Fr. 17.10.2025 - 19:30 Uhr Kassel Huskies - Krefeld Pinguine 5:4 n.V. (2:1/2:2/0:1/1:0)

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Statistik


Kassel Huskies
5:4 n.V.
(2:1/2:2/0:1/1:0)

Krefeld Pinguine
DEL2 · 9. Spieltag · 17.10.25
19:30 Uhr · Probonio Arena
Tore 1. Drittel
Tor: Alexander Weiß Assists: Daniel Bruch / Jonathan Matsumoto 04:22 0 : 1
1 : 1 12:43 Tor: Michael Bartuli Assist: Maciej Rutkowski
Tore 2. Drittel
3 : 1 24:52 Tor: Dominic Turgeon Assists: Hunter Garlent / Andrew Bodnarchuk
Tor: Adam Payerl Assists: Mark Zengerle / Jonathan Matsumoto 29:40 (PP1) 3 : 2
4 : 2 30:08 Tor: Yannik Valenti Assists: Jake Weidner / Laurin Braun
Tor: Adam Payerl Assists: Tim Schütz / Davis Vandane 33:11 4 : 3
Tore 3. Drittel
Tor: Daniel Bruch Assists: Max Newton / Davis Vandane 53:25 (PP1) 4 : 4
Verlängerung/Penaltyschießen
5 : 4 61:44 (GWS) Tor: Tyler Benson Assists: Hunter Garlent / Bode Wilde
Spielzusammenfassung
Teams Kassel Huskies Krefeld Pinguine
Strafminuten 10 10
Schüsse 34 29
Powerplay 1-3 2-3
Penalty Killing 33% 66%
Schiedsrichter Achim Moosberger, Jeroen Klijberg
Assistenten Christopher Reitz, Yannick Lindner
Zuschauer 4666

Spielbericht

Kassel Huskies feiern bei Maxwell-Comeback Sieg gegen Krefeld

Im bisher besten Spiel der Saison besiegen die Kassel Huskies Krefeld in der Verlängerung. In der Tabelle ziehen sie damit wieder an Landshut vorbei an die Spitze.

Die Nummer eins war zurück, und die Huskies feierten den ersten großen Sieg der Saison. Mit Rückkehrer Brandon Maxwell im Tor bezwangen Kassels Eishockeyspieler im bisher besten Saisonspiel den Titelkandidaten Krefelder Pinguine 5:4 (2:1, 2:2, 0:1 - 1:0) nach Verlängerung. Weil Landshut verlor, eroberten die Nordhessen auch die Tabellenführung zurück.

Sport Lokal: DEL 2, Eishockey: Kassel Huskies - Krefeld Pinguine55 Tim Bender11 Jonathan MatsumotoFoto: Schachtschneider Akrobatik an der Bande: Kassels Tim Bender (unten) und Krefelds Jonathan Matsumoto. © Schachtschneider, Dieter Da war er dann also plötzlich wieder, euphorisch begrüßt von den Kasseler Fans. Als Brandon Maxwell beim Aufwärmen auf das Eis lief, da war das die große Überraschung des Abends. Am 7. Februar hatte sich der Goalie das Kreuzband gerissen. Trainer Todd Woodcroft hatte noch am Donnerstag Fragen zum Zeitpunkt einer Rückkehr sehr zurückhaltend beantwortet.

Und Maxwell bekam gleich ordentlich zu tun. Und leider bald auch das erste Gegentor. Als Zack Dybowski in der 2. Minute nach einem langen Pass allein auf in zulief, da parierte der Schlussmann ebenso stark wie beim verdeckten Schuss von Steven Raabe (4.). Kurz darauf aber war Maxwell erstmals geschlagen. Alexander Weiß drosch die Scheibe vom linken Bullypunkt flach und schwer sichtbar in die Maschen. Keine Abwehrchance!

Die Gäste führten. Und die Anfangsphase gehörte auch den Pinguinen. Krefeld spielte schnell, beweglich, pucksicher. Nach und nach kämpften sich die Gastgeber in die Partie, etwas mühsam immer noch. Hunter Garlent gab aus der Drehung den ersten gefährlichen Schuss ab, knapp rauschte der Puck am Pfosten vorbei (7.). Doch dann kam die 13. Minute. Dann kam der große Auftritt von Michael Bartuli. Der Flügelspieler scheiterte im ersten Versuch noch an Felix Bick, der den Puck aber nicht festmachen konnte. Und wer setzte nach? Bartuli! Der stürmte vor und drosch die Scheibe im zweiten Versuch zum Ausgleich ins Tor.

Jetzt war das Spiel offener. Es wurde auch ruppiger. Ein paar Rangeleien. Die ersten Strafen. Die Huskies hatten einmal Glück, als Jonathan Matsumoto die Latte traf (18.). Und sie waren noch in derselben Minute glückselig. Denn: Sie gingen mit einer Führung in die Pause. Nach einem Querpass von Clemens Sager stand Dominic Turgeon am hinteren Pfosten frei, schlenzte die Scheibe zum 2:1 ins Tor.

Und weil Torjubel sichtbar Spaß macht, gehörte dem Schützen auch die erste große Szene des Mitteldrittels. Das 3:1 in der 25. Minute war ein wunderbarer Treffer. Turgeon und Garlent spielten im Konter Doppelpass, Turgeon vollendete Garlents perfektes Zuspiel. Mittlerweile war es ein packendes Duell, in dem die Gastgeber sichtbar bereit waren, ein Zeichen zu setzten. Zunächst aber mussten sie einen Rückschlag verkraften. Yannik Valenti besuchte die Strafbank. In Unterzahl war Maxwell bei zwei Schüssen noch auf der Hut. Dann aber spielte Mark Zengerle hinter dem Tor auf Adam Payerl, der abschloss (30.).

Aber: Es dauerte nur 28 Sekunden, dann stellten die Huskies den alten Abstand wieder her. Und es war tatsächlich Valenti, der gerade zurück von der Strafbank in den Winkel traf. Ein toller Treffer, der entsprechend gefeiert wurde. Mit einer kleinen Kuriosität. Als Torschütze wurde nicht Sohnmann Yannik, sondern Papa Sven durchgesagt. Folge: Der frühere Huskies-Verteidiger wurde danach vom Heuboden mit Sprechchören gefeiert. Das war aber immer noch nicht alles im Mitteldrittel. Krefeld kam durch Payerl zum Anschluss (34.). Diesmal war es eine unglückliche Szene für Maxwell, der auf dem Eis lag, sodass Payerle seinen Schoner als Bande nutzte. Die Gastgeber ihrerseits hatten Pech mit Metalltreffern durch Turgeon (34.) und Tristan Keck (39.).

So war das Topspiel weiter eine knappe Kiste, als es in Schlussdrittel ging. In dem es verbissen wurde. Nicht mehr ganz so rasant. Aber hochspannend. Maxwell verhinderte den Ausgleich, als Weiß frei zum Schuss kam (49.), Gegenüber Bick die Vorentscheidung, als Darren Mieszkowski frei zum Schuss kam. Kurz darauf hatte auch Jake Weidner den fünften Treffer auf dem Schläger. Stattdessen schlugen dann die Pinguine zum zweiten Mal in Überzahl zu. Daniel Bruch lupfte den Puck zum 4:4 ins Tor (54.).

Alles offen wieder. Alles bereit für eine heiße Schlussphase. Ein Treffer aber wollte nicht mehr fallen. Die Verlängerung musste her. In Überzahl fälschte Tyler Benson Garlents Schuss entscheidend ab. Sieg und Sprung an die Spitze waren perfekt.

Quelle: HNA