So. 15.01.2012 - 19:00 Uhr EC Bad Nauheim - Kassel Huskies 6:3 (2:1/2:0/2:2)

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Statistik

EC Bad Nauheim vs. Kassel Huskies 6:3 (2:1/2:0/2:2)
Oberliga West - Endrunde 4. Spieltag - 15.01.2012 - 19.00 Uhr - Colonel-Knight-Stadion
Tore 1. Drittel
07:43 Tor:Christian Franz, Assists:Janne Kujala, Kevin Lavallee (PP1)
11:29 Tor:Alexander Baum, Assists:Matthias Baldys, Manuel Weibler (PP1)
Tore 2. Drittel
23:31 Tor:Tobias Schwab, Assists:Dylan Stanley, Kevin Lavallee (PP1)
32:46 Tor:Michael Maaßen, Assist:Kevin Lavallee
Tore 3. Drittel
49:09 Tor:Jannik Striepeke, Assists:Tobias Schwab, Matthias Baldys54:22 Tor:Andre Mangold (EN)
Verlängerung/Penaltyschießen
-
Spielzusammenfassung
Teams EC Bad Nauheim Kassel Huskies
Strafminuten 10 10
Schüsse 37 37
Powerplay 3-4 0-4
Penalty Killing 100% 25%
Schiedsrichter Marcus Brill, Andreas Kissing
Assistenten
Zuschauer 3.345


Spielbericht

Glücklose Huskies verlieren in Bad Nauheim

Am gestrigen Sonntag mussten die Kassel Huskies beim EC Bad Nauheim zum zweiten Auswärtsspiel in der Endrunde der Oberliga-West antreten. Dabei konnten die Huskies neben dem wieder genesenen Alex Engel zusätzlich auf Torhüter Martin Fous zurückgreifen, der beim Hessenderby gegen die Löwen Frankfurt am vergangenen Freitag noch bei seinem Stammverein in Wolfsburg im Einsatz war. Unterstützt wurden die Huskies zudem von ca. 300 blau-weißen Fans, die teils privat, teils per Fanbus die Reise in die Kurstadt angetreten hatten.

Im Vergleich zu den letzten Partien, kamen die Huskies deutlich stärker als ihre Gegner ins Spiel. Nach nur etwas mehr als zwei Minuten musste Markus Keller im Tor der Nauheimer das erste Mal hinter sich greifen. Jiri Mikesz hatte Kellers Rebound nach Roedgers Schuss aus spitzem Winkel ins Netz befördert und die Huskies in Führung gebracht. Beflügelt durch diesen frühen Treffer versuchten die Huskies sofort nachzulegen, doch Keller hatte für alle Versuche der Huskies eine Antwort parat. Allzu lange sollte die Führung der Schlittenhunde nicht halten. Immer wieder brachten sich die Nordhessen mit Undiszipliniertheiten selbst in Bedrängnis. Und die Kurstädter nutzten die Kasseler Unterzahl eiskalt aus. Nicht nur, dass Verteidiger Christian Franz in der achten Minute zum 1:1 ausglich, nein, auch der zweite ECN-Treffer fiel wenige Minuten später bei numerischer Überlegenheit der Mittelhessen.

Auch nach der ersten Drittelpause setzte sich die Unterzahl-Serie der Huskies fort. Nur wenige Sekunden nach Wiederbeginn hob sich der Arm des Hauptschiedsrichters erneut. Auch hier dauerte es weniger als zwei Minuten, bis der Nauheimer Anhang Grund zum Jubeln hatte. Und als wäre der neue Zwischenstand von 3:1 nach 23:31 Minuten nicht schlimm genug, verkündete der Stadionsprecher auch noch Tobias Schwab als Torschütze. Der gebürtige Kasseler hatte nur Sekunden zuvor bereits die Chance auf ein Tor ausgelassen und wollte sich nun den Treffer nicht mehr nehmen lassen.

Bei den Huskies lief Mitte des zweiten Drittels wenig zusammen. In der 30. Minute schien Marek Vorel dann eine Antwort auf den Nauheimer Torreigen zu haben, doch obwohl sein Kracher von der blauen Linie den Weg in die Maschen fand, verweigerte das Schiedsrichtergespann um Markus Brill und Andreas Kissing dem Treffer wegen einer Abseitsposition zurecht die Anerkennung. Postwendend wartete der nächste Tiefschlag auf die Huskies. Vom Bully weg verwandelte Michael Maaßen, nach Anspiel von Lavallee, durch die Beine von Martin Fous zum 4:1 für Bad Nauheim. Und obwohl die Huskies in Person von Koziol (37.) und Vorel (38.) jeweils beste Chancen auf den Anschlusstreffer hatten, verabschiedeten sich beide Teams mit einem drei Tore Unterschied in die Kabine.

So wartete zu Beginn des Schlussdrittels ein Berg voller Arbeit auf die Schlittenhunde, um die drohende Niederlage abzuwenden. Hinzu kam, dass Bad Nauheim nun auf seine perfekt stehende Defensive bauen konnte und dies die Arbeit für die Huskies nicht erleichterte. Die Vorentscheidung fiel dann in der 50. Minute. Eine Unkonzentriertheit im Spielaufbau der Huskies nutzte abermals Tobi Schwab, der den Puck auf den besser postierten Jannik Striepeke spielte, welcher dann nur noch gegen den bereits geschlagenen Martin Fous einnetzen musste. Obwohl die Huskies mit toller Moral gegen das Nauheimer Bollwerk anrannten, wollte keine länger andauernde Druckphase entstehen. Sven Valenti verkürzte zwar in der 54. Spielminute mit einem platzierten Schlagschuss auf 5:2, doch mehr Positives war für die Huskies nicht zu holen. Nur wenige Sekunden später lag der Puck erneut im Kasseler Tor. Sven Valenti hatte bei einer gegen die Nauheimer angezeigte Strafe unglücklich den Puck in Richtung des von Martin Fous verlassenen Tores geschlagen. Petr Sikoras 6:3 kurz vor Schluss war dann nicht viel mehr als Ergebniskosmetik.

So blieben die Huskies auch im zweiten Auswärtsspiel der Endrunde der Oberliga-West ohne Sieg, haben aber die Chance am kommenden Freitag beim EHC Dortmund für eine Überraschung zu sorgen.