Fr. 14.03.2025 - 19:30 Uhr EHC Freiburg - Kassel Huskies 1:3 (1:2/0:1/0:0)

Aus HuskyWiki

Statistik

EHC Freiburg vs. Kassel Huskies 1:3 (1:2/0:1/0:0)
DEL2 · VF2. Spieltag · 14.03.25 · 19:30 Uhr Uhr · Echte Helden Arena
Tore 1. Drittel
1 : 0 14:00 (PP1) Tor: Shawn O'Donnell Assists: Eero Elo / Nikolas Linsenmaier
Tor: Darren Mieszkowski Assists: Tristan Keck / Hunter Garlent 14:16 1 : 1
Tor: David Wolf Assists: Yannic Seidenberg / Darren Mieszkowski 19:38 (PP1) 1 : 2
Tore 2. Drittel
Tor: Yannik Valenti Assists: Joel Keussen / Hunter Garlent 34:08 (PP1) 1 : 3
Tore 3. Drittel
Keine Tore
Verlängerung/Penaltyschießen
Keine Tore
Spielzusammenfassung
Teams EHC Freiburg Kassel Huskies
Strafminuten 6 8
Schüsse 22 34
Powerplay 1-4 2-3
Penalty Killing 33% 75%
Schiedsrichter Michael Klein, Lukas Voit
Assistenten Denis Menz, Jan Lamberger
Zuschauer 3083

Spielbericht

David Wolfs erstes Tor beim Huskies-Erfolg in Freiburg

Angeführt von zwei Routiniers haben die Kassel Huskies den nächsten Schritt gemacht. Beim Debüt von Yannic Seidenberg gewinnen die Nordhessen auch Spiel zwei im Duell mit dem EHC Freiburg.

Im Breisgau heißt es 3:1 (2:1, 1:0, 0:0) für die Gäste, die nun noch zwei Siege für den Einzug ins Halbfinale benötigen. Der 41-jährige Seidenberg überzeugt nach Ablauf seiner Dopingsperre an der Seite von Joel Keussen mit viel Einsatz, starkem Stellungsspiel und erfolgreichen Zweikämpfen. Freuen kann sich auch David Wolf, dem sein erster Treffer für die Huskies gelingt. Am Sonntag geht es um 17 Uhr in Kassel weiter.

Nicht dabei ist in der Defensive Maximilian Faber. Im Angriff fehlt Ryan Olsen, dafür darf Yannik Valenti wieder ran. Und der Goldhelm, der sitzt in Spiel zwei auf dem Kopf von Henri Kanninen. In den Playoffs geht es ja neu los mit der Punkte-Zählerei. Die Gäste sind aber erst einmal defensiv gefordert. Klar, die Freiburger starten stürmisch. Sie wollen im ersten Heimspiel etwas zeigen. Bei einer frühen Kasseler Unterzahl – Clemens Sager muss auf die Bank – ist der Druck groß auf Philipp Maurer. Der Schlussmann pariert zwei, drei Schüsse – und muss dann in der 5. Minute doch hinter sich greifen.

Oder? Nein. Es gibt Videobeweis. Und der bringt das Ergebnis: Der Puck hat die Linie nicht überschritten. Glück für die Gäste, die die Partie dann nach und nach ausgeglichener gestalten. Wirklich gefährlich wird es aber nicht. Im Gegenteil haben die Gastgeber bei einem Konter von Georgiy Saakyan noch die beste Möglichkeit (10.). Und Freiburg geht dann doch in Führung. Wieder sind die Gastgeber in Überzahl, Eero Elo zieht halbrechts ab und die Scheibe landet im Eck (14.).

Aber! Dieser Rückstand stachelt die Huskies so richtig an. Nur 16 Sekunden später fällt der Ausgleich. Tristan Keck zieht zentral ab, Patrik Cerveny ist dran, lässt den Puck aber prallen – Darren Mieszkowski bringt den Nachschuss im Kasten unter. Und es kommt noch besser: Bei der ersten eigenen Überzahl landet der Puck nach Seidenbergs Schuss noch in Cervenys Fanghand. Aber 22 Sekunden vor der ersten Pause gibt es gleich doppelten Grund zur Freude. Kassel geht 2:1 in Führung. Und der, der von der linken Seite trifft, ist Wolf. Endlich hat der Routinier seinen ersten Treffer für die Huskies erzielt. Einen wichtigen noch dazu.

Die Ausgangslage ist nun natürlich günstig. Als es ins zweite Drittel geht, da lastet schon etwas größerer Druck auf den Freiburgern. Und es ist ja nicht allzu leicht, gegen die starke Kasseler Defensive in gute Schussposition zu kommen. Die Gastgeber versuchen es mit viel Einsatz, angetrieben von ihren Fans. Szenen wie die in der 26. Minute aber, die sind selten. Da hat Petr Heider auf dem Flügel freie Bahn, schießt aber vorbei.

Kassel lauert auf Konter. Und auf Situationen wie diese: In Überzahl zieht Kanninen vor das Tor, wird dann aber doch abgeblockt. Auf der anderen Seite hat Maurer drei Minuten später etwas Mühe beim Schuss von Sameli Ventelä, lenkt die Scheibe aber noch um den Pfosten. Und es sind dann die Huskies, die treffen. Zum zweiten Mal an diesem Abend nutzen sie eine Überzahl. Joel Keussen spielt den Querpass von der rechten auf die linke Seite – und da steht Valenti in typischer Manier, hat den Schläger schon in der Luft, zieht durch und drischt den Puck in die Maschen. Nichts zu machen für Cerveny. In der 35. Minute führen die Gäste 3:1. Und sie bringen diese Führung auch in die zweite Pause.

Freiburg rennt in dritten Drittel mit viel Willen weiter an. Aber die Kasseler Defensive wackelt wenig. Lässt nichts anbrennen. Keck erzielt ein viertes Tor, das aber wegen hohen Stocks nicht gegeben wird. Da sind bereits 53 Minuten gespielt. Und es bleibt beim Sieg für die Huskies bei Seidenbergs Debüt.

Quelle: HNA