Sa. 19.11.2011 - 21:00 Uhr Herforder EV - Kassel Huskies 0:6 (0:1/0:4/0:1)

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Statistik

Herforder EV vs. Kassel Huskies 0:6 (0:1/0:4/0:1)
Oberliga West - 14. Spieltag - 19.11.2011 - 21.00 Uhr - Eishalle Im kleinen Felde
Tore 1. Drittel
Tore 2. Drittel
Tore 3. Drittel
Verlängerung/Penaltyschießen
-
Spielzusammenfassung
Teams Herforder EV Kassel Huskies
Strafminuten 10 18
Schüsse 14 65
Powerplay 0-4 1-5
Penalty Killing 80% 100%
Schiedsrichter Elvis Melia
Assistenten
Zuschauer 824


Spielbericht

Huskies springen mit Sieg in Herford auf Platz 2!

Ohne den verletzten Patrick Schädel, Patrick Berendt (Fieber) und den prüfungsstressgeplagten Semen Glusanok, aber dafür mit Stefan Heinrich und Dennis Klinge taten sich die Schlittenhunde in Herford über lange Strecken schwer, siegten letztlich aber doch deutlich mit 0:6.

Zu Spielbeginn wurden die Huskies ihrer Favoritenrolle sofort gerecht. Bereits nach 36 Sekunden hatte Michi Christ die Führung auf dem Schläger, scheiterte aber am Innenpfosten! So blieb das erste Huskies-Tor Jiri Mikesz vorbehalten, der heute mit Julian Grund und Marc Roedger stürmte. In hohem Tempo drang er ins Angriffsdrittel ein, ließ seinen Gegenspieler aussteigen und vollendete ins lange Eck. 0:1 nach 2:36 Minuten und die Schlittenhunde bestimmten weiter die Partie. In den ersten zehn Spielminuten hatten noch Klinge per Rückhand, Sikora aus kurzer Distanz und Böhm sowie Alex Heinrich als Doublette die Möglichkeiten zu erhöhen. Und auch im ersten und einzigen Huskies-Überzahlspiel dieses Drittels hagelte es Schüsse auf da von Lars Morawitz gehütete Tor, jedoch ohne Erfolg. Nachdem auch in der 14. Spielminute der Pfosten für Morawitz rettete, wurden die Huskies nach einer viertel Stunde beinahe für ihre schludrige Chancenverwertung bestraft: Jeffrey Keller stürmte frei auf Adam Ondraschek zu, der Huskies-Keeper machte die Tür aber zu. Somit ging es mit einer knappen 0:1-Führung in die Kabine.

Im Mittelabschnitt bot sich zunächst ein ähnliches Bild wie schon zu Beginn. Die Huskies dominierten, drangen oft problemlos in die Defensivzone der Ostwestfalen ein, ließen aber Entscheidendes vermissen: Den gefährlichen Torabschluss. Erst als nach genau dreißig Minuten Lucas Klein in die Kühlbox wandern musste, holte Alexander Engel an der blauen Linie den Hammer raus und zimmerte den Puck zum 0:2 in den Winkel. Keine Chance für Jacob Lamers, der ab der 15. Minute das Tor der Ice Dragons hütete. Mit Engels sehenswertem Treffer schienen die Schlittenhunde ihr Zielwasser eingenommen zu haben, denn bis zum Drittelende machte sich die Überlegenheit auch endlich auf der Anzeigetafel bemerkbar. Nach 33:48 Minuten erhöhte Artjom Kostyrev per Rebound auf 0:3 - HEV-Torhüter Lamers ließ einen Versuch von Emanuel Grund nur prallen. Per Doppelschlag wurde die Führung sogar noch auf 0:5 ausgebaut. Innerhalb von nur neun Sekunden traf zwei Mal Michi Christ auf Vorlage von Manuel Klinge: Einmal nach einem Alleingang, beim zweiten Mal aus kurzer Distanz nach scharfem Pass des Kapitäns.

Im letzten Drittel verwalteten die Huskies das Ergebnis überwiegend. Nur Philipp Brinkmann brachte das Tor von Adam Ondraschek nochmal in Gefahr, sein Gewaltschuss zischte in der 45. Minute nur knapp am langen Pfosten vorbei. Knapp zwei Minuten später netzte Verteidiger Sven Valenti zum sechsten und letzten Mal an diesem Abend für die Nordhessen ein. Gegen seinen platzierten Flachschuss war Jacob Lamers ohne Chance. Die letzten gut 13 Minuten wurden schadlos überstanden, so dass Adam Ondraschek seinen zweiten Shutout der Saison feiern konnte.

Auf der Jagd nach Spitzenreiter Dortmund müssen sich die Huskies zunächst am kommenden Freitag in der heimischen Eissporthalle mit dem EHC Krefeld Niederrhein auseinandersetzen, bevor es zwei Tage später im Eissportzentrum an den Westfalenhallen zum ultimativen Spitzenspiel kommt.