Mo. 30.12.2024 - 19:30 Uhr Dresdner Eislöwen - Kassel Huskies 2:3 n.P. (0:1/0:1/2:0/0:0/0:1)

Aus HuskyWiki

Statistik

Dresdner Eislöwen vs. Kassel Huskies 2:3 n.P. (0:1/0:1/2:0/0:0/0:1)
DEL2 · 32. Spieltag · 30.12.24 · 19:30 Uhr Uhr · JOYNEXT Arena
Tore 1. Drittel
Tor: Tristan Keck Assists: Tim Bender / Henri Kanninen 13:54 (PP1) 0 : 1
Tore 2. Drittel
Tor: Yannik Valenti Assists: Jake Weidner / Marco Müller 21:14 0 : 2
Tore 3. Drittel
1 : 2 42:28 Tor: Johan Porsberger Assists: Bruno Riedl / Tomas Andres
2 : 2 44:43 (PP1) Tor: Simon Karlsson Assists: Johan Porsberger / Andrew Yogan
Verlängerung/Penaltyschießen
Tor: Tristan Keck 65:00 (GWS) 2 : 3
Spielzusammenfassung
Teams Dresdner Eislöwen Kassel Huskies
Strafminuten 12 8
Schüsse 36 33
Powerplay 1-4 1-6
Penalty Killing 83% 75%
Schiedsrichter Alexander Singer, John-Darren Laudan
Assistenten Markus Paulick, Jakob Sauerzapfe
Zuschauer 4412

Spielbericht

Huskies gegen Dresden: Keck entscheidet das Topspiel

Kassels Eishockeyspieler führten 2:0, Dresden glich im starken Schlussdrittel aus - doch der Top-Torjäger entschied auch das Top-Spiel: Tristan Keck traf im Penaltyschießen und sicherte den 3:2 (1:0, 1:0, 0:2 - 0:0, 1:0)-Erfolg der Nordhessen.

Es trafen an der Elbe zwei Teams aufeinander, die zuletzt einen guten Lauf hatten. Die Huskies gewannen viermal in Serie. Dresden machte es noch besser. Mit sechs Erfolgen am Stück lösten die Sachsen Krefeld an der Spitze ab. Der Auftakt stand dann unter dem Motto: Sicherheit geht vor. Beide Mannschaften agierten betont vorsichtig, gingen kaum ein Risiko ein. Zehn Minuten lang passierte so vor beiden Toren kaum etwas. Dann aber nahm die Partie langsam Fahrt auf. Die erste große Chance hatten die Gastgeber, aber Nicolas Schindler scheiterte frei an Brandon Maxwell (13.). Dann waren die Huskies dran. Und gingen in Führung. Bei der ersten Überzahl dauerte es nur neun Sekunden, dann zappelte die Scheibe im Netz hinter Danny aus den Birken. Tim Bender legte quer auf den linken Flügel, Tristan Keck holte aus und knallte den Puck ins Tor (14.).

Wer sonst - so möchte man fast sagen. Keck traf bereits im achten Spiel in Folge. Und keine Frage, die Huskies waren jetzt am Drücker. Keck verpasste bei einer weiteren Überzahl aus spitzem Winkel den zweiten Treffer. Und kurz vor der Pause scheiterten Jake Weidner und Darren Mieszkowski nacheinander an aus den Birken.

Doch das 2:0 ließ dann nicht lange auf sich warten. Als Drittel zwei begann, da dauerte es nur 74 Sekunden, bis Yannik Valenti nachlegte. Das sah jetzt wirklich gut aus für die Nordhessen. Klar, Dresden erhöhte den Druck. Das musste der Spitzenreiter ja auch. Die beste Chance aber hatte erst einmal erneut Kassel. Wieder war es Mieszkowski, dessen Nachschuss Dresdens Schlussmann stark mit dem Schoner abwehrte (27.). Erst in der Schlussphase des Mitteldrittels rückte Maxwell dann richtig in den Blickpunkt. Den Schuss von Tomas Sykora pflückte er lässig mit der Fanghand. Und als die Huskies wegen eines Wechselfehlers in Unterzahl waren, der parierte er auch gegen Dane Fox und erneut Sykora.

Auch nach zwei Dritteln also kein Gegentor im Spitzenspiel. Aber: Der Schlussdurchgang begann erneut in Unterzahl wegen einer Bankstrafe. Trainer Todd Woodcroft hatte offenbar noch ein paar Worte zu sagen. Seine Mannschaft überstand diese Situationen. Aber Dresden wurde jetzt immer stärker, nistete sich regelrecht vor Maxwells Tor ein. Und als die Strafe abgelaufen war, fiel doch der Anschlusstreffer. Johan Porsberger erzielt ihn im Nachschuss (43.). Die Huskies kamen kaum noch zum Durchschnaufen. Und sie kassierten bald auch den Ausgleich. Wieder waren die Eislöwen in Überzahl, zogen das sehr gefährlich auf - und schließlich war es Simon Karlsson, der das 2:2 erzielte.

Es dauerte bis zur 48. Minute, ehe sich die Huskies mal wieder zurückmeldeten - durch Kecks Schuss von der linken Seite. Das Spiel aber machte weiter Dresden. Es war nun an Maxwell, seine Mannschaft im Spiel zu halten. Und das machte er mit Bravour. Am Ende standen in diesem einseitigen Schlussdrittel 16:4 Torschüsse für die Gastgeber. Aber es blieb beim 2:2. Es ging also in die Verlängerung. Und in der waren die Kasseler plötzlich wieder voll da. Keck zu Beginn und vor allem Hunter Garlent hatten bei Kontern den Sieg auf dem Schläger, brachten den Puck aber nicht an aus der Birken vorbei. So ging es wie schon bei Spiel eins in Dresden ins Penaltyschießen, in dem nur Keck traf und den Kasseler Sieg sicherte.

Quelle: HNA