Fr. 20.01.2012 - 20:00 Uhr EHC Dortmund - Kassel Huskies 6:4 (2:2/1:1/3:1)

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Statistik

EHC Dortmund vs. Kassel Huskies 6:4 (2:2/1:1/3:1)
Oberliga West - Endrunde 5. Spieltag - 20.01.2012 - 20.00 Uhr - Eissportzentrum Westfalenhallen
Tore 1. Drittel
03:14 Tor:Nils Liesegang, Assists:Ryan Martens, Benedikt Kastner
Tor:Manuel Klinge, Assist:Petr Sikora 03:53
12:52 Tor:Ryan Martens, Assists:Florian Kirschbauer, Branislav Pohanka
Tor:Marek Vorel, Assists:Petr Sikora, Artjom Kostyrev (SH1) 19:59
Tore 2. Drittel
37:01 Tor:Philipp Michl, Assists:Michael Schmerda, Stephan Kreuzmann (PP1)
Tore 3. Drittel
48:20 Tor:Michael Schmerda, Assists:Philipp Michl, Florian Kirschbauer
Tor:Sven Valenti, Assists:Michael Christ, Petr Sikora (PP1) 53:27
54:42 Tor:Branislav Pohanka, Assists:Philipp Michl, Michael Schmerda
59:55 Tor:Branislav Pohanka, Assists:Nils Liesegang, Dennis Schlicht (SH1/EN)
Verlängerung/Penaltyschießen
-
Spielzusammenfassung
Teams EHC Dortmund Kassel Huskies
Strafminuten 4 4
Schüsse 35 34
Powerplay 1-2 1-2
Penalty Killing 50% 50%
Schiedsrichter Marc Müller
Assistenten
Zuschauer 1.289

Spielbericht

Huskies auf fremden Eis erneut unterlegen

Wie schon so oft auf auswärtigem Eis wurden die Huskies in der Frühphase der Partie eiskalt erwischt. In der 4. Spielminute bediente Ryan Martens Nils Liesegang, der mit einem platzierten Schuss in den Winkel den Tabellenführer in Führung brachte. Jedoch antworteten die Schlittenhunde diesmal prompt. Nach Sikoras Bullygewinn markierte Manuel Klinge aus dem Slot per Flachschuss das 1:1. In der Folge neutralisierten sich beide Teams größtenteils, wobei der EHC Dortmund sich dabei die besseren Torchancen erarbeitete. Nachdem Dennis Schlicht, Ryan Martens und Ex-Husky Schmerda an Fous scheiterten, musste der Huskies-Keeper in der 13. Minute erneut hinter sich greifen. Eine tolle Einzelaktion verwertete Topscorer Ryan Martens durch Fous’ Beine zur erneuten EHC-Führung. Kurz vor der ersten Pausensirene gerieten die Huskies noch in personelle Unterzahl, Gegentreffer Nummer drei drohte. Nachdem dieser aber mit Glück und Geschick verhindert wurde, schlugen die Schlittenhunde ihrerseits nochmal zu – eine halbe Sekunde vor Schluss! Noch in Unterzahl entwischte Artjom Kostyrev seinen Gegenspielern, scheiterte zunächst an Finkenrath, den Abpraller stocherte allerdings Marek Vorel zum 2:2-Pausenstand über die Linie.

Vor 1.289 Zuschauern kam dann erneut der EHC besser aus der Kabine. Michael Schmerda stürmte frei auf Martin Fous zu, der aber glänzend mit den Schonern parierte. Diese Nachlässigkeit in der Hintermannschaft wirkte allerdings wie ein Weckruf auf die Mannen von Coach Jamie Bartman. Fortan bekamen sie das Spiel besser in den Griff und erarbeiteten sich auch die besseren Torchancen. In der 24. Minute fälschte Marek Vorel einen Robitaille-Schuss knapp ab, zwei Minuten später kombinierten sich Vorel, Koziol und Kostyrev toll durch die EHC-Abwehr, brachten den Puck allerdings nicht im Tor unter. Dies gelang in Spielminute 27 aber dem Kapitän: Niels Hilgenberg ließ den Puck für Manuel Klinge liegen, der die Scheibe knallhart zur 2:3-Führung in die Maschen drosch. Daraufhin kontrollierten die Huskies die Partie weiter und hätten durch Böhm nach Finkenrath-Fehler, Alex Engel aus der Distanz und Koziol per Bauerntick sogar ihre Führung noch ausbauen können. So kam es aber, wie es kommen musste, wenn beste Tormöglichkeiten nicht genutzt werden: In der 37. Spielminute hütete Stéphane Robitaille die Strafbank und die personelle Unterlegenheit bestrafte der Gastgeber nur elf Sekunden später: Philipp Michl traf aus dem Gewühl zum 3:3-Ausgleich, der dem EHC Dortmund sicherlich schmeichelte.

Die Hoffnungen der ca. 150 mitgereisten Fans aus Kassel auf den ersten Auswärtssieg der Endrunde bekamen in Minute 49 einen herben Dämpfer, als Michael Schmerda völlig frei aus dem Slot zum 4:3 traf. Bereits zuvor hatten die Gastgeber durch Liesegang und Schlicht beste Chancen zur Führung. Die Huskies antworteten mit wütenden Angriffen, insbesondere die 2. Sturmreihe mit Kostyrev, Vorel und Koziol konnte sich dabei hervortun. Nach 53 Minuten durften die Schlittenhunde zum ersten Mal an diesem Abend in Überzahl ran und nutzten diese sofort: Sven Valenti hämmerte aus der Distanz den Puck zum 4:4-Ausgleich in die Maschen. Allerdings hatte der EHC eine Minute später die bessere Antwort und zum Leidwesen der Huskies auch das letzte Wort. Im dritten Nachschuss brachte Pohanka seine Mannen erneut in Führung. Nachdem erneut Reihe zwei den Puck nicht im EHC-Gehäuse unterbrachte und sogar ein Verteidiger die Scheibe für den bereits geschlagenen Finkenrath von der Linie kratzen musste, riskierte das Trainerduo Bartman/Kolodziejczak in der letzten Spielminute alles und nahm Martin Fous zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme brachte allerdings keinen Erfolg. Nachdem Marek Vorels Kracher knapp am langen Pfosten vorbeistrich, markierte erneut Pohanka ins leere Tor den 6:4-Endstand.