Fr. 03.01.2025 - 19:30 Uhr Kassel Huskies - EV Landshut 3:6 (2:3/1:3/0:0)

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Statistik

Kassel Huskies vs. EV Landshut 3:6 (2:3/1:3/0:0)
DEL2 · 33. Spieltag · 03.01.25 · 19:30 Uhr Uhr · Nordhessen Arena
Tore 1. Drittel
Tor: Julian Kornelli Assists: Benjamin Zientek / Robert Kneisler 05:34 0 : 1
1 : 1 10:57 Tor: Marc-Olivier Duquette Assists: Ryan Olsen / Hunter Garlent
Tor: Benjamin Zientek Assists: Julian Kornelli / Nick Pageau 12:02 1 : 2
2 : 2 15:42 Tor: Alec Ahlroth Assists: Louis Brune / Dominic Turgeon
Tor: David Stieler Assists: Edwin Schitz / Tor Immo 19:26 2 : 3
Tore 2. Drittel
3 : 3 21:26 Tor: Dominic Turgeon Assists: Maximilian Faber / Louis Brune
Tor: Edwin Schitz Assist: Wade Bergman 25:20 3 : 4
Tor: Yannick Wenzel Assist: Julian Kornelli 26:50 3 : 5
Tor: Edwin Schitz Assists: Tor Immo / Julian Kornelli 33:33 3 : 6
Tore 3. Drittel
Keine Tore
Verlängerung/Penaltyschießen
Keine Tore
Spielzusammenfassung
Teams Kassel Huskies EV Landshut
Strafminuten 10 4
Schüsse 28 26
Powerplay 0-1 0-4
Penalty Killing 100% 100%
Schiedsrichter David Cespiva, Achim Moosberger
Assistenten David Tanko, Frederic Van Himbeeck
Zuschauer 4748

Spielbericht

Vogelwild in die Niederlage Kassel Huskies verlieren gegen Landshut

4748 Zuschauer in der Nordhessen Arena sehen beim mit dem 3:6 (2:3, 1:3, 0:0) einen Auftritt, in dem die Gastgeber sich in der Defensive vogelwild viel zu viele Nachlässigkeiten leisten.

Neben dem Dauerverletzten Joel Keussen musste nach dem Topspiel in Dresden diesmal auch Darren Mieszkowski passen. Für Brandon Cutler rückte Dominic Turgeon in den Angriff. Und Angriff, das sollte auch die Devise für dieses Duell sein - schließlich stehen sich hier zwei von vier Teams der DEL 2 gegenüber, die bereits über hundert Tore erzielt haben. 104 sind es bei den Huskies, 102 bei den Gästen. Deren Schlussmann Jonas Langmann steht gleich im Blickpunkt - und fühlt sich dort wie so oft bei seinen Auftritten in Nordhessen ziemlich wohl. Langmann also entschärft den ersten Torschuss von Hans Detsch (3.). Er stoppt einen Konter, bei dem Turgeon für Lois Brune ablegt (4.). Und er ist zur Stelle, als Tristan Keck am rechten Flügel den Puck erobert und einen seiner unnachahmlichen Sprints ansetzt (5.).

Dann liegen die Huskies hinten.

Einmal. Zweimal. Dreimal. Und das kommt so: Mitten hinein in den Offensivdrang der Gastgeber läuft Julian Kornelli einen Bogen vor dem Kasseler Tor und schlenzt die Scheibe hinein ins Netz (6.). Die Huskies müssen sich etwas schütteln. Aber sie schütteln das ab. Und es ist eine schöne Einzelleistung von Marc Duquette, die den Ausgleich bringt. Der Verteidiger erobert den Puck, startet durch Richtung Langmann und trifft knallhart zum Ausgleich (11.). Hat etwas gedauert. Aber nun geht es schnell. Was allerdings nicht gut ist. Denn etwas über eine Minute später führen die Gäste erneut. Brandon Maxwell lässt den Puck prallen, Benjamin Zientek schiebt ihn ins Tor.

Die Partie ist jetzt eher Schlagabtausch als geordneter Auftritt. Die Gastgeber geben mehr Schüsse ab. Der erneute Ausgleich fällt im doppelten Nachschuss. Brune scheitert einmal, zweimal. Den dritten Versuch nimmt sich Alec Ahlroth, der die Scheibe über die Linie stochert (16.). In der Schlussminute dieses unterhaltsamen, aber eben vogelwilden Drittels, hat Ahlroth die Führung auf dem Schläger. Langmann pariert. Und ärgerlich: Auf der anderen Seite klingelt es. David Stieler sorgt für die Landshuter Pausenführung.

Und es geht vogelwild weiter. Auch im Mitteldrittel. Was erstmal gut ist für die Huskies. Aber dann ziemlich schlecht. Auf den dritten Rückstand folgt schnell der dritte Ausgleich. Turgeon erzielt ihn aus spitzem Winkel (22.). Aber defensiv, da sprechen die Gastgeber in Neujahrsstimmung zu viele Einladungen aus. Landshut nimmt die gerne an. Nicholas Hutchison im Konter zum 3:4 (24.). Yannick Wenzel in den Winkel zum 3:5 (27.). Auch das 3:6 fällt noch. Die Zeit: 33:33. Der Torschütze ist wieder Hutchison, der den Huskies kein Glück bringt. Bis zur zweiten Drittelpause macht auch nichts mehr viel Hoffnung. Die Kasseler haben ihre Linie längst verloren.

Ob sie die in Drittel drei nochmal wiederfinden? Erstmal findet sich ein neuer Schlussmann im Tor wieder. Maxwell bleibt in der Kabine, für ihn kommt Phillipp Maurer. Die Spannung aber kommt nicht zurück. Defensiv läuft das Spiel stabiler, aber Landshut verwaltet die Führung. Die beste Chance gibt es zunächst durch einen Unterzahlkonter. Turgeon startet durch, bedient Ahlroth. Aber irgendwie passend an diesem verkorksten Abend: Ahlroth trifft den Pfosten (50.). Immerhin: Maurer bleibt auch bei doppelter Unterzahl ohne Gegentor. Ein Trost ist das aber nicht nach einem vogelwilden Auftritt.

Quelle: HNA