 0 0 18 917 72 92,15 2,20 6
Jan Münster 18 0 0 0 0 429 33 92,31 2,14 1


Playoffs

Viertelfinale vs. Kölner Haie

Kölner Haie - Kassel Huskies 4:3 (1:3,3:1,2:1,4:5,4:1,2:3,5:1)

Nachdem man am 52. und letzten Hauptrunden-Spieltag den letzten für die Playoffs nötigen Punkt gegen die Augsburger Panther geholt hatte, und der Stadionsprecher die Playoff-Paarung mit den Kölner Haien bekanntgab, brach ein wahrer Jubelsturm durch die Halle. Denn die Huskies gehörten zu den wenigen Teams in der Liga die die sonst so überzeugenden Haie dreimal in der Saison schlagen konnten.
Haie-Schreck Serikow mit 5 Toren in 7 Spielen

In der Abschlusstabelle trennten die Huskies von den Haien immerhin 23 Punkte. Die zweitplatzierten Haie mussten lediglich den starken Eisbären den Vortritt in der Tabelle lassen. Besonders brisant wurde das Duell der Domstädter gegen die Huskies auf Grund der vielen Ex-Huskies im Team der Haie. Allen voran Chef-Trainer Hans Zach der sich in Köln endlich sein Traum-Team zusammenstellen durfte. So fanden sich neben eben erwähntem Zach fanden sich mit Chris Rogles, Ron Pasco, Shane Peacock und Tino Boos noch vier weitere Akteure in Reihen der Haie, die früher einmal das Trikot der Huskies überstreiften. Das Team um den Traumsturm McLlwain, Norris und Hicks konnte durchaus zufrieden mit der Vorrunde sein, und wollte nun nach Höherem streben, die Verteidigung der Meisterschaft! Doch gleich im ersten Spiel der Serie bekamen diese Hoffnungen einen herben Dämpfer. Gestützt auf eine weltklasse Leistung von Rich Parent der fast 98% aller Schüsse auf sein Tor abwehrte holten die Huskies den ersten Sieg in der Serie. Youngstar Christian Retzer brachte den ECK gegen Mitte des zweiten Drittels in Führung, und nur wenig später erhöhte der Haie-Schreck Alexander Serikow auf 2:0. Mirko Lüdemann konnte zwar den zwischenzeitlichen Anschlußtreffer erzielen, doch zu mehr reichte es für die Haie an diesem Tag nicht. Eben nochmal Serikow erhöhte in der 46.Minute auf 3:1 und machte den ersten Sieg in der Serie perfekt.

Doch nur zwei Tage später war der frisch gewonnene Heimvorteil wieder verloren. Die Haie gewannen in der heimischen Eissporthalle am Auestadion ebenfalls mit 3:1. Ex-Husky Tino Boos hatte die Haie bereits früh ins Spiel gebracht, Nedved konnte für Kassel zwar ausgleichen, doch am Ende musste man sich mit 1:3 geschlagen geben. Ausschlaggebend für die Niederlage war vor allem das mangelhafte Überzahlspiel der Huskies, die viel zu viele Chancen ungenutzt ließen. Viel schlimmer noch als die Heim-Niederlage gegen die Haie war allerdings der Ausfall von Mannschaftskapitän Tobias Abstreiter, der sich während des Spiels einen Adduktorenteilabriss zuzog und für die restlichen Viertelfinalspiele ausfiel. Sichtlich verunsichert durch den Ausfall des Führungs-Husky Abstreiter ging man abermals zwei Tage später in Spiel III der Serie. Wieder schenkten sich beide Teams nichts, und ließen bis zur 34.Spielminute nicht viel anbrennen, bis Andi Loth auf Grund einer Spieldauer-Disziplinarstrafe das Eis verlassen muss. Das nun kommende Powerplay nutzten die Haie eiskalt aus, und stellten das Spiel durch ein Tor von Mirko Lüdemann auf 1:0. Das 2:0 durch Sebastian Furchner in der 50.Spielminute können die Huskies nicht mehr umdrehen. Brent Peterson schafft es allerdings noch bei Überzahl und eigenem Empty Net den 1:2 Anschlusstreffer zu erzielen. Die Haie hatten die Serie zu ihren Gunsten gedreht.

