Fr. 06.12.2024 - 19:30 Uhr Kassel Huskies - Eisbären Regensburg 3:2 n.P. (2:1/0:0/0:1/0:0/1:0)

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Statistik

Kassel Huskies vs. Eisbären Regensburg 3:2 n.P. (2:1/0:0/0:1/0:0/1:0)
DEL2 · 24. Spieltag · 06.12.24 · 19:30 Uhr Uhr · Nordhessen Arena
Tore 1. Drittel
1 : 0 10:25 (PP2) Tor: Tristan Keck Assist: Yannik Valenti
2 : 0 11:27 Tor: Louis Brune Assists: Alec Ahlroth / Tim Bender
Tor: Olle Liss Assists: Jakob Weber / Corey Trivino 19:38 (PP1) 2 : 1
Tore 2. Drittel
Keine Tore
Tore 3. Drittel
Tor: Fabio Marx Assists: Olle Liss / Jakob Weber 54:15 (PP1) 2 : 2
Verlängerung/Penaltyschießen
3 : 2 65:00 (GWS) Tor: Alec Ahlroth
Spielzusammenfassung
Teams Kassel Huskies Eisbären Regensburg
Strafminuten 10 12
Schüsse 35 19
Powerplay 1-4 2-3
Penalty Killing 33% 75%
Schiedsrichter Achim Moosberger, Benjamin Hoppe
Assistenten Claus Clemens Behrendt, Dominic Borger
Zuschauer 4161

Spielbericht

Huskies schlagen Regensburg nach verspielter 2:0-Führung im Penaltyschießen

Todd Woodcroft hatte für seine Mannschaft in der vergangenen Woche einen Gang durch die Waschstraße angekündigt. Der zahlte sich zumindest ein wenig aus: Gegen die Eisbären Regensburg feierte der nordhessische Eishockeyklub einen 3:2 (2:1, 0:0, 0:1)-Sieg nach Penaltyschießen.

Es weht ein wenig Playoff-Luft durch die Nordhessen-Arena. Zum einen, weil es ja die Final-Neuauflage der Vorsaison ist. Zum anderen aber auch, weil Hallensprecher Sven Breiter die Fans anheizt. Gemeinsam soll die Schwächephase abgeschüttelt werden. „Auf geht’s, Huskies, kämpfen und siegen“, schallt es laut durch die Halle.

Und die Huskies? Die sind richtig angestachelt. Von der kleinen Krise. Von der Stimmung. Von Woodcrofts Waschstraße? Sie starten mit einem Chancenfeuerwerk. Nach 26 Sekunden hat Dominic Turgeon die erste gute Möglichkeit – den Schuss fängt Regensburgs Goalie Jonas Neffin. Nach 54 Sekunden sind die Huskies erstmals im Powerplay, nach 80 drischt Neuzugang Henri Kanninen erstmals knapp am Tor vorbei.

Es spielt erstmal nur ein Team. Dann muss bei den Gästen Patrick Demetz zwei Minuten runter. Während die Huskies angreifen, wird auch gegen Kevin Slezak eine Strafe angezeigt. Das Tor bleibt aber verschlossen, Thiel trifft den Pfosten, den abprallenden Puck schießt auch Yannik Valenti ans Gestänge (10.). Es ist kaum zu glauben.

Doch dann finden die Huskies bei Fünf-gegen-Drei den Schlüssel. Regensburgs Befreiungsschlag landet genau in Valentis Schläger. Der legt raus zu Tristan Keck, dessen Schlenzer Stockhand ins Netz rauscht (11.).

Die 1:0-Führung ist hochverdient.

Und hält nur 62 Sekunden.

Weil die Huskies direkt nachlegen!

Alec Ahlroth bedient den losspurtenden Louis Brune mit einem Lupfer, und Brune trifft mit der Rückhand hinein ins Glück. Regensburg ist sichtbar überfordert. Und dann doch drin im Spiel. Weil die Huskies zweimal in Unterzahl sind. Beim ersten Mal geht das noch gut, beim zweiten spielen es die Eisbären ganz geduldig. Am Ende einer langen Passfolge steht Goldhelm Olle Liss richtig und verkürzt auf 1:2 (20.).

Der Schwung vom ersten ist im zweiten Abschnitt dahin. Der ist ziemlich arm. An Stimmung. An Chancen. Liss versucht es für die Gäste mit einem Schlagschuss, da ist Maxwell aber zur Stelle (42.). Die beste Gelegenheit hat Simon Thiel bei ablaufendem Powerplay – da rettet Neffin im Spagat. Mehr gibt’s nicht.


Das Schlussdrittel ist zwar auch nicht besonders sehenswert, aber Chancen gibt es endlich wieder. Es geht nun hin und her. Dass es lange beim 2:1 bleibt, liegt an den starken Torhütern. Ryon Moser zieht zum Tor, Maxwell macht aber die Tür zu (42.). Auch gegen Nikola Gajovsky und erneut Moser (45.) ist der Rückhalt da, ebenso gegen Yuma Grimm (50.). Etwas Glück ist dabei, als der Puck bei Pierre Pretos Großchance am Tor vorbeitrudelt.

Und die Huskies? Bei ihnen scheitert Olsen ähnlich unglücklich wie zuvor Preto auf der anderen Seite an Neffin (43.), Keck an der Oberkante der Latte (47.). In der Schlussphase wird es kurios. Und ärgerlich. Kurios, weil Mieszkowski wegen unkorrekter Ausrüstung (sein Visier hatte sich vom Helm gelöst) auf die Strafbank muss. Ärgerlich, weil Regensburg ausgleicht. Ex-Husky Preto zieht zum Tor, der Nachschuss ist drin (55.). Es geht in die Verlängerung. Wer hätte das nach zwölf Minuten gedacht?

Keck scheitert in der Zusatzschicht an Neffin, Marc Duquette ebenso (62.). Auf der anderen Seite rettet Maxwell gegen Gajovsky (62.), gegen Sean Giles (64.). Es gibt Penaltyschießen. Doch wer soll diese Torhüter bezwingen? Neffin hält drei Schüsse, Maxwell sogar vier. Dann kommt Ahlroth. Und schiebt lässig ein. Der Heimsieg ist doch noch gelungen.

Quelle: HNA