Do. 26.12.2024 - 19:30 Uhr Kassel Huskies - Krefeld Pinguine 4:1 (0:0/3:1/1:0)

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Statistik

Kassel Huskies vs. Krefeld Pinguine 4:1 (0:0/3:1/1:0)
DEL2 · 30. Spieltag · 26.12.24 · 19:30 Uhr Uhr · Nordhessen Arena
Tore 1. Drittel
Keine Tore
Tore 2. Drittel
1 : 0 22:09 Tor: Alec Ahlroth Assists: Marco Müller / Tim Bender
2 : 0 27:31 Tor: Henri Kanninen Assist: Andrew Bodnarchuk
3 : 0 32:17 (PP1) Tor: Tristan Keck Assists: Hunter Garlent / Simon Thiel
Tor: Jonathan Matsumoto Assist: Christian Kretschmann 39:58 3 : 1
Tore 3. Drittel
4 : 1 57:36 Tor: Tim Bender Assist: Jake Weidner
Verlängerung/Penaltyschießen
Keine Tore
Spielzusammenfassung
Teams Kassel Huskies Krefeld Pinguine
Strafminuten 10 8
Schüsse 24 29
Powerplay 1-2 0-4
Penalty Killing 100% 50%
Schiedsrichter Seedo Janssen, Daniel Todam
Assistenten Dominic Borger, Frederic Van Himbeeck
Zuschauer 5700

Spielbericht

Huskies siegen im Spitzenspiel gegen Krefeld - und das Top-Trio verlängert

Vor mit 5700 Zuschauern ausverkaufter Halle hält der Eishockey-Zweitligist zudem eine festliche Überraschung bereit. Er verkündet Vertragsverlängerungen. Nicht eine. Nicht zwei. Sondern drei. Der Parade-Angriff bleibt. Tristan Keck, Hunter Garlent, Ryan Olsen - alle drei stürmen auch in der kommenden Saison für die Nordhessen. Die frohe Botschaft wird per Videowürfel verkündet und sorgt schon kurz vor Spielbeginn für Jubel in der Nordhessen Arena.

Wie so ein weihnachtliches Duell zwischen Huskies und Pinguinen beginnt? Friedlich vereint gegen den „Feind“. Aus dem rappelvollen Gästeblock ertönt es zuerst, dann auch auf dem Heuboden: „Sch... Bad Nauheim.“ Da beginnt gerade erst das Aufwärmen beider Teams. Für Stimmung ist also gesorgt. Auf dem Eis aber geht es um etwas anderes. Es ist das Topspiel des Tabellendritten gegen den Zweiten. Und klar, die Kasseler wollen hier Boden gutmachen. Und im Duell zweier Titelkandidaten endlich den ersten Sieg landen. Die beiden bisherigen Duelle gingen jeweils in der Overtime verloren.

Als es losgeht, brauchen beide Teams nicht lange, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Nach 30 Sekunden gibt Keck den ersten gefährlichen Schuss ab. Nach 90 Sekunden muss Brandon Cutler auf die Strafbank. Und kurz darauf packt Brandon Maxwell die erste Monsterparade aus. Sich gerade erst wieder vom Eis aufrappelnd, verhindert er beim Schuss von Jonathan Matsumoto den Rückstand. Es ist eine temporeiche Anfangsphase mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Cutler scheitert frei vor und an Felix Bick. (9.). Und Keck bringt im Nachschuss die Scheibe nicht über die Linie (11.). Später fahren Alec Ahlroth und Yannik Valenti einen tollen Konter, den Ahlroth aber nicht vollenden kann (15.). In einem schnellen ersten Drittel überstehen die Gastgeber auch eine weitere Unterzahl. Es steht 0:0.

Das aber ändert sich im Mitteldrittel schnell. Es beginnt nach wenigen Sekunden mit einem Schuss von Max Faber. Und in der 23. Minute mit der Führung für die Gastgeber. Als Krefeld im Vorwärtsgang ist, fängt Tim Bender den Puck ab, spielt einen langen Pass die linke Seite hinunter auf Alec Ahlroth - und der hämmert die Scheibe zum 1:0 in die Maschen. Wenn das Spiel bisher eine frische Brise war, dann wird es jetzt stürmisch. Es geht hin und her. Auf und ab. Krefeld drückt. Kassel kontert.

Und wie! Keck und Valenti scheitern noch bei ihren Gegenstößen. Aber dann liegt die Scheibe nach dem Konter über Ben Stadler plötzlich frei. Henri Kanninen ist da und schiebt sie über die Linie (28.). Es steht 2:0. Und es kommt noch besser. Vier Minuten später, Überzahl für die Huskies - und jetzt wird es Keck. Tristan Keck! Der Goldhelm fährt von links vor das Tor, läuft an Bick vorbei, löffelt den Puck mit der Rückhand in den Winkel. Das ist frech. Das ist technisch klasse. Das ist Keck - und das 3:0. Es ist jetzt wirklich ein Festtag an Weihnachten. Und die Fans stimmen passend dazu „Kling Glöckchen, klingelingeling“ an.

Es gibt in diesem Durchgang aber auch noch zwei Rückschläge. In der 33. Minute stolpert, stürzt, krabbelt Valenti vom Puck hart getroffen vom Eis, kommt später aber zurück. Und zwei Sekunden vor der Sirene verkürzen die Gäste durch Matsumoto. Klar, dass Krefeld so beflügelt aus der Kabine kommt. Den Anschlusstreffer, die Wende will. Aber Kassel bleibt konzentriert. Verteidigt konsequent. Übersteht, gestützt auf Maxwell, die nächste Unterzahl. Die Zeit läuft herunter, und nein, viel lassen die Gastgeber nicht zu. Im Gegenteil. Die beste Chance hat Olsen im Konter. Da läuft schon die 56. Minute. Und als Bick kurz darauf seinen Posten verlässt, da machen die Huskies alles klar. Tim Bender trifft aus dem eigenen Drittel ins leere Tor. 4:1 - und nun ist es endgültig ein Eishockey-Festtag.

Quelle: HNA