Sa. 28.12.2024 - 18:30 Uhr Selber Wölfe - Kassel Huskies 2:4 (1:1/0:2/1:1)

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Statistik

Selber Wölfe vs. Kassel Huskies 2:4 (1:1/0:2/1:1)
DEL2 · 31. Spieltag · 28.12.24 · 18:30 Uhr Uhr · Netzsch-Arena
Tore 1. Drittel
1 : 0 04:28 Tor: Josh Winquist Assists: Tim Heyter / Ryan Smith
Tor: Tristan Keck Assists: Ryan Olsen / Andrew Bodnarchuk 12:25 1 : 1
Tore 2. Drittel
Tor: Yannik Valenti Assists: Brandon Cutler / Maximilian Faber 21:47 (PP1) 1 : 2
Tor: Tim Bender Assists: Jake Weidner / Darren Mieszkowski 29:54 1 : 3
Tore 3. Drittel
2 : 3 49:05 Tor: Nick Miglio Assists: Ryan Smith / Frank Hördler
Tor: Hunter Garlent 59:08 (ENG) 2 : 4
Verlängerung/Penaltyschießen
Keine Tore
Spielzusammenfassung
Teams Selber Wölfe Kassel Huskies
Strafminuten 2 2
Schüsse 29 28
Powerplay 0-1 1-1
Penalty Killing 0% 100%
Schiedsrichter Tony Engelmann, Daniel Todam
Assistenten Alexander Pletzer, Tobias Egger
Zuschauer 2523

Spielbericht

Vierter Sieg in Serie: Kassel Huskies gewinnen in Selb und sind Zweiter

Die Kassel Huskies haben die Pflichtaufgabe erfüllt und sind weiter in der Erfolgsspur. Bei den Selber Wölfe haben sich die nordhessischen Eishockeyprofis vor allem im Mitteldrittel äußerst effizient gezeigt, die Partie letztlich mit 4:2 (1:1, 2:0, 1:1) für sich entschieden – der vierte Kasseler Sieg in Serie. Weil die Krefeld Pinguine das Topspiel gegen Spitzenreiter Dresdner Eislöwen, Huskies-Gegner am Montag, mit 2:3 verloren, zogen die Nordhessen in der Tabelle an den Pinguinen vorbei, sind nun Zweiter.

Die Huskies wollten sich beim Tabellenletzten aus Selb keine Blöße geben, versuchten von Beginn an, in der Offensive Akzente zu setzen. Doch die Gastgeber starteten gegen den Favoriten unerwartet aggressiv, störten das Team von Trainer Todd Woodcroft in Scheibenbesitz immer wieder früh, provozierten Fehler. So richtig flüssig lief der Puck bei den Huskies im ersten Drittel nur selten. Die erste Topchance der Gäste war da eher ein Zufallsprodukt: Brandon Cutler tauchte plötzlich frei vor Kevin Carr auf, spielte dem Selb-Schlussmann die Scheibe durch die Schoner, doch Joel Hofmann bekam sie vor der Torlinie noch geklärt (4.).

Der erste Treffer dann auf der anderen Seite: Nach einem Bullygewinn landete der Puck bei Selbs Goldhelm Josh Winquist. Der zog wuchtig ab und traf über die Stockhand vom diesmal im Huskies-Tor stehenden Philipp Maurer zur Wölfe-Führung (5.). Ein besonderer Treffer auch deshalb, weil Selb in den zwei bisherigen Partien gegen Kassel ohne eigenes Tor blieb.

Selb bereitete den Huskies auch in der Folge durchaus Probleme, auch wenn diese nun immer mehr Abschlüsse suchten. Was richtig Zwingendes war aber nicht dabei. Stattdessen wieder Selb: Puckverlust im Kasseler Spielaufbau, Nick Miglio war auf und davon – doch Maurer mit einer Glanztat (13.). Kurz darauf dann die Huskies-Antwort: Starker Pass auf Tristan Keck, der frei vor Carr die Nerven behielt und den Puck oben rechts im Tor unterbrachte (14.) – 1:1. Sorgte dieser Treffer für mehr Sicherheit im Huskies-Spiel? Vorerst nicht. Chad Bassen hätte nach guter Vorarbeit von Adam Kiedewicz eigentlich nur noch einschießen müssen, doch wieder war Maurer zur Stelle, dieses Mal bockstark mit der Kelle (14.).

Die anschließende Drittelpause kam den Huskies durchaus gelegen. Ebenso wie die erste Powerplay-Phase der Partie. Yannik Valenti provozierte diese mit seinem aggressiven Anlaufen – und wurde kurz darauf zum Torschützen: Cutler spielte die Scheibe von der rechten Seite durchs Zentrum, Valenti versenkte sie am langen Pfosten per Direktschuss im Netz (22.).

Die Huskies übernahmen nun mehr und mehr das Kommando, zeigten sich effizient. Jake Weidner hatte das Auge für den freistehenden Tim Bender, der traf aus zentraler Position zum 3:1 (30.). Hunter Garlent ließ dagegen eine weitere gute Möglichkeit ungenutzt (36.), Selb wurde im Mitteldrittel nur gegen Ende im Powerplay gefährlich, die Gäste überstanden es schadlos.

Ging noch was für Selb? Die Huskies kamen defensiv diszipliniert aus der Kabine, konnten aber längst nicht alles wegverteidigen. Ein Schuss von Kiedewicz ging nur knapp am rechten Pfosten vorbei (44.), in der Folge musste Maurer das eine oder andere Mal zuschnappen. In der 50. Minute war er dann geschlagen: Ryan Smith spielte die Scheibe zurück auf Nick Miglio, der hatte zu viel Platz im Zentrum und traf zum Anschluss.

3:2 nur noch – jetzt wollten die Wölfe auch den Ausgleich. Smiths Schuss krachte an den Pfosten (51.), Kiedewicz fand in Maurer seinen Meister (55.). Offensiv hatten die Huskies kaum noch etwas entgegenzusetzen, konzentrierten sich vor allem aufs Verteidigen. Smith versuchte sich noch einmal gegen Maurer (57.), dann zogen die Gastgeber den Goalie. Und die Huskies eroberten die Scheibe: Garlent hatte niemanden mehr vor sich, brachte den Puck locker im leeren Tor unter (60.). Die Huskies haben die Pflichtaufgabe in Selb erfüllt.

Quelle: HNA