So. 28.02.2025 - 17:00 Uhr Eisbären Regensburg - Kassel Huskies 2:3 n.V. (0:2/1:0/1:0/0:1)

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Statistik

Eisbären Regensburg vs. Kassel Huskies 2:3 n.V. (0:2/1:0/1:0/0:1)
DEL2 · 52. Spieltag · 02.03.25 · 17:00 Uhr Uhr · das Stadtwerk.Donau-Arena
Tore 1. Drittel
Tor: Darren Mieszkowski Assist: Ryan Olsen 08:52 0 : 1
Tor: Jake Weidner 10:18 0 : 2
Tore 2. Drittel
1 : 2 34:08 Tor: Olle Liss Assist: André Bühler
Tore 3. Drittel
2 : 2 46:08 (PP1) Tor: Pierre Rosa Preto Assists: Nikola Gajovsky / David Morley
Verlängerung/Penaltyschießen
Tor: Tristan Keck Assists: Maximilian Faber / Hunter Garlent 64:31 (GWS) 2 : 3
Spielzusammenfassung
Teams Eisbären Regensburg Kassel Huskies
Strafminuten 0 4
Schüsse 37 24
Powerplay 1-2 0-0
Penalty Killing 100% 50%
Schiedsrichter Bruce Becker, Andreas Gawlik
Assistenten Jakub Klima, Leonie Ernst
Zuschauer 4128

Spielbericht

Kassel Huskies gewinnen in Regensburg und sind Hauptrunden-Meister

Wer hätte das vor ein paar Wochen noch gedacht? Die Eishockeyprofis der Kassel Huskies haben die DEL2-Hauptrunde als Tabellenerster beendet, holten mit einem 3:2 nach Verlängerung (2:0, 0:1, 0:1/1:0) bei den Eisbären Regensburg den elften Sieg aus den vergangenen 13 Spielen und sicherten sich so die vermeintlich beste Ausgangsposition für die Playoffs. In denen werden die Nordhessen ab dem 12. März zunächst auf Bad Nauheim, Freiburg oder die Lausitzer Füchse treffen, die wie die Blue Devils Weiden erst einmal in den Pre-Playoffs gefordert sind.

Schon vor dem Spiel in Regensburg war klar: Die Huskies, die bei den Eisbären unter anderen ohne die geschonten Joel Keussen, Henri Kanninen, Simon Thiel, Louis Brune und Marc Duquette antraten, benötigten mindestens einen Punkt, um die Hauptrunde auf Platz eins zu beenden. Ärgster Verfolger der Nordhessen waren nach den Partien am vergangenen Freitag plötzlich die Krefeld Pinguine – und das, obwohl das Team am vorletzten Spieltag gar nicht antrat. Weil der EV Landshut auf der A3 zwischen Würzburg und Aschaffenburg aufgrund eines umgekippten Lastwagens stundenlang im Stau stand, schafften es die Niederbayern am Freitag nicht rechtzeitig nach Krefeld. Das Spiel wurde abgesagt, später von der DEL2 mit drei Punkten und 5:0 Toren für die Pinguine gewertet, die am letzten Spieltag also noch die Chance hatten, mit einem eigenen Sieg und einem Ausrutscher der Huskies auf Platz eins zu springen.

Doch diesen Ausrutscher sollte es nicht geben – auch wenn Kassel beim abstiegsbedrohten Meister, für den schon vor der Partie feststand, dass er in den Playdowns auf die Eispiraten Crimmitschau treffen wird, eine knifflige Aufgabe zu lösen hatte. Der Start verlief für die Nordhessen zunächst noch optimal: Darren Mieszkowski nutzte in der 9. Minute die erste richtige Chance der Huskies zur Führung, schob Eisbären-Schlussmann Jonas Neffin die Scheibe aus kurzer Distanz durch die Schoner. Kassels zweiter Treffer war dann besonders kurios: Die Regensburger hatten eigentlich alles unter Kontrolle. Korbinian Schütz hielt die Scheibe neben dem eigenen Tor, wollte dann nach vorn spielen, traf dabei allerdings den Schlittschuh von Huskies-Kapitän Jake Weidner, von wo der Puck an Neffin vorbei ins Tor trudelte (11.). Effektive Huskies waren früh auf Kurs Hauptrunden-Meisterschaft.

Dabei machte Regensburg kein schlechtes Spiel, vergab im ersten Drittel durch Kevin Slezak (14.) eine erste Großchance, immer wieder war für die Gastgeber aber spätestens beim stark aufspielenden Philipp Maurer im Kasseler Tor Endstation – zumindest bis zur 35. Minute, in der Olle Liss mit einem Schuss unter die Latte der Anschlusstreffer gelang. Zuvor vergab Clemens Sager die dicke Chance aufs Kasseler 3:1, im direkten Gegenzug hätte Yuma Grimm allerdings auch schon früher zum Regensburger Anschluss treffen können (31.).

Die Huskies waren nun vor allem im Verwaltungsmodus, Regensburg kam zu immer besseren Tormöglichkeiten. Eine davon nutzte der ehemalige Kasseler Pierre Preto in der 47. Minute schließlich zum verdienten Ausgleich. Die Huskies machten es noch einmal spannend, brachten das Unentschieden aber über die Zeit. Da war es dann auch egal, was die Konkurrenz in den anderen Hallen machte. Der nötige Punkt für die Hauptrunden-Meisterschaft war geholt – und in der Verlängerung gelang dann sogar doch noch der Sieg. Tristan Keck stürmte allein auf Neffin zu, verwandelte einmal mehr eiskalt zum 3:2 (65.). Jetzt warten die Playoffs.

Quelle: HNA