Fr. 28.11.2025 - 18:30 Uhr Kassel Huskies - Ravensburg Towerstars 5:2 (2:0/2:2/1:0)

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Statistik


Kassel Huskies
5:2
(2:0/2:2/1:0)

Ravensburg Towerstars
DEL2 · 19. Spieltag · 28.11.25
18:30 Uhr · Probonio Arena
Tore 1. Drittel
1 : 0 10:26 Tor: Dominic Turgeon Assists: Tyler Benson / Hans Detsch
2 : 0 11:37 Tor: Tyler Benson Assists: Kaspars Daugavins / Simon Schütz
Tore 2. Drittel
3 : 0 29:13 Tor: Andrew Bodnarchuk Assists: Jake Weidner / Philipp Maurer
4 : 0 33:08 (PP1) Tor: Jake Weidner Assists: Simon Schütz / Tristan Keck
Tor: Mark Rassell Assist: Erik Jinesjö Karlsson 35:49 4 : 2
Tore 3. Drittel
5 : 2 41:28 Tor: Hunter Garlent Assists: Tristan Keck / Simon Schütz
Verlängerung/Penaltyschießen
Keine Tore
Spielzusammenfassung
Teams Kassel Huskies Ravensburg Towerstars
Strafminuten 6 10
Schüsse 28 31
Powerplay 1-4 0-2
Penalty Killing 100% 75%
Schiedsrichter Seedo Janssen, Benjamin Hoppe
Assistenten Kieran Schuster, Jan Lamberger
Zuschauer 4204

Spielbericht

Kassel Huskies gewinnen bei Ahlroth-Rückkehr souverän gegen Ravensburg

Souveräner Auftritt der Kassel Huskies – und die nächsten drei Punkte auf dem Konto. Die nordhessischen Eishockeyprofis haben die Partie gegen die Ravensburg Towerstars mit 5:2 gewonnen (2:0, 2:2, 1:0). 4204 Zuschauer sehen in der Probonio Arena eine Huskies-Mannschaft, die nahezu die komplette Spielzeit überlegen ist und lediglich im Mitteldrittel für einen kurzen Moment ins Wanken gerät.

Eins vorweg: Die Plexiglasscheiben sind an diesem Abend unversehrt geblieben. Beim Kasseler Gastspiel bei den Blue Devils Weiden war am Sonntag noch eine Scheibe gerissen, die Partie wurde letztlich abgebrochen und das Spiel am grünen Tisch für die Huskies gewertet. Dieses Mal ist alles gutgegangen.

Rein ins Spiel, in dem die Gastgeber von Beginn an bestimmend sind. Die Ravensburger, in dieser Saison noch nicht so richtig in Gang gekommen, sind im ersten Abschnitt vor allem in der eigenen Defensivzone gefordert. Und liegen nach etwas mehr als zwei Minuten fast schon zurück. Einen Schuss von Bode Wilde lenkt Hunter Garlent gefährlich aufs Towerstars-Tor, ist dabei allerdings doppelt im Pech: Die Scheibe trifft zuerst die Latte, dann den Pfosten und springt wieder raus (3.). Jake Weidner (6.) und Darren Mieszkowski (6.) nähern sich der Führung weiter an, beide Male ist Ravensburgs Schlussmann Ilya Sharipov auf dem Posten.

Die Huskies werden mit zunehmender Spieldauer immer besser – und zeigen teilweise richtig feine Spielzüge. Hans Detsch sieht Tyler Benson im Slot, dessen Schuss kann Sharipov noch abwehren, den Abpraller drückt Dominic Turgeon aus spitzem Winkel zum 1:0 über die Linie (11.). Kurz darauf wird Neuzugang Kaspars Daugavins freigespielt, kann aus zentraler Position schießen, macht das aber nicht, sondern legt auf Benson, der den Puck aus einem Meter zum 2:0 ins Tor drückt (12.). Da hätten wohl die meisten DEL2-Spieler selbst abgeschlossen. Daugavins nicht. Er hat das Auge für den Nebenmann.

Turgeon vergibt im Powerplay noch die Chance aufs 3:0 (15.), Ravensburg wird im ersten Drittel nur durch Schlagschüsse von Louis Latta (10.) und Ex-Husky (19.) Alec Ahlroth gefährlich. Philipp Maurer ist jeweils aufmerksam.

Nach der ersten Pause kommen die Gäste zunächst besser aus der Kabine, Robbie Czarnik vergibt die Topchance auf den Anschluss (24.). Die Huskies haben nicht mehr die ganz klaren Tormöglichkeiten, aber die braucht es auch nicht – denn der Puck geht auch so rein. Andrew Bodnarchuk bricht bei einem Schlagschuss der Schläger, der Verteidiger dreht schon ab, da rutscht die Scheibe ins Tor. Kurioser Treffer, 3:0 für die Huskies (30.). Im Powerplay erhöhte Jake Weidner auf 4:0, versenkt einen Abpraller im Netz (34.).

Für die Huskies läuft alles nach Plan, zwischenzeitlich sieht es nach einem lockeren Trainingsspiel aus. Womöglich lassen sich die Gastgeber auch ein wenig einlullen, denn dass die Towerstars noch mitspielen, wird in der 36. Minute klar: Erst trifft Alex-Olivier Voyer von der Blauen Linie, dann Mark Rassell aus kurzer Distanz gegen Maurer. Plötzlich steht es nur noch 4:2.

Wird‘s nochmal spannend? Nein, wird es nicht. Und das liegt an Garlent. Der Husky trifft zu Beginn des Schlussdrittels zum 5:2 (42.). Er erstickt alle Ravensburger Hoffnungen im Keim.

Die Gäste geben sich keineswegs komplett auf, treffen sogar nochmal ins Tor. Ex-Husky Ahlroth ist es, der mit seinem Schuss den Weg an Maurer vorbei ins Netz findet (53.). Doch der Treffer zählt nicht, weil Maurer zuvor behindert wurde. Die Huskies spielen es schließlich konzentriert zu Ende, fahren einen nie wirklich gefährdeten Sieg ein.

Quelle: HNA