So. 16.03.2025 - 17:00 Uhr Kassel Huskies - EHC Freiburg 3:1 (0:0/1:1/2:0)

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Statistik

Kassel Huskies vs. EHC Freiburg 3:1 (0:0/1:1/2:0)
DEL2 · VF3. Spieltag · 16.03.25 · 19:30 Uhr Uhr · Nordhessen Arena
Tore 1. Drittel
Keine Tore
Tore 2. Drittel
Tor: Shawn O'Donnell Assists: Sameli Ventelä / Nikolas Linsenmaier 23:13 (PP1) 0 : 1
1 : 1 31:23 Tor: Simon Thiel
Tore 3. Drittel
2 : 1 41:09 Tor: Hunter Garlent
3 : 1 44:43 Tor: Tristan Keck Assists: Darren Mieszkowski / Hunter Garlent
Verlängerung/Penaltyschießen
Keine Tore
Spielzusammenfassung
Teams Kassel Huskies EHC Freiburg
Strafminuten 8 2
Schüsse 28 19
Powerplay 0-1 1-4
Penalty Killing 75% 100%
Schiedsrichter Michael Klein, John-Darren Laudan
Assistenten Dominic Borger, Claus Clemens Behrendt
Zuschauer 4938

Spielbericht

Nach Sieg in Spiel drei: Kassel Huskies haben Halbfinale vor Augen

Im zweiten Heimspiel geraten die Gastgeber zwar wie schon in den beiden ersten Duellen 0:1 in Rückstand, bewahren aber die Ruhe und setzen sich 3:1 (0:0, 1:1, 2:0) durch.

Es gibt einige Änderungen im Personal in diesem dritten Duell. Bei Kassel rotiert Christopher Gibson ins Tor. Verteidiger Marc-Oliver Duquette steht deshalb nicht im Kader. Auch Ryan Olsen und Brandon Cutler fehlen erneut. Die Gästen müssen auf Eero Elo, Petr Heider und Dennis Miller verzichten. Auch der in Spiel eins so starke Torhüter Patrik Cerveny ist nicht dabei. Auf den Rängen tragen sie wieder überwiegend Weiß. Auf dem Heuboden lassen sie eifrig ihre Schals kreisen. Und auf dem Eis kennt das Spiel in den ersten Minuten überwiegend nur eine Richtung. Freiburg kann sich kaum freischwimmen. Fabian Hegmann, der Schlussmann, wird gleich warmgeschossen. Die Gäste lauern natürlich auf Konter. In der 8. Minute wird es richtig gefährlich. Christian Billich verpasst den Puck nach einem Querpass knapp.

Die Huskies sind also gewarnt, antworten mit Tristan Kecks Schuss von links, den Hegmann mit der Fanghand wegpflückt. Es dauert aber bis in die Schlussphase des ersten Drittels, ehe es richtig aufregend wird. Die Führung der Gastgeber liegt jetzt in der Luft. Keck und Yannik Valenti scheitern mit ihren Schüssen. Aber dann muss Keck plötzlich auf die Strafbank. Nun wird es auch noch hitzig. Keck reklamiert heftig, zeigt auf sein Gesicht.

Fabian Ilestedt hat ihn bei einem heftigen Check mit der Schulter im Gesicht getroffen. Auch die Fans sind außer sich nach der Schiedsrichter-Entscheidung gegen Kassels Stürmer. Und Keck? Der ist so erbost, dass er sich selbst auf der Bank nicht beruhigt. Als die Pausensirene ertönt, stürmt er sofort aus der Box Richtung Ilestedt. Es gibt eine Rangelei. Und nochmal zwei Minuten gegen Kassels Topstürmer.

In Durchgang zwei starten die Gastgeber also mit über drei Minuten Unterzahl. Sie haben noch Glück, dass die Scheibe nach dem Schuss von Nikolas Linsenmeier an die Latte kracht. Aber in der 23. Minute passiert es doch. Shawn O´Donnell fälscht den Puck im Fallen nach dem Schuss von Brady Gilmour entscheidend ab. Die Gäste führen. Und die Huskies, die sind nun gefordert.

Sie reagieren mit wütenden Angriffen, wirken aber zugleich etwas wild und ungeordnet in ihren Bemühungen. Und sie müssen bei Kontern auf der Hut sein. Gibson klärt in höchster Not, als erneut O´Donnell frei vor ihm auftaucht (25.). Aber wie in Spiel eins, ist es dann Simon Thiel, der mit einer Klasse-Aktion für den ersten Torjubel sorgt. Erst klaut er Sameli Ventelä clever den Puck, dann schließt er entschlossen ab zum 1:1 (32.). Der Lohn sind „Simon Thiel“-Gesänge von den Rängen. Die mögliche Führung verpasst David Wolf, als er dicht vor dem Tor einen Querpass von Thiel nicht erreicht. Es geht mit diesem 1:1 in das Schlussdrittel.

In dem aber dauert es nicht mehr lange bis zur umjubelten Führung. Die kommt ein wenig aus dem Nichts. Wobei das Nichts auf dem rechten Flügel liegt, wo Hunter Garlent die Scheibe aus sehr spitzem Winkel Richtung Tor befördert. Darren Mieszkowski macht davor etwas Betrieb, kommt aber nicht an den Puck. Muss er auch nicht. Garlents Schuss rutscht über die Linie. Es steht 2:1 (42.). Mit etwas Glück in dieser Situation.

Aber wie ist das mit dem Glück und den Tüchtigen? Eben! Und die tüchtigen Huskies sind nun auf dem Weg. Von dem sie sich nicht mehr abbringen lassen. Weil Keck drei Minuten später das 3:1 nachlegt – die Vorarbeit leistet Mieszkowski im Liegen. Und weil sie ab der 50. Minute auch eine doppelte Unterzahl überstehen. Doppelt, weil Hans Detsch auf der Bank sitzt, die Gäste früh ins Risiko gehen und ihren Torhüter vom Eis holen. Danach brennt nichts mehr an. Am Dienstag in Freiburg haben die Huskies den ersten Matchball für das Halbfinale.

Quelle: HNA