Fr. 07.02.2025 - 19:30 Uhr EV Landshut - Kassel Huskies 2:4 (0:1/0:2/2:1)

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Statistik

EV Landshut vs. Kassel Huskies 2:4 (0:1/0:2/2:1)
DEL2 · 44. Spieltag · 07.02.25 · 19:30 Uhr Uhr · Fanatec Arena
Tore 1. Drittel
Tor: Dominic Turgeon Assists: Ryan Olsen / Tristan Keck 14:00 0 : 1
Tore 2. Drittel
Tor: Tristan Keck Assist: Hunter Garlent 29:07 0 : 2
Tor: Jake Weidner 34:56 (SH1) 0 : 3
Tore 3. Drittel
1 : 3 45:00 Tor: Linus Brandl Assist: Wade Bergman
2 : 3 57:16 Tor: Nick Pageau Assist: Jesse Koskenkorva
Tor: Brandon Cutler Assist: Jake Weidner 59:17 (ENG) 2 : 4
Verlängerung/Penaltyschießen
Keine Tore
Spielzusammenfassung
Teams EV Landshut Kassel Huskies
Strafminuten 8 10
Schüsse 29 31
Powerplay 0-4 0-3
Penalty Killing 100% 100%
Schiedsrichter Bastian Haupt, Martin Holzer
Assistenten Christoph Jürgens, Lara Fischer
Zuschauer 7455

Spielbericht

Kassel Huskies gewinnen in Landshut, bangen aber um Torwart Maxwell

Erstmal abtasten? Gibt‘s nicht! Die Huskies fahren den ersten Angriff, Landshut hat die erste dicke – wenn auch kuriose – Chance. Yannick Wenzel löffelt den Puck aus spitzem Winkel Richtung Tor, Maxwell wirkt überrascht und befördert die Scheibe hoch in die Luft. Der Torwart verliert den Puck aus den Augen, der fällt hinter ihm aufs Eis und droht ins Tor zu trudeln. Doch Andrew Bodnarchuk passt auf, schiebt dem Goalie die Scheibe zwischen die Beinschoner. Auch die Schiedsrichter sehen nach Videobeweis keinen Treffer.

Diese erste Chance nach nur 22 Sekunden lässt viel erwarten. Bis zur nächsten dauert es dann aber länger. Bei den Huskies versucht es Simon Thiel nach einer Torumrundung (4.). Gefährlicher wird es auf der anderen Seite: Diesmal pariert Maxwell stark mit der Stockhand gegen Benjamin Zienteks Handgelenkschuss (9.).

Bei den Huskies läuft es vorn erst mit dem ersten Powerplay runder. Dominic Turgeon, zweimal Ryan Olsen, Jake Weidner nach starker Vorlage von David Wolf – sie alle scheitern an Philipp Dietl (11.).

Die Überzahl ist dann vorbei. Und trotzdem steht Turgeon plötzlich völlig frei. Landshut verliert ihn aus den Augen, Olsen sieht ihn dafür ganz genau. Vorm Kasten zieht sich der Angreifer den Puck auf die Vorhand und trifft ins lange Eck zum 1:0 (14.). Tristan Keck lässt wenige Minuten später die Chance aufs 2:0 ungenutzt (17.).

Das zweite Drittel bleibt abwechslungsreich. Beide Teams wissen, dass auf der anderen Seite Spieler stehen, die jeden Fehler ausnutzen können. Landshuts Nicholas Hutchison ist so einer, doch Markus Freis stört dessen Abschluss ganz stark mit dem Schläger (22.). Für die Huskies muss Olsen dann eigentlich erhöhen, als er nach Keck-Querpass freisteht. Irgendwie hüpft der Puck beim Schuss aber noch, so rauscht der Schlenzer hoch, viel zu hoch (23.).

Die Huskies verteidigen stark, vorn hilft ein Geniestreich von Hunter Garlent. Der blockt hinten einen Schuss von John Rogl, marschiert dem Abpraller hinterher und behält bei höchstem Tempo den Überblick. Sein Querpass landet genau auf der Kelle von Keck – für den Torjäger ist der Treffer in den Winkel das Ende einer Vier-Spiele-Torlos-Serie (30.).

Gegen Selb war die Chancenverwertung noch das Problem, in Landshut ist sie plötzlich eine Stärke der Huskies. Aber nicht nur die. Auch hinten sind sie weiter wach. In Unterzahl verteidigen sie mit vollem Einsatz. David Stieler hat Platz, drückt Maxwell die Scheibe durch die Beine. Aber Marc Duquette kommt herangestürzt und rettet auf der Linie (34.). Wie in Drittel eins haarscharf kein Tor.

Nur wenige Sekunden später sieht das anders aus. Aber auf der anderen Seite! Weidner fängt – noch immer in Unterzahl – einen Pass von Wade Bergman ab, beim Konter lässt er den zurückeilenden Landshuter erst ins Leere rutschen und wuchtet den Puck dann zum 3:0 unters Tordach (35.). Jesse Koskenkorva verhindert kurz darauf gerade noch vor Keck das 0:4 (38.).

Hinten konsequent, vorn effizient – warum eigentlich nicht immer so, könnte man die Huskies fragen. Die lassen es mit der Konsequenz im Schlussdrittel etwas schleifen. Olsen (43.) und Keck (45.) verpassen die Entscheidung, so kommt Landshut zurück. Linus Brandl fälscht ab – 1:3 (45.).

Folgt nun die Landshuter Aufholjagd? Erstmal nein. Weil die Huskies vom Gegentreffer nicht umgeworfen werden. Und weil Landshut ihnen den Gefallen tut, wegen zu vieler Spieler auf dem Eis eine Strafe zu kassieren. Das Powerplay bleibt aber ungenutzt, Brandon Cutler schießt zweimal knapp vorbei. Dietl rettet zudem spektakulär gegen Louis Brune (55.) und Turgeon (57.).

In der Schlussphase kassiert erst Landshut eine Strafe, direkt danach aber auch Husky Marco Müller. Der EVL holt Dietl aus dem Kasten – und trifft! Nick Pageau trifft nach einem Querpass. Noch schlimmer als der Treffer: Maxwell verdreht sich beim Rettungsversuch das Knie. Der Torwart muss vom Eis geführt werden, Philipp Maurer kommt rein. Landshut greift weiter an. Dann aber die Befreiung. Und Cutler entscheidet das Spiel ins leere Tor.

Quelle: HNA