So. 01.12.2024 - 17:00 Uhr Kassel Huskies - Dresdner Eislöwen 2:4 (0:0/2:2/0:2)

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Statistik

Kassel Huskies vs. Dresdner Eislöwen 2:4 (0:0/2:2/0:2)
DEL2 · 23. Spieltag · 01.12.24 · 17:00 Uhr Uhr · Nordhessen Arena
Tore 1. Drittel
Keine Tore
Tore 2. Drittel
Tor: Tomas Andres Assists: Andrew Yogan / Tariq Hammond 20:11 0 : 1
1 : 1 20:57 Tor: Yannik Valenti Assists: Dominic Turgeon / Ben Stadler
2 : 1 24:45 Tor: Ryan Olsen Assists: Andrew Bodnarchuk / Maximilian Faber
Tor: Andrew Yogan Assists: Johan Porsberger / Tomas Andres 33:34 2 : 2
Tore 3. Drittel
Tor: Andrew Yogan Assist: Johan Porsberger 55:41 2 : 3
Tor: Matej Mrazek Assist: Travis Turnbull 59:28 (ENG) 2 : 4
Verlängerung/Penaltyschießen
Keine Tore
Spielzusammenfassung
Teams Kassel Huskies Dresdner Eislöwen
Strafminuten 4 9
Schüsse 30 29
Powerplay 0-3 0-2
Penalty Killing 100% 100%
Schiedsrichter Daniel Todam, John-Darren Laudan
Assistenten Frederic Van Himbeeck, Dominic Borger
Zuschauer 4161

Spielbericht

Kassel Huskies verlieren auch gegen Dresden: Nichts Schönes am ersten Advent

Ein Topspiel zum ersten Advent: Die Kassel Huskies hatten am Sonntag als Tabellenzweiter den Dritten aus Dresden zu Gast. Am ersten Advent gab’s für den nordhessischen Eishockey-Zweitligisten aber nichts Schönes. Die Eislöwen setzten sich 4:2 (0:0, 2:2, 2:0) durch.

Zwei Aufstiegskonkurrenten ergeben ein Topspiel? So war es ja vor anderthalb Wochen im vorgezogenen Aufeinandertreffen in Dresden, als sich die Eislöwen 5:4 nach Penaltyschießen durchsetzten. Jenes Hin und Her hat Spuren hinterlassen. Stets bemüht, könnte man das nennen, was Huskies und Eislöwen zu Beginn zeigen. Und dieses Arbeitszeugnis ist ja selten so richtig gut gemeint.

Die erste Chance hat Dresden. Dane Fox klaut Marc Duquette die Scheibe und bedient Nicolas Schindler vorm Tor. Doch Brandon Maxwell ist auf dem Posten (4.). Auf der anderen Seite ist es Brandon Cutler, der für Gefahr sorgt. Doch in der Nordhessen-Arena bleibt der Kanadier vom Pech verfolgt. Er trifft den Außenpfosten (2.), später pariert Jannik Schwendener gegen ihn im Powerplay (6.).

Da sitzt Mitch Wahl fünf Minuten auf der Strafbank, nachdem er Oleg Tschwanow mit einem Ellbogencheck niedergestreckt hat (6.). Die Huskies haben aber Probleme, sich Möglichkeiten zu erarbeiten. Die beste hat Dresden, als Andrew Yogan kontert, aber an Maxwell scheitert (7.). Nach Ende des Powerplays nimmt die Partie Fahrt auf. Erst müssen die Gäste eigentlich in Führung gehen. Fox’ Schuss bleibt hängen, trudelt genau zu Matej Mrazek. Der hat das leere Tor vor sich, schießt – doch Maxwell rauscht heran und hält (13.).

Und dann sind die Huskies am Zug. Ben Stadler hat die beste Chance, scheitert aber ebenso an Schwendener (14.) wie Darren Mieszkowski (16.). Sekunden vor Drittelende sind Dominic Turgeon und Yannik Valenti nah dran. Alle stochern. Keiner trifft.

Das sieht im zweiten Drittel anders aus. Nach elf Sekunden! Die Huskies sind scheinbar noch in der Kabine. Dresden gewinnt das Auftaktbully. Ein Pass zurück. Ein Pass nach vorn. Ein Pass quer. Tomas Andres ist frei vor Maxwell – das 0:1. Wie reagieren die Huskies?

46 Sekunden dauert es, da bringt Valenti eine hüpfende Mischung aus Pass und Schuss zum Tor. Mieszkowski und Vincent Hessler bedrängen sich, Schwendener sieht nichts. Der Puck trudelt rein.

Und es geht so weiter. Diesmal mit gutem Auge. Andrew Bodnarchuk könnte selbst schießen. Der Routinier sieht aber Ryan Olsen schleichen und passt dem Angreifer den Puck knallhart auf den Schläger. Das nutzt Olsen, hält die Kelle hin – ein tolles Tor (25.).

Die Eislöwen lassen sich vom Rückstand kurz beeindrucken, kommen aber zurück. Mit dem Ausgleich. Sie drängen und drücken, die Huskies können sich nicht befreien. Andres legt ab, und Yogan hämmert den Puck zum 2:2 in den Winkel (35.).

Erschreckend schwach ist das Huskies-Powerplay. Wieder sind sie in Überzahl, fast vier Minuten am Stück. Cutler trifft das Außennetz (36.), Olsen schießt zu zentral (37.). Die beste Chance hat wieder Dresden: Fox lässt da einen Konter liegen.

Im Schlussdrittel schwächen sich die Huskies selbst. Denn sie starten stark, Mieszkowski (41.) und Alec Ahlroth (46.) haben gute Abschlüsse. Doch dann muss erst Valenti, dann Duquette auf die Strafbank. Und Dresden zeigt sein gefährliches Powerplay. Maxwell wächst gegen Travis Turnbull und Fox über sich hinaus (49.), ebenso zwischen den Strafen gegen Yogan (51.) und danach gegen Tariq Hammond (55.). Dazwischen lässt Duquette nach einem Konter die Führung für die Huskies liegen (53.).

Es steht weiter 2:2, es wird deutlich: Wer als nächstes zuschlägt, gewinnt die Partie. Und es ist ein Eislöwe. Es ist Yogan. Nach einem Kasseler Puckverlust hat er rechts viel Platz und trifft in den Winkel (56.). Die Huskies holen Maxwell aus dem Tor, doch anders als vor anderthalb Wochen gelingt mit dem Extra-Angreifer nicht der Ausgleich. Im Gegenteil: Mrazek macht das 4:2. (60.). Ein misslungenes Wochenende für die Huskies.

Quelle: HNA