Fr. 21.02.2025 - 19:30 Uhr Kassel Huskies - Dresdner Eislöwen 4:2 (2:1/1:0/1:1)

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Statistik

Kassel Huskies vs. Dresdner Eislöwen 4:2 (2:1/1:0/1:1)
DEL2 · 49. Spieltag · 21.02.25 · 19:30 Uhr Uhr · Nordhessen Arena
Tore 1. Drittel
1 : 0 12:56 Tor: Joel Keussen Assists: Maximilian Faber / Louis Brune
2 : 0 16:45 Tor: Simon Thiel
Tor: Ricardo Hendreschke Assists: Matthias Pischoff / Mitch Wahl 17:41 2 : 1
Tore 2. Drittel
3 : 1 38:49 Tor: Dominic Turgeon Assists: Andrew Bodnarchuk / Jake Weidner
Tore 3. Drittel
Tor: Simon Karlsson Assists: David Suvanto / Andrew Yogan 58:43 (6:5) 3 : 2
4 : 2 59:58 (ENG) Tor: Simon Thiel Assists: Darren Mieszkowski / Joel Keussen
Verlängerung/Penaltyschießen
Keine Tore
Spielzusammenfassung
Teams Kassel Huskies Dresdner Eislöwen
Strafminuten 6 8
Schüsse 29 25
Powerplay 0-4 0-3
Penalty Killing 100% 100%
Schiedsrichter Daniel Todam, Michael Klein
Assistenten Dominic Borger, Claus Clemens Behrendt
Zuschauer 5118

Spielbericht

Kassel Huskies besiegen Dresden - und übernehmen Platz eins

Durch ein verdientes 4:2 (2:1, 1:0, 1:1) gegen den bisherigen Tabellenführer Dresden springen die Eishockeyspieler der Kassel Huskies in der DEL 2 auf Platz eins – den sie nun in drei Auswärtsspielen bis zum Start der Playoffs verteidigen können.

Christopher Gibson steht auch in diesem Spitzenspiel im Tor. Es geht auf die Playoffs zu. Und klar: Der Neue muss Spielpraxis sammeln. Am Dienstag das Derby, heute der Spitzenreiter – über die Qualität der Gegner kann er sich nicht beschweren. Weitere Personalien: Stürmer Brandon Cutler ist zurück, neben Henri Kanninen muss diesmal Verteidiger Marc Duquette auf der Tribüne Platz nehmen. Bei den Gästen ist mit Dane Fox der Topscorer nicht dabei.

Dass die wichtigste Phase der Saison näher rückt, das ist auch in der Halle deutlich. Die Stimmung steigt. Es ist ein Warmsingen für die Playoffs, auch dafür ist eine Woche mit Spielen gegen Nauheim und Dresden wie gemacht. Die Partie beginnt verhalten. Es dauert bis zur 6. Minute, ehe Gibson beim Schuss von Tomas Andres erstmals auf der Hut sein muss. Und bis zur 8., ehe die Huskies in Überzahl durch Joel Keussen und Cutler erste gute Möglichkeiten haben.

Dann aber wird es rasanter. Und unter den Augen des früheren Huskies-Verteidigers Örjan Lindmark gehen die Gastgeber in Führung. Und es zeigt sich, dass Eishockey manchmal auch ganz einfach sein kann. Max Faber spielt die Scheibe quer, Keussen zieht durch und knallt sie ins Tor. In der 13. Minute steht es 1:0. Und die Huskies legen nach. Zunächst entschärft Gibson zwei gute Möglichkeiten von Jacob Friend und Samuel Schindler. Er macht so das 2:0 möglich. Simon Thiel erzielt es mit einem satten Schuss (17.), rutscht danach jubelnd auf den Knien Richtung Bande.

Das ist ein starker, ein effektiver Auftritt. Und doch kommt der Spitzenreiter noch vor der ersten Pause heran. Ricardo Hendreschke Schuss von der linken Bande zischt ins Netz. Da war nichts zu machen für Gibson, der so im zweiten Spiel erstmals hinter sich greifen muss. Es ist schon jetzt ein Duell, das einen Ausblick gibt auf die kommenden Wochen. Auch im Mitteldrittel ist es temporeich. Gibt es Chancen. Können die Torhüter sich auszeichnen. So wie Dresdens Danny aus den Birken, der bei der zweiten Kasseler Überzahl Dominic Turgeons Schuss aus der Nahdistanz pariert (22.).

Wenn es etwas zu bemängeln gibt, dann dass die Gastgeber aus solchen Situationen kein Kapital schlagen. Als sie ab der 33. Minute wieder ein Mann mehr sind, gibt es zwar zig Schüsse wie den von Tristan Keck – aber eben keinen dritten Treffer, der für etwas mehr Sicherheit gesorgt hätte. Umgekehrt überstehen sie kurz darauf eine Unterzahl recht souverän. Nur beim Schuss von Andrew Yogan muss Gibson wirklich auf der Hut sein.

Und vor der zweiten Pause wird der engagierte Auftritt doch noch belohnt. Mit einem fein herausgespielten Treffer. Andrew Bodnarchuk kurvt, von Jake Weidner bedient, hinter das Tor, spielt die Scheibe dann punktgenau zurück auf den Schläger von Turgeon, der sofort abzieht und das 3:1 macht (19.). Es ist sein achter Treffer in den letzten neun Spielen. Aus Turgeon wird zu einem perfekten Zeitpunkt TORgeon.

Der Sprung auf Platz eins rückt jetzt näher. Noch zwanzig Minuten, dann kann er geschafft sein. Wer denkt, die Huskies beschränken sich nun überwiegend auf Sicherung, der wird getäuscht. Stattdessen halten sie das Tempo hoch, haben weiter die besseren Chancen. Als 50 Minuten gespielt sind, bringt zwar auch Überzahl vier trotz guter Chancen kein Tor. Aber: Die Führung ist mittlerweile längst hochverdient. Thiel könnte sie ausbauen, vergibt aber aus der Nahdistanz.

Selbst in Unterzahl sind die besseren Chancen dann bei den Huskies. Alec Ahlroth trifft den Pfosten, Louis Brune schießt über das Tor. Aber die Uhr läuft herunter. Erst als kaum noch jemand damit rechnet, gerät der Erfolg kurzzeitig in Gefahr. David Rundqvist macht den Anschlusstreffer. 77 Sekunden sind dann noch zu spielen. Dresden holt den Torhüter vom Eis. Aber mit seinem zweiten Treffer macht Thiel den Sieg perfekt. Im letzten Heimspiel der Hauptrunde springen die Huskies an die Tabellenspitze.

Quelle: HNA