So. 11.09.2011 - 18:30 Uhr Kassel Huskies - Füchse Duisburg 3:6 (1:1/0:3/2:2)

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Statistik

Kassel Huskies vs. Füchse Duisburg 3:6 (1:1/0:3/2:2)
Vorbereitung 2011 - . Spieltag - 11.09.2011 - 18.30 Uhr Uhr - Eissporthalle Kassel
Tore 1. Drittel
Tor:Dennis Palka, Assist:Philipp Riefers 12:32
14:58 Tor:Jiri Mikesz, Assist:Artjom Kostyrev (PP1)
Tore 2. Drittel
Tore 3. Drittel
Tor:Norman Hauner, Assist:Patrick Gogulla 43:53
52:41 Tor:Manuel Klinge, Assist:Petr Sikora (SH1) 52:4156:51 Tor:Jiri Mikesz, Assists:Semen Glusanok, Alexander Heinrich (PP1)
Verlängerung/Penaltyschießen
-
Spielzusammenfassung
Teams Kassel Huskies Füchse Duisburg
Strafminuten 16 16
Schüsse 34 57
Powerplay
Penalty Killing
Schiedsrichter Andreas Kissing
Assistenten Ralf Kubiak, Peter Olejnik
Zuschauer 2.113


Spielbericht

Ohne den am Knie verletzten Stéphane Robitaille und Stefan Heinrich mussten die Huskies am heutigen Sonntag Abend das zweite Testspiel dieses Wochenendes bestreiten. Für die beiden Verteidiger schnürten heute die hessenligaerprobten Christian Wolff und Luca Obernesser die Schuhe. Nach der 2:6-Niederlage bei den Hannover Indians mussten die Huskies im zweiten Heimspiel der Saisonvorbereitung im Duell gegen den EV Duisburg erstmals gegen einen direkten Konkurrenten aus der Oberliga-West ran.Im Tor gönnte Trainer Jamie Bartman Martin Fous eine Pause und gab mit Julian Meyer und Adam Ondraschek erstmals den beiden EJK-Eigengewächsen den Vorzug, wobei Ondraschek zu Beginn das Vertrauen erhielt.

Dieser konnte sein Können auch prompt nach dem Eröffnungsbully unter Beweis stellen. Die gut aufspielenden Füchse machten den Huskies vor allem in den ersten Minuten des Spiels das Leben mehrmals schwer. Ansehnliche Kombinationen der Duisburger und müde Huskies-Beine sorgten für ein deutliches Chancenübergewicht der Wedaustädter. Die beste Chance auf das erste Tor im Spiel vergab Clarke Breitkreuz in der neunten Spielminute, als er perfekt in Szene gesetzt allerdings an Adam Ondraschek scheiterte. Auf Seiten der Huskies dauerte es dann noch weitere zwei Minuten, ehe auch die Huskies-Meute Björn Linda im Tor des EVD prüfte. Deutlich erfolgreicher war in der 13. Spielminute dann Dennis Palka. Nach einem scharfen Querpass von Philip Riefers verwandelte er aus Nahdistanz ohne Probleme zum verdienten 0:1. Auch in der Folge spielten sich die Füchse beste Chancen heraus. Abermals Philip Riefers scheiterte nur wenige Spielzüge später an den eigenen Nerven, als er sowohl am bereits geschlagenen Adam Ondraschek als auch am kompletten Torgehäuse vorbeischoss.Als Strodel dann in der 15. Minute wegen Stockschlags auf der Strafbank Platz nehmen musste, profitierten die Huskies kaltschnäuzig vom zusätzlichen Platz auf dem Eis. Mikesz und Kostyrev verpassten zwar beste Torgelegenheiten, doch als Mikesz schlitzohrig EVD-Keeper Linda von hinterm Tor anspielte und der Puck über die Torlinie trudelte, waren auch die Huskies auf der Anzeigetafel angekommen. Mit dem 1:1 gingen beide Mannschften in die Kabine.

Der Auftakt ins zweite Drittel gehörte ganz den Huskies. Mit Kalb, Klinge und Glusanok scheiterten aber gleich mehrere Schlittenhunde. Mitten in die Drangperiode hinein gönnten die Huskies den Füchsen allerdings einen folgenschweren Konter. Ex-Fuchs Alex Engel verlor den Puck an der blauen Linie und Dennis Palka zeigte im 1-gegen-1 gegen Adam Ondraschek keine Nerven. Ähnliche Defensivschwächen der Huskies waren es dann auch, die es den Duisburgern innerhalb der folgenden Minuten erlaubten, den Spielstand auf 1:4 hochzuschrauben. In der 31. Spielminute war dann für Adam Ondraschek Feierabend und Julian Meyer übernahm die bis dahin wenig populäre Position zwischen den Pfosten. Meyer musste - ähnlich wie sein Vorgänger - mehrmals Kopf und Kragen riskieren um weitere Tore zu verhindern. Auf der anderen Seite des Spielfelds brachten die Huskies bis Drittelende keine ihrer hochklassigen Chancen im Tor von Björn Linda unter.

Im dritten Drittel konnte es den Huskies bei allem Optimismus also höchstens um Ergebniskosmetik gehen. Doch was die Huskies auch taten, der Puck wollte fortan nicht hinter Björn Linda einschlagen. Marc Roedger schlug freistehend über die Scheibe, Sikora und Klinge scheiterten aus ebenso guten Positionen. Verzweiflung schien sich breit zu machen. Die endgültige Entscheidung erwirkte dann abermals ein unsauber gespielter Aufbaupass von Julian Grund, der Norman Hauner dazu einlad einen satten Schuss durch die Beine von Julian Meyer zu befördern.Auch als Markus Schmidt für vier Minuten auf der Strafbank Platz nehmen musste, konnten die Huskies kein Kapital schlagen. Erst in eigener Unterzahl konnten die Huskies den Bann brechen. Sikora und Klinge nutzten ein schönes Zusammenspiel zum 2:5-Anschlusstreffer. Die folgenden Treffer zum 2:6 durch Hrstka von der blauen Linie, als auch der erneute Anschlusstreffer von Jiri Mikesz zum 3:6 konnten an der Tordifferenz im Endergebnis nichts mehr ändern.

Am folgenden Freitag können sich die Huskies in der SCANIA-Arena an der Wedau für die Niederlage revanchieren. Die Partie startet um 19:30.

Zur nächsten Heimpartie kommt es dann am darauf folgenden Sonntag, wenn die Huskies gegen das Team des REV Bremerhavens um den Einzug in die nächste DEB-Pokal-Runde kämpfen.