So. 27.10.2024 - 18:30 Uhr EHC Freiburg - Kassel Huskies 4:1 (3:0/0:0/1:1)

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Statistik

EHC Freiburg vs. Kassel Huskies 4:1 (3:0/0:0/1:1)
DEL2 · 15. Spieltag · 27.10.24 · 18:30 Uhr Uhr · Echte Helden Arena
Tore 1. Drittel
1 : 0 06:20 Tor: Georgiy Saakyan Assist: Daniel Schwaiger
2 : 0 07:04 Tor: Spencer Naas Assists: Nikolas Linsenmaier / Sebastian Streu
Tore 2. Drittel
Keine Tore
Tore 3. Drittel
Tor: Tristan Keck Assist: Tim Bender 54:04 3 : 1
4 : 1 59:16 (ENG) Tor: Nikolas Linsenmaier Assist: Shawn O'Donnell
Verlängerung/Penaltyschießen
Keine Tore
Spielzusammenfassung
Teams EHC Freiburg Kassel Huskies
Strafminuten 6 16
Schüsse 33 25
Powerplay 0-7 0-2
Penalty Killing 100% 100%
Schiedsrichter Bastian Haupt, Marcus Brill
Assistenten Jan Lamberger, Christopher Milling
Zuschauer 2538

Spielbericht

Die Serie reißt in Freiburg

In den vergangenen vier Spielzeiten verloren die Kassel Huskies nur einmal pro DEL2-Saison gegen den EHC Freiburg. Diese Serie ist seit Sonntagabend Geschichte.

Denn nach der 1:2-Pleite am vierten Spieltag gab es auch im Breisgau für die Nordhessen nichts zu holen. Mit 1:4 (0:3, 0:0, 1:1) unterlag der heimische Eishockey-Zweitligist und kassierte nach vier siegreichen Partien in Folge wieder eine Niederlage.

Die Gäste starteten in der Echte-Helden-Arena nahezu unverändert in die Partie im Gegensatz zum Sieg vom Freitag, nur Brandon Maxwell kehrte für Philipp Maurer ins Tor zurück. Bei den Badenern hütete Backup-Keeper Fabian Hegmann den Kasten, der bereits beim Sieg der Freiburger in Kassel zwischen den Pfosten gestanden hatte. Und bis auf zwei Schlagschüsse von Alec Ahlroth (11.) bekam der im ersten Drittel nichts zu tun.

Ganz anders sah das vor dem Gehäuse der Huskies aus. Immer wieder hatte Maxwell viel Betrieb vor sich und musste dann auch den ersten Gegentreffer hinnehmen, weil ihm die Sicht behindert war. Georgiy Saakyan machte mit einem Flachschuss die Führung der Gastgeber perfekt. Und damit nicht genug. Nur 44 Sekunden später stellte Spencer Naas auf 2:0, nachdem er schön freigespielt wurde und mit der Rückhand einnetzte. Auch nach diesem Doppelschlag blieben die Wölfe das gefährlichere Team und staubten durch Filip Reisnecker noch vor der Pausensirene zum 3:0 ab (19.). Zuvor hatte Maxwell einen Schlagschuss von Tomas Schwamberger nur in die Mitte abwehren können.

Das Mitteldrittel begann dann mit dezimierten Huskies, die vier Minuten am Stück in Unterzahl waren, weil Brandon Cutler und Hans Detsch auf der Strafbank saßen. In dieser Phase musste Maxwell gegen Eero Elo und Schwamberger sein ganzes Können aufbieten, um nicht den vorentscheidenden vierten Gegentreffer zu kassieren.

Zwischen der 29. und 33. Minute hatten schließlich die Huskies ihre besten Gelegenheiten. Yannik Valenti zog nach innen, verfehlte aber das Tor. Ryan Olsen zielte nach einem Pass von Hunter Garlent zu zentral, und Garlent selbst scheiterte nach einem Konter an Hegmann. Insgesamt zeigten sich die Nordhessen sehr bemüht, aber insgesamt war das noch nicht zwingend genug. Auch eine Halbchance von Darren Mieszkowski vor der Pause brachte nichts mehr ein, sodass es ohne Huskies-Treffer ins Schlussdrittel ging.

Auch dort gestalteten sich die Bemühungen der Kasseler zunächst sehr schleppend. Zwei Distanzschüsse von Ben Stadler (45.) und Marc-Olivier Duquette (50.) – mehr war nicht. Dann aber keimte Hoffnung auf, als Tim Bender einen Freiburger Aufbaupass abfing, zu Tristan Kick durchsteckte, der nur noch die Kelle reinhalten musste (55.). Und aus dem 1:3 wäre fast noch das 2:3 geworden, aber Garlent scheiterte an Hegmann. Und so beendete Nikolas Linsenmaier die Partie 44 Sekunden vor Schluss mit seinem Schuss ins leere Tor zum 4:1-Endstand für die Freiburger. Und die Huskies? Die hielten sich insgesamt zu oft auf der Strafbank auf und kassierten zum ersten Mal in dieser Saison mehr als drei Gegentore.

Quelle: HNA