So. 14.09.2025 - 15:00 Uhr Krefeld Pinguine - Kassel Huskies 4:3 (1:1/3:2/0:0)

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Statistik


Krefeld Pinguine
4:3
(1:1/3:2/0:0)

Kassel Huskies
Freundschaftsspiel · -. Spieltag · 14.09.25
15:00 Uhr Uhr · YAYLA-Arena
Tore 1. Drittel
1 : 0 02:40 (PP1) Tor: Philip Gogulla Assists: Max Newton / Davis Vandane
Tor: Tyler Benson Assist: Hunter Garlent 06:36 1 : 1
Tore 2. Drittel
Tor: Simon Schütz 20:27 1 : 2
2 : 2 23:26 Tor: Philip Gogulla Assists: Leonhard Korus / Mathew Santos
3 : 2 24:48 (PP1) Tor: Jon Matsumoto Assists: Alexander Weiß / Zack Dybowski
4 : 2 30:11 (PS) Tor: Daniel Bruch
Tor: Mitchell Hoelscher Assists: Alec Ahlroth / Hans Detsch 32:29 4 : 3
Tore 3. Drittel
Keine Tore
Verlängerung/Penaltyschießen
Keine Tore
Spielzusammenfassung
Teams Krefeld Pinguine Kassel Huskies
Strafminuten 4 10
Schüsse
Powerplay 2-4 0-1
Penalty Killing 100% 50%
Schiedsrichter Seedo Janssen, Benjamin Hoppe
Assistenten Claus Clemens Behrendt, Dominic Borger
Zuschauer 1500

Spielbericht

3:4 in Krefeld: Huskies verlieren Generalprobe

Bei der 3:4 (1:1, 2:3, 0:0)-Niederlage gab es wieder einiges Gutes, aber auch ein paar Baustellen, die sich durch die Vorbereitung ziehen.

Vieles lief ja schon ordentlich in den Wochen vorm Saisonstart. Ein Manko gab es aber, und das setzte sich am Sonntag fort: die ersten Spielminuten. Auch in Krefeld brauchten die Huskies, um in die Partie zu finden. Wieder einmal rannten sie einem Rückstand hinterher. Hunter Garlent musste wegen Spielverzögerung – sein Lupfer segelte über die Plexiglasscheibe – auf die Strafbank, die Pinguine nutzten das. Wenn auch unüblich. Philip Gogullas ersten Abschluss hielt Philipp Maurer, die Huskies versuchten zu kontern. Das misslang – und so lief Kassel selbst in einen schnellen Gegenzug. Den krönte Gogulla mit einem Schlagschuss, der Maurer durch die Schienen rutschte (3.).

Außer bei Oberligist Hannover lagen die Huskies also immer zurück in der Vorbereitung. Doch sie fanden eben auch immer einen Weg zurück. So auch in Krefeld. Den ersten Abschluss hatte Tristan Keck aus spitzem Winkel (5.), der zweite saß dann schon. Ein Krefelder Aufbaupass landete genau bei Garlent, der an der Blauen Linie schnell schaltete und Tyler Benson bediente. Der Kanadier ließ sich die Chance frei vor Felix Bick nicht nehmen – 1:1 (7.).

So stand es auch zum Drittelende. Weil Maciej Rutkowski, Bode Wilde (beide 14.), und Garlent (19.) für die Huskies Gelegenheiten ausließen, auf der anderen Seite Maurer erst stark gegen Alex Weiß parierte (16.), Gogulla dann knapp vorbeischoss (20.).

Die Chancen, die im ersten Abschnitt nicht reingingen, landeten dafür im Mitteldrittel allesamt im Tor. Offensiv waren beide Teams gefährlich, defensiv dafür ganz schön lückenhaft – so erwartet man zwei DEL2-Topteams eher zum Start einer Vorbereitung, nicht am Ende.

Zuerst trafen die Huskies: Nach 28 Sekunden belohnte Simon Schütz eine Start-Druckphase mit seinem Schuss zum 2:1 von der Blauen Linie. Krefeld war da gefühlt noch in der Kabine, traf dann aber gleich dreimal hintereinander. Erst hielt Gogulla den Schläger in einen Querpass von Leonhard Korus (24.), eine Minute später fälschte Jon Matsumoto im Powerplay einen Schuss von Weiß unhaltbar ab (25.). Kurz nach der Halbzeit des Spiels war dann Daniel Bruch enteilt, wurde von Laurin Braun mit einem Foul gestört. Der Krefelder verwandelte den fälligen Penalty zum 4:2 (32.).

Aber auch die Huskies kamen noch mal zum Torerfolg. Mitch Hoelscher schnappte sich die Scheibe in Nähe der Mittellinie, setzte zum Solo an und traf ganz stark genau in den Winkel.

Das Schlussdrittel begann mit engagierten Kasselern. Alec Ahlroth kam aus guter Position zum Schuss, Bick war aber zur Stelle (42.). Auch Yannik Valenti brachte die Scheibe am Ende einer Druckphase nicht am Goalie vorbei (44.). Die Huskies waren in diesem Drittel das bessere Team – aber ohne Erfolg. Keck schoss aus vollem Lauf an den Pfosten (52.), Garlent aus spitzem Winkel drüber (59.). Als Maurer das Tor für einen sechsten Feldspieler verließ, wurde Wildes Schuss aus der Distanz ins Fangnetz abgefälscht. Die Generalprobe ging verloren. Immerhin: Im Theater wäre das ein gutes Zeichen.

Quelle: HNA