Di. 21.01.2025 - 19:30 Uhr Kassel Huskies - Lausitzer Füchse 2:3 (0:1/1:2/1:0)

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Statistik

Kassel Huskies vs. Lausitzer Füchse 2:3 (0:1/1:2/1:0)
DEL2 · 39. Spieltag · 21.01.25 · 19:30 Uhr Uhr · Nordhessen Arena
Tore 1. Drittel
Tor: Louis Anders Assist: Michael Bartuli 16:44 0 : 1
Tore 2. Drittel
Tor: Lewis Zerter-Gossage Assists: Matej Leden / Marlon Braun 26:26 0 : 2
Tor: Matej Leden Assists: Jérémy Beaudry / Tim Sezemsky 32:32 0 : 3
1 : 3 35:11 Tor: Tristan Keck Assists: Hunter Garlent / Louis Brune
Tore 3. Drittel
2 : 3 48:59 (PP1) Tor: Tristan Keck Assists: Brandon Cutler / Hunter Garlent
Verlängerung/Penaltyschießen
Keine Tore
Spielzusammenfassung
Teams Kassel Huskies Lausitzer Füchse
Strafminuten 6 14
Schüsse 53 18
Powerplay 1-6 0-2
Penalty Killing 83% 100%
Schiedsrichter John-Darren Laudan, Benjamin Hoppe
Assistenten Tobias Treitl, Tobias Merten
Zuschauer 4259

Spielbericht

Kecks Tore reichen nicht zum Sieg gegen Weißwasser

Gegen die Lausitzer Füchse unterliegen die Huskies 2:3 (0:1, 1:2, 1:0). Nach zwei enttäuschenden Dritteln mit unglücklichen Gegentoren und schwachem Überzahlspiel, kam der Schlussspurt zu spät. Auch, weil nur Goldhelm Keck traf.

Es ist bereits das vierte Hauptrunden-Duell gegen das Team aus Weißwasser. Zwei davon haben die Huskies zuvor gewonnen. Neben den Langzeitverletzten fehlten ihnen weiter auch Jake Weidner und Henri Kanninen. Verteidiger Max Faber steht dagegen wieder auf dem Eis. Die Gastgeber starten überlegen in die Partie. Vieles spielt sich im Angriffsdrittel vor dem Tor der Lausitzer ab. Chancen, bei denen Schlussmann Anthony Morrone richtig ins Schwitzen kommt, springen aber nicht heraus. Die beste hat noch Brandon Cutler, der in der 8. Minute gefährlich zum Nachschuss kommt.

Auch zwei Überzahlsituationen bleiben in der Folge ungenutzt. Gefährlich wird es meist nur von den Flügeln. Der Schuss von Dominic Turgeon geht über das Tor (11.), der von Tristan Keck landet auf Morrones Brust. Wie zuletzt beim Erfolg nach Penaltys ist bald klar: Es wird erneut eine zähe Angelegenheit an diesem Dienstagabend. Dem Spiel der Huskies fehlt es in der Offensive an Ideen, an Kreativität. Das wird dann bestraft. Bei einem Konter scheitert Lane Scheidl noch an Brandon Maxwell (17.). Kurz darauf ist Kassels Torhüter aber geschlagen. Voraus geht dem 0:1 ein Puckverlust von Tim Bender an der Bande hinter dem eigenen Tor. Es folgen: Ein Rückpass. Ein Schuss. Das Tor. Louis Anders bringt die Füchse in Führung.

Die Huskies liegen hinten. Und es kann jetzt nur besser werden. Oder anders gesagt: Es muss auch besser werden. Immerhin verteidigen die Huskies zu Beginn des Mitteldrittels ihre erste Unterzahl souverän weg. Die Partie wird hektischer. Ruppiger. Hans Detsch und Scheidl geraten aneinander. Vertragen sich auch auf dem Weg zur Strafbank nicht. Während sie abkühlen, fällt das nächste Tor. Und wieder helfen die Gastgeber mit. Andrew Bodnarchuk spielt unfreiwillig Doppelpass mit Lewis Zerter-Gossage, der so freie Bahn für das 0:2 hat (27.).

Scheidl ist kaum zurück, da darf er für das nächste Foul schon wieder sitzen. Weil zuvor bereits Tom Knobloch eine Strafe kassierte, heißt es nun über eine Minute lang: fünf Huskies, drei Füchse. Weil selbst die doppelte Überzahl nicht richtig läuft, nimmt Trainer Todd Woodcroft sogar eine Auszeit. Aber es fruchtet nicht. Keck schießt viel. Yannik Valenti schießt ans Außennetz. Ins Tor schießt keiner.

Das übernehmen dann halt die Gäste als sie wieder vollständig sind. Nächstes Missverständnis in der Huskies-Defensive, nächstes Gegentor. Diesmal profitiert Matej Leden (33.). Es droht nun eine deftige, eine enttäuschende Niederlage. Weil es defensiv – nett formuliert – unglücklich läuft. Und weil offensiv überhaupt nichts läuft. Bis zur 36. Minute, in der doch endlich einer trifft. Und natürlich ist es Keck, der die Scheibe am rechten Pfosten versenkt. Wer sonst sollte den Bann auch brechen als Keck?

Aber reicht das, um hier noch die Wende einzuleiten? 20 Minuten bleiben ja zumindest. Immerhin üben sie nun stetig wachsenden Druck aus im Schlussdrittel. Schnüren die Füchse immer mehr ein. Brandon Cutler fährt ein feines Solo, scheitert aber mit der Rückhand (44.). Hunter Garlands Schuss landet krachend am Pfosten (47.). Was für ein Pech. Und was kann jetzt noch helfen? Wer kann jetzt noch helfen? Natürlich nur einer: Tristan Keck. Der tatsächlich nun auch in Überzahl trifft. Sich den Nachschuss nimmt, als zuvor Cutler einmal mehr an Morrone gescheitert ist. In der 49. Minute steht es 2:3. Die Hoffnung ist zurück.

Es ist jetzt Einbahnstraßen-Eishockey. Die Fans flehen den Ausgleich herbei. Aber die Uhr tickt herunter. Und das Tor will einfach nicht fallen. So bleibt es bis zur Schlusssirene beim 2:3. Und bei der Erkenntnis: Ein Tristan Keck allein ist nicht immer genug.

Quelle: HNA