Huskies im Einsatz

Spiel IV der Serie mussten die Huskies ohne den verletzten Abstreiter und den gesperrten Loth bestreiten, und bereits in der 2.Minute lag man schon wieder im Rückstand. Robert Hock machte den Anfang für einen unterhaltsamen und vor allem spannenden Abend in der Eissporthalle, denn nur genau 61 Sekunden später hatten die Huskies die Führung der Haie schon wieder egalisiert. Das sooft gescholtene Powerplay der Nordhessen funktionierte zumindest an diesem Abend wunderbar, und so war es eben Brent Peterson der eine schöne Kombination über Derraugh und Robitaille verwertete. Und dank des 2:1 Treffers von Pat Mikesch kurz vor der ersten Drittelpause war die Stimmung der Fans in der Pause sehr ausgelassen. Als Jan Lipiansky mit seinem Powerplay-Treffer - wir zählen mit, Nummer zwei des Abends - zum 3:1 erhöhte, läutete er gleichzeitig undendlich spannende zehn Minuten ein, in denen Fans und Verantwortliche beider Lager viele Nerven ließen. Aus dem bis dahin souverän herausgespielten 3:1 machten die Haie innerhalb von gut zwei Minuten ein 3:3 - Lewandowski und Brad Schlegl stellten den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf, so dass Huskies-Coach Gunnar Leidborg gezwungen war seine Mannen mit einer Auszeit zurechtzurücken. Mit durchaus sehenswertem Erfolg, denn Alexander Serikow erkämpfte den Nordhessen die Führung durch den dritten und vierten Powerplaytreffer des Abends zurück - der Todesstoß für die Haie, die tapfer kämpfend, nur noch den Anschlußtreffer markieren konnten.

Das Phantom-Tor

Über Spiel V der Serie darf man aus Huskies-Sicht nicht allzu viel sagen. Mit 1:4 verlor man sichtlich erschöpft vom vorangegangenen Kraftakt in der Kölnarena, und konnte sich noch bei Torhüter Rich Parent bedanken, dass die Niederlage nicht bedeutend höher ausgefallen war. Lediglich Jan Lipiansky konnte den Ehrentreffer für die Huskies erzielen. Das Tor zum Halbfinale stand für die Haie nun also mit zwei Matchbällen weit offen, und sie waren gewillt gleich den ersten beim Auswärtsspiel in Kassel zu nutzen.

Doch die rund 5.300 Zuschauer in der Kasseler Eissporthalle vermissten gerade in den ersten 20 Minuten den Kampf ihres Teams. Die Fragen kamen auf, hatte die Serie die Huskies überfordert? Wie fit war das Team wirklich? Dwayne Norris und Mickey Elick hatten bereits Mitte des ersten Drittels einen 2:0 Vorsprung für die Haie herausgearbeitet und die Huskies wortwörtlich an der langen Leine gehalten. Die Saison schien schon so gut wie beendet, doch nach der Pausenansprache von Gunnar Leidborg kam ein völlig verwandeltes Team aus der Kabine. Der Anschlußtreffer von Chancentod Andi Loth in der 34. sowie der Ausgleich von Sven Valenti in der 38. Minute war das Ergebnis für nun aufopferungsvoll kämpfende Huskies. Im Schlussdrittel ging es dann hin und her. Ein Bigsave folgte dem nächsten - doch die Entscheidung der Serie wurde dank Alexander Serikow noch einmal vertagt. Mit seinem höchst umstrittenen Tor (Schiedsrichter Müller entschied im Videobeweis auf "Tor" obwohl der Puck die Torlinie nie überquerte) in der 54.Minute versetzte er den Haien den K.O. die eine am Boden liegende Huskies-Mannschaft schlicht und einfach unterschätzt hatten.

Doch die Freude der Huskies währte nur zwei Tage, denn im Spiel VII ließen die Haie den Huskies dann endgültig keine Chance mehr. Bereits nach 12 Minuten führten sie vor eigenem Publikum mit 3:0. Pat Mikesch konnte zwar kurz nach Beginn des zweiten Drittels das 3:1 erzielen, doch als sich Thomas Daffner kurz darauf mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe aus dem Spiel verabschiedete nutzen die Haie die Chance zum Todesstoß für die Huskies. Mirko Lüdemann und Lehay erhöhten auf 5:1 - der Endstand! Am Ende stand man zwar ohne zählbaren Erfolg da, konnte aber behaupten, dass man es einem "großen" der Liga mal wieder schwer gemacht hatte. Und auch das Ende der Saison 2002/2003 brachte einige Abschiede mit sich. So verließ Pat Mikesch die Huskies nach drei sehr erfolgreichen Jahren in Richtung Düsseldorf, und auch Publikumsliebling Shayne Wright kehrte in seine Krefelder Wahlheimat zu seiner Familie zurück.

