Fr. 09.09.2011 - 19:30 Uhr EC Hannover Indians - Kassel Huskies 6:2 (1:0/2:1/3:1)

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Statistik

Hannover Indians vs. Kassel Huskies 6:2 (1:0/2:1/3:1)
Vorbereitung 2011 - . Spieltag - 09.09.2011 - 20.00 Uhr Uhr - Eisstadion am Pferdeturm
Tore 1. Drittel
11:53 Tor:Fraser Clair, Assist:Dylan Gyori
Tore 2. Drittel
20:44 Tor:Jamie Chamberlain, Assist:Danny Pyka
30:50 Tor:Marius Garten, Assists:Sven Gerbig, Robin Thomson
Tore 3. Drittel
45:19 Tor:Sven Gerbig, Assist:Dylan Gyori
47:51 Tor:Marius Garten, Assists:Andreas Gawlik, Tobias Stolikowski
49:12 Tor:Dirk Joachim Jelitto, Assists:Ryan McDonough, Danny Pyka
Verlängerung/Penaltyschießen
-
Spielzusammenfassung
Teams Hannover Indians Kassel Huskies
Strafminuten 40 30
Schüsse - -
Powerplay 0-4 0-4
Penalty Killing 100% 100%
Schiedsrichter Jens Steinecke
Assistenten Manuel Bierma, ?
Zuschauer 2.030


Spielbericht

Nach überraschendem 4:2-Erfolg über die Indians am vergangenen Sonntag, wurden den Huskies heute im "Rückspiel" am Pferdeturm in Hannover die Grenzen aufgezeigt. Am Ende stand eine klare 2:6-Niederlage zu Buche.

Deutlich ausgeruhter als am vergangenen Sonntag erwischten die Indians den besseren Start und kontrollierten das Spiel von Beginn an. Bereits nach 49 Sekunden musste Petr Sikora auf der Strafbank Platz nehmen, jedoch verteidigten die Huskies um den heutigen Starting-Goalie Adam Ondraschek clever und kamen sogar selbst durch einen Christ-Konter zu einer guten Torgelegenheit. Grundsätzlich spielte sich das Geschehen zu diesem Zeitpunkt aber im Verteidigungsdrittel der Schlittenhunde ab. Adam Ondraschek hatte in der sechsten Spielminute Glück, dass der Puck bei einem Gewühl nicht den Weg ins Tor fand. Eine Minute später stand Frasier Clair völlig frei vor Ondraschek, scheiterte aber am Huskies-Keeper.Kurioserweise erspielten sich die Nordhessen kurz darauf wieder in Unterzahl ihre beste Torgelegenheit: Manuel Klinge zog über den rechten Flügel davon, fand aber im Indians-Torhüter Holmgren seinen Meister. Im direkten Gegenzug - die Huskies waren zu langsam in der Rückwärtsbewegung - tauchten zwei Indianer mutterseelenallein vor Ondraschek auf, verstolperten aber die sichere Möglichkeit zum Führungstreffer. Dieser sollte allerdings dann doch fallen: In der 12. Spielminute stocherte Fraser Clair den Puck über die Linie - der verdiente Führungstreffer für die Landeshauptstädter.Eine gute Möglichkeit zum Ausgleichstreffer bekam Florian Böhm eine gute Minute später, als er Jan Hemmes den Puck klaute, aber in der kurzen Ecke am guten Peter Holmgren scheiterte. Da die Huskies nach 14:26 und die Indians kurz vor der Sirene ihre Möglichkeiten bei numerischer Überlegenheit nicht nutzen konnten, ging es mit der knappen, aber letztlich verdienten Indians-Führung in die Pause.

Mit den Gedanken waren die Schlittenhunde wohl noch in der aus einem Baucontainer bestehenden Kabine, als die Indians nachlegten: Erst 44 Sekunden waren absolviert, da vollstreckte Jamie Chamberlain aus kurzer Distanz gegen den chancenlosen Ondraschek. Kurz darauf flogen die Fäuste - Michi Christ und Jiri Mikesz legten sich mit Dylan Gyori, Daniel Hilpert und Thomas Dreischer an. Powerplay für die Huskies, das aber leider erneut im Sande verlief. Bei personellem Gleichstand auf dem Eis lief es nun jedoch etwas besser: Patrick Berendt ließ zwei Gegenspieler auf dem buchstäblichen Bierdeckel stehen, scheiterte mit seinem Schuss aber erneut an Holmgren. In der 29. Spielminute suchte Manuel Klinge an der Grundlinie stehend seinen Sturmpartner Marc Roedger, der den Puck aus toller Position allerdings verfehlte.Zur "Halbzeit" löste Martin Fous Adam Ondraschek im Huskies-Tor ab, musste aber nur eine knappe Minute später seinen ersten Gegentreffer im ECK-Gehäuse hinnehmen. Marius Garten wurde an der blauen Linie nicht angegriffen und schlenzte den Puck in den Winkel - keine Sicht und keine Chance für Fous, 3:0 für Hannover.Allerdings waren die Huskies um eine schnelle Antwort nicht verlegen und belohnten sich für ihr verbessertes Offensivspiel im Mitteldrittel: Michi Christ fälschte einen Glusanok-Schuss unhaltbar zum 3:1-Anschlusstreffer ab. Da das Niveau fortan deutlich abflachte und beide Seiten sich keine zwingenden Torchancen mehr erspielen konnten, ging es mit diesem Ergebnis in die Pause.

Zwei Tore Rückstand sind normalerweise aufholbar, jedoch zeigten die Indians im dritten Drittel endgültig den Klassenunterschied auf. In der 45. Minute vergab Daniel Hilpert noch frei vor Fous, doch nur ein Minute später machte Ex-Husky Sven Gerbig es besser und schoss den Puck aus der Luft vorbei an Fous ins Tor. 4:1 also, und die Indians legten fortan an im Zweiminutenrhythmus gegen nun endgültig chancenlose Huskies nach: Marius Garten, der von Semen Glusanok nicht wehement genug gestört wurde und Dirk Joachim Jelitto nach tollem Konter erhöhten auf 6:1. Trotz des klaren Rückstands steckten die Schlittenhunde allerdings nicht den Kopf in den Sand. Ohne den am Knie verletzten Stéphane Robitaille nahmen sie das Indians-Gehäuse noch mehrmals aufs Korn, und waren sogar noch einmal erfolgreich: Sven Valenti zog per unwiderstehlichem Solo drei Gegenspieler auf sich, legte Petr Sikora den Puck in den Lauf, der den freistehenden Manuel Klinge im Slot bediente. Klinge netzte eiskalt zum 2:6. Dieser Treffer sollte der letzte am heutigen Abend gewesen sein, denn im weiteren Spielverlauf war beiden Teams anzumerken, dass sie sich noch mitten in der Saisonvorbereitung befinden. Am Sonntag, d. 11. September treffen die Huskies in der heimischen Eissporthalle auf die Füchse Duisburg, die heute einen beeindruckenden 7:0-Sieg über den EC Bad Nauheim feierten.