So. 07.12.2025 - 17:00 Uhr Kassel Huskies - ESV Kaufbeuren 2:1 (0:1/2:0/0:0)

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Statistik


Kassel Huskies
2:1
(0:1/2:0/0:0)

ESV Kaufbeuren
DEL2 · 22. Spieltag · 07.12.25
17:00 Uhr · Probonio Arena
Tore 1. Drittel
Tor: Henri Kanninen Assists: Tyson McLellan / Alec Zawatsky 11:16 0 : 1
Tore 2. Drittel
1 : 1 33:06 Tor: Darren Mieszkowski Assists: Tyler Benson / Bode Wilde
2 : 1 36:15 Tor: Dominic Turgeon Assist: Tyler Benson
Tore 3. Drittel
Keine Tore
Verlängerung/Penaltyschießen
Keine Tore
Spielzusammenfassung
Teams Kassel Huskies ESV Kaufbeuren
Strafminuten 8 6
Schüsse 29 15
Powerplay 0-0 0-1
Penalty Killing 100% 100%
Schiedsrichter Seedo Janssen, John-Darren Laudan
Assistenten Julian Rieneck, Frederic Van Himbeeck
Zuschauer 4217

Spielbericht

Erst die Pfiffe, dann die Wende: Huskies drehen Rückstand gegen Kaufbeuren

Nach dem 1:4 im Topspiel in Krefeld sind die Huskies bemüht, sich das Selbstvertrauen zurückzuholen. Der Beginn ist gut, der Puck aber nicht drin. Tristan Keck wird vor dem Tor zweimal gesucht, beide Male ist ESVK-Goalie Rihards Babulis aber zur Stelle oder Keck wird gestört. Babulis, der zuletzt angeschlagen gefehlt hatte, fischt auch Luca Münzenbergers Schuss aus der Luft (3.).

Kaufbeurens Plan ist simpel. Zweieinhalb der dreieinhalb Reihen verlegen sich aufs Toreverhindern, die Top-Formation um Ex-Husky Henri Kanninen, Tyson McLellan und Alec Zawatsky ist für Torgefahr zuständig. Nachdem Kaspars Daugavins bei den Huskies an Pässe vor das Tor nicht herankommt (6.), Yannik Valentis Schuss an Babulis‘ Stockhand abprallt (8.) und Hunter Garlent nach einer Puckeroberung den Moment des Abschlusses verpasst (11.), gehen die Gäste in Führung. Durch die genannten Akteure. McLellan darf rechts ungestört ins Angriffsdrittel fahren, sein Querpass findet den ebenso freien Kanninen. Philipp Maurer kann den Direktschuss nicht abwehren – 0:1 (12.).

Das Gegentor und die Wirkung, die es auf plötzlich ideenlose Huskies hat, lässt auch die Stimmung in der Halle kippen. Bei einem vielversprechenden Angriff findet Bode Wilde keine Lücke, fährt deshalb zurück in die neutrale Zone (18.). Die Fans ächzen, singen: „Schießen, einfach schießen!“ Als das Drittel vorbei ist, gibt es lange nicht dagewesene Pfiffe und Pfui-Rufe.

Die Huskies mühen sich im zweiten Abschnitt. Eine Reaktion muss her. Dicke Chancen springen dabei zunächst nicht heraus, gefährlicher wird es sogar auf der anderen Seite. Jere Laaksonen steht plötzlich blank, schießt aus guter Position aber vorbei (21.). Maurer vereitelt zudem bei einem Konter mit toller Tat das 0:2 gegen Jonas Fischer (26.).

Dann aber sind auch die Huskies endlich gefährlich. Maciej Rutkowski gibt dafür den Startschuss, tanzt bei einem schnellen Angriff zwei Gegenspieler aus, schiebt dann aber mit der Rückhand knapp vorbei (29.). Viel Pech hat wenige Augenblicke später Wilde, als er einen springenden Puck zentral auf die Kelle bekommt, den auf dem Boden liegenden Babulis zwar überwindet, aber die Latte trifft (30.).

Ein Treffer kündigt sich an.

Und er fällt.

Weil das eben noch fehlende Glück nun da ist. Benson passt lupfend zu Darren Mieszkowski, dessen Direktschuss rutscht Babulis zum 1:1 durch (34.). Der Gäste-Goalie macht seinen Fehler aber kurz darauf wieder gut. Erst rettet Maurer auf der einen Seite spektakulär gegen Yannik Burghart, beim schnellen Gegenzug dann der Kaufbeurer Schlussmann gegen Keck (35.). Das Glück bleibt den Huskies trotzdem hold. Durch Zufall fällt der Puck von Bensons Schläger Dominic Turgeon vor die Füße. Der Kanadier löffelt die Scheibe aus ganz kurzer Distanz an Babulis vorbei zur 2:1-Führung (37.) unter die Latte. Für Turgeon ist es schon das elfte Saisontor.

Der Schlussabschnitt bietet wenig Höhepunkte. Hans Detsch schießt auf Babulis, Wilde und Daugavins vorbei. Kaufbeuren seinerseits fällt aber auch wenig ein, um gefährlich zu werden. Man merkt den Jokern in einer engen Phase dann doch an, dass mit D‘Artagnon Joly und Joe Cassetti zwei Importstürmer fehlen, Leistungsträger Jason Bast vergangene Woche Richtung Augsburg und DEL abgesprungen ist. Bei den Huskies dürfte es gegen einen limitierten Gegner aber ruhig etwas mehr sein.

Die Gäste werden in der Schlussphase dann doch noch mal gefährlich. Drei Kaufbeurer luchsen Wilde die Scheibe an der Bande ab, McLellan entscheidet sich dann aber beim Zug Richtung Tor für den Abschluss statt für den Querpass auf Paul Mayer. Maurer ist zur Stelle (53.). Auch ein Powerplay und bei Sechs-gegen-Fünf werden die Joker nicht gefährlich. So gibt es am zweiten Advent mal wieder drei Punkte für die Huskies.

Quelle: HNA