Saisonstatistik Playoffs

Spielerstatistik

Spielerstatistik 2002/03
Name Spiele Tore Vorlagen Punkte Strafminuten Schüsse aufs Tor PPT SHT GWG Bullis Bulliquote in % +/-
Mikael Wahlberg 7 0 6 6 4 4 0 0 0 162 48,15 -3
Alexander Serikow 7 5 0 5 8 22 3 0 3 4 25 -3
Jan Lipiansky 7 2 2 4 0 8 1 0 0 25 60 -3
Brent Peterson 7 2 1 3 16 18 2 0 0 6 50 -3
Pat Mikesch 7 2 1 3 22 15 1 0 0 213 49,3 -2
Andreas Loth 6 1 1 2 25 7 0 0 0 0 0 1
Christian Retzer 7 1 1 2 0 4 0 0 0 1 0 1
Zdenek Nedved 7 1 1 2 4 24 1 0 0 3 66,67 -3
Lars Jansson 7 0 2 2 2 10 0 0 0 0 0 -3
Stéphane Robitaille 7 0 2 2 10 16 0 0 0 0 0 -2
Thomas Daffner 7 0 2 2 27 11 0 0 0 1 0 2
Sven Valenti 7 1 0 1 2 9 0 0 0 22 40,91 1
Stephan Retzer 7 0 1 1 2 2 0 0 0 0 0 0
Örjan Lindmark 7 0 1 1 6 8 0 0 0 0 0 -2
Jeff Macleod 7 0 1 1 6 9 0 0 0 0 0 0
Doug Derraugh 7 0 1 1 10 5 0 0 0 107 55,14 0
Artjom Kostyrev 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Tobias Abstreiter 2 0 0 0 4 3 0 0 0 29 55,17 0
Shayne Wright 4 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Sebastian Schlegel 7 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Gert Acker 7 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Andrej Teljukin 7 0 0 0 18 7 0 0 0 0 0 0

Torhüterstatistik

Torhüterstatistik 2002/03
Name Spiele Tore Vorlagen Punkte Strafminuten Schüsse aufs Tor Gegentore Fangquote Gegentore pro Spiel Shutouts
Rich Parent 7 0 1 1 0 269 21 92,19 3,01 0
Jan Münster - - - - - - - - - -


Allgemeine Lage der Liga

Nach dem Ausscheider der Berlin Capitals, der Revier Löwen Oberhausen und der Moskitos Essen startete die DEL mit nur 14 Mannschaften in die Saison 2002/2003. Doch bereits bald kristallisierte sich mit den Schwenninger Wild Wings das nächste Problemkind heraus, denn auch die Schwarzwälder gerieten in ernste finanzielle Probleme - und so gerieten die ausgespielten Playdowns gegen die Frankfurt Lions erneut zu einer Farce. Die Wild Wings gaben bereits im Vorfeld der Playdowns ihren Rückzug aus der DEL bekannt. Wie die mit Stars bespickten Frankfurt Lions überhaupt in die Nähe der Playdowns kommen konnten war für die meisten Experten die größte Überraschung der Saison - doch die wirkliche Überraschung gab es erst in der Playdown-Serie gegen die Wild Wings. Hochmotiviert gingen die Wild Wings in die Playdowns-Serie, und wollten sich mit Anstand aus dem Eishockey-Oberhaus verabschieden. So gewann man auswärts in Frankfurt mit 6:3, und auch im zweiten Playdown-Spiel siegte der Außenseiter über den Favoriten. Nachdem die Lions die Serie durch zwei aufeinanderfolgenden Siegen wieder ausgleichen konnten, gelang den Schwenningern dann doch noch das Happy-End. Spiel V und Spiel VI gewannen die Schwenninger und sicherten sich so den sportlichen Verbleib in der Liga. Die Lions konnten froh sein, dass sie als sportlicher Absteiger nicht den Weg in die Zweitklassigkeit antreten mussten.

