Fr. 14.02.2025 - 19:30 Uhr Kassel Huskies - Starbulls Rosenheim 2:1 n.V. (1:1/0:0/0:0/0:0/1:0)

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Statistik

Kassel Huskies vs. Starbulls Rosenheim 2:1 n.V. (1:1/0:0/0:0/0:0/1:0)
DEL2 · 47. Spieltag · 14.02.25 · 19:30 Uhr Uhr · Nordhessen Arena
Tore 1. Drittel
1 : 0 05:01 Tor: Hunter Garlent Assist: Tristan Keck
Tor: Lukas Laub Assists: Travis Ewanyk / Ville Järveläinen 14:05 (PP1) 1 : 1
Tore 2. Drittel
Keine Tore
Tore 3. Drittel
Keine Tore
Verlängerung/Penaltyschießen
2 : 1 64:49 (GWS) Tor: Louis Brune Assists: Brandon Cutler / Tim Bender
Spielzusammenfassung
Teams Kassel Huskies Starbulls Rosenheim
Strafminuten 8 10
Schüsse 43 10
Powerplay 0-4 1-3
Penalty Killing 66% 100%
Schiedsrichter David Cespiva, Daniel Ratz
Assistenten Claus Clemens Behrendt, Frederic Van Himbeeck
Zuschauer 4595

Spielbericht

Brune sorgt für späten Jubel: Siegtreffer gegen Rosenheim in der Verlängerung

Die Kassel Huskies haben die Starbulls aus Rosenheim zu Gast. Der Tabellendritte trifft auf den Fünften. Und holt zumindest zwei wichtige Punkte: Mit dem 2:2 (1:1, 0:0, 0:0 - 1:0) vergrößern sie den Abstand zu den Gästen auf sieben Punkte.

In einer Woche, die mit der Hiobsbotschaft zum Saison-Aus für Schlussmann Brandon Maxwell beginnt, gibt es am Freitag zwei gute Nachrichten aus dem Lazarett. Darren Mieszkowski ist zurück, steht erstmals in diesem Jahr auf dem Eis. Und: Joel Keussen ist wieder da. Endlich. Der Verteidiger bestritt seine letzte Partie am 11. Oktober. Als er auf das Eis gerufen wird, bricht schon vor dem ersten Bully lauter Jubel aus.

Bis zum ersten Torjubel dauert es dann auch nicht allzu lange. Die Gastgeber starten druckvoll. Setzen sich meist fest im Drittel der Gäste. Hunter Garlent gibt aus der Drehung den ersten Schuss ab (2.). Und weil er nun Geschmack daran gefunden hat: Hunter Garlent schießt auch das erste Tor. Von links zieht er ins Zentrum und dann flach ab – Cody Porter im Rosenheimer Tor ist erstmals geschlagen (6.).

Die Gäste finden bisher offensiv kaum statt. Kassel dominiert. In Überzahl landet die Scheibe nach einem Schuss von David Wolf wieder in den Maschen (11.). Der Treffer zählt aber nicht, weil die Schiedsrichter fälschlicherweise Sekunden zuvor abgepfiffen hatten, in der Annahme, Rosenheims Schlussmann habe den Puck bereits festgehalten. Statt des 2:0 fällt dann das 1:1. Verantwortlich: ein Ex-Husky. Lukas Laub, der bei den Starbulls eine starke Saison spielt, trifft bei der zweiten Überzahl der Gäste mit einem Schlenzer aus zentraler Position. Philipp Maurer ist erstmals geschlagen (15.).

Es ist wie so oft bei den Huskies in den letzten Wochen. In der Statistik stehen am Ende dieses Durchgangs 11:3-Torschüsse. Aber der Spielstand lautet 1:1. Es ist die alte Sache mit Aufwand und Ertrag. Die sich fortsetzt im Mitteldrittel. Kassel drängt, kommt aber nicht recht zum Abschluss. Und muss auf der Hut sein. Denn Rosenheim steht tief, wartet auf Chancen für Konter. Als die Huskies auch mal kontern können, sieht das sehr keck aus, aber Tristan, der Goldhelm, scheitert an Porter (29.).

Fest steht auch nach diesem Durchgang: In Sachen Effektivität wird das Team von Todd Woodcroft deutlich zulegen müssen, wenn es erfolgreiche Playoffs werden sollen. Beispiele dafür gibt es ab der 35. Minute. Eine Überzahl verstreicht mit einigen Schüssen, aber ohne Treffer. Der muss dann eigentlich folgen, als personell wieder Gleichstand herrscht. Aber erst bekommt Dominic Turgeon den Puck nach einem Abpraller von der Bande zwar direkt auf die Kelle, aber nicht an Porter vorbei. Und Sekunden später steht Wolf am rechten Pfosten frei. Und schießt vorbei. Es bleibt ein Geduldspiel. Auch nach Drittel zwei.

Klar, die Gastgeber versuchen weiter alles. Ihnen muss ja niemand erklären, wie wichtig dieser Sieg heute wäre. Ihre Dominanz bleibt bestehen. Aber nach fast unglaublichen 19:1-Schüssen im Mitteldrittel müsste nun endlich mal was her? „Ein Tor, eine Tooor“, wie die Fans mittlerweile fast schon etwas verzweifelt fordern. Keck hat es auf dem Schläger nach Garlents feinem Rückpass, trifft den Puck aber nicht perfekt (45.). Und als dann auch noch zwei Überzahlsituationen ohne Zählbares verstreichen, macht sich die Ahnung breit: Mit drei Punkten wird es nichts.

Aber gibt es wenigstens zwei? Es geht in die Verlängerung. In der Brandon Cutler freistehend die Scheibe nicht über die Linie bringt. Die Schiedsrichter zum Buhmann werden, als sie gleich zwei Fouls an Andrew Bodnarchuk auf dem Weg Richtung Tor nicht pfeifen. Und Lois Brune elf Sekunden vor dem Ende doch noch zum umjubelten Schützen des Siegtreffers wird.

Quelle: HNA