Zuschauerstatistik 2002/03
Platz Mannschaft Schnitt
1. Kölner Haie 12.348
2. Hamburg Freezers 10.713
3. DEG Metro Stars 6.269
4. Adler Mannheim 5.796
5. Frankfurt Lions 5.640
6. Hannover Scorpions 5.629
7. Nürnberg Ice Tigers 5.200
8. EHC Eisbären Berlin 4.870
9. EC Kassel Huskies 4.324
10. Krefeld Pinguine 3.998
11. Augsburger Panther 3.883
12. Iserlohn Roosters 3.527
13. SERC Wild Wings 3.017
14. ERC Ingolstadt 2.920

Kader 2002/03

Torhüter
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
1 Flag of Germany.png Jan Münster 19.11.1979 Lüneburg, Deutschland 2002 Berlin Capitals
30 Flag of Germany.png Daniel Appel 29.12.1980 , Deutschland 2000 Kassel Huskies Junioren
31 Flag of Canada.png Rich Parent 12.01.1973 Montreal, Québec, Kanada 2002 Iserlohn Roosters
35 Flag of Germany.png Markus Janka 21.03.1980 Wolfratshausen, Deutschland 2002 Schwenninger Wild Wings
Verteidiger
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
4 Flag of Russia.png Andrej Teljukin 29.05.1976 Archangelsk, UdSSR 2002 Revier Löwen Oberhausen
6 Flag of Sweden.png Lars Jansson 03.03.1970 Sollefteå, Schweden 2002 MoDo Hockey Ornskoldsyik
10 Flag of Canada.png Stéphane Robitaille 22.04.1970 Québec, Québec, Kanada 1998 EHC Biel/Bienne
11 Flag of Canada.png Jeff MacLeod 25.03.1971 Halifax, Nova Scotia, Kanada 1997 Kaufbeurer Adler
12 Flag of Finland.png Sebastian Schlegel 25.05.1979 Helsinki, Finland 2002 Kiekko-Vantaa
19 Flag of Germany.png Stephan Retzer 11.10.1976 Deggendorf, Deutschland 2001 Erding Jets
41 Flag of Sweden.png Örjan Lindmark 22.04.1967 Västerfärn, Schweden 1997 Leksands IF
48 Flag of Germany.png Frank Appel 12.05.1976 Krefeld, Deutschland 2002 Moskitos Essen
51 Flag of Canada.png Shayne Wright 30.06.1975 Welland, Ontario, Kanada 2001 Krefeld Pinguine
Angreifer
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
9 Flag of USA.png Pat Mikesch 15.02.1973 Hancock, Michigan, USA 2000 Iserlohn Roosters
16 Flag of Canada.png Doug Derraugh 28.09.1968 Arnprior, Ontario, Kanada 2001 Berlin Capitals
17 Flag of Canada.png Brent Peterson 20.07.1972 Calgary, Alberta, Kanada 2000 SC Langnau
18 Flag of Germany.png Andreas Loth 26.02.1972 Schongau, Deutschland 1999 VEU Feldkirch
20 Flag of Russia.png Alexandr Cherbayev 13.08.1973 Voskresensk, Russland 2002 Berlin Capitals
21 Flag of Germany.png Christian Retzer 07.01.1982 Deggendorf, Deutschland 2002 Deggendorfer EC
22 Flag of Germany.png Thomas Daffner 01.09.1971 Landshut, Deutschland 2000 ERC Ingolstadt
25 Flag of Slovakia.jpg Jan Lipiansky 23.07.1974 Bratislava, Tschechoslowakei 2002 HC Slovan Harvard Bratislava
26 Flag of Czech.png Zdenek Nedved 03.03.1975 Lany, Tschechoslowakei 2002 HPK Hämeenlinna
27 Flag of Germany.png Tobias Abstreiter 06.07.1970 Landshut, Deutschland 1998 TSV Erding
28 Flag of Germany.png Gert Acker 07.05.1982 Salzburg, Österreich 2001 EV Landshut
29 Flag of Germany.png Alexander Serikow 23.06.1975 Landshut, Deutschland 2002 München Barons
44 Flag of Germany.png Artjom Kostyrev 13.05.1982 Novosibirsk, UdSSR 2002 EC Kassel Junioren (U21)
62 Flag of Sweden.png Mikael Wahlberg 25.07.1972 Gävle, Schweden 2002 MoDo Hockey Ornskoldsyik
91 Flag of Germany.png Sven Valenti 20.07.1975 Freiburg im Breisgau, Deutschland 2001 EC Bad Tölz