So. 30.11.2025 - 18:30 Uhr EHC Freiburg - Kassel Huskies 3:2 n.P. (0:1/1:0/1:1/0:0/1:0)

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Statistik


EHC Freiburg
3:2
n.P.
(0:1/1:0/1:1/0:0/1:0)

Kassel Huskies
DEL2 · 20. Spieltag · 30.11.25
18:30 Uhr · Echte Helden Arena
Tore 1. Drittel
Tor: Dominic Turgeon Assists: Bode Wilde / Kaspars Daugavins 01:34 (PP1) 0 : 1
Tore 2. Drittel
1 : 1 28:15 Tor: Niclas Hempel Assists: Tomas Schwamberger / Julian Airich
Tore 3. Drittel
2 : 1 46:30 Tor: Fabian Ilestedt Assists: Christian Billich / David Trainkberger
Tor: Kaspars Daugavins Assists: Dominic Turgeon / Tyler Benson 53:53 2 : 2
Verlängerung/Penaltyschießen
3 : 2 65:00 (GWS) Tor: Fabian Ilestedt
Spielzusammenfassung
Teams EHC Freiburg Kassel Huskies
Strafminuten 10 10
Schüsse 29 26
Powerplay 0-4 1-4
Penalty Killing 75% 100%
Schiedsrichter Benjamin Hoppe, Ruben Kapzan
Assistenten Roman Jung, Yannick Müller-Osten
Zuschauer 1976

Spielbericht

Niederlage nach Penaltyschießen: Freiburg kämpft die Huskies nieder
​ Überraschende Niederlage für die Kassel Huskies. Nach zuletzt vier Siegen in Folge haben Nordhessens Eishockeyprofis die Partie beim EHC Freiburg 2:3 (1:0, 0:1, 1:1/0:1) nach Penaltyschießen verloren. Die Freiburger haben sich dabei vor allem ab dem Mitteldrittel als unangenehmer Kontrahent erwiesen.

Huskies-Trainer Todd Woodcroft verzichtet auf Hunter Garlent, für ihn rutscht Mitch Hoelscher als vierter Importspieler zurück in den Kader. Im Tor steht Oleg Shilin, es ist sein fünfter Einsatz in dieser Saison.

Die Huskies erwischen einen Traumstart, gehen bereits nach 94 Sekunden in Führung. Weil Julian Airich in der Rundung Darren Mieszkowski von den Beinen holt, sind die Gäste früh in Überzahl. Bode Wildes Schlagschuss von der Blauen Linie fälscht Dominic Turgeon schließlich zum 1:0 ins Tor ab (2.) – die schnelle Führung für die Huskies.

Nach 2:23 Minuten sind die Freiburger, seit Donnerstag vom neuen Coach Juraj Faith trainiert, schon wieder in Unterzahl. Dieses Mal muss Fabian Ilestedt auf die Strafbank. Yannik Valenti lässt im Kasseler Powerplay das 2:0 liegen, trifft nur das Außennetz (5.). Für Freiburg beginnt das Spiel eigentlich erst so richtig in der sechsten Minute. Zumindest finden die Wölfe dann auch mal einen Weg ins eigene Angriffsdrittel, Bode Wilde weiß sich gegen Tomas Schwamberger nur mit einem Stockschlag zu helfen. Jetzt sind auch mal die Freiburger in Überzahl. Wirklich prüfen können sie Shilin in dieser Phase aber nicht.

Ganz anders die Huskies, die Patrik Cerveny im Freiburger Tor auch in der Folge gut beschäftigen. Laurin Braun bedient Jake Weidner bei einem Konter sehenswert durch die eigenen Beine, Kassels Kapitän scheitert jedoch am Freiburger Goalie (12.). Auf der Gegenseite schießt Petr Heider knapp vorbei (15.), kurz vor der ersten Pause verpasst Valenti mit zwei Schlagschüssen in Überzahl das 2:0 (18.). Kassel ist besser, kann auch höher führen.

Im Mittelabschnitt dann ein ganz anderes Bild. Da spielen fast nur noch die Freiburger. Travis Ewenyk zwingt Shilin aus kurzer Distanz zu einer starken Parade, im Nachfassen hat der Husky die Scheibe sicher (22.). Danach macht Shilin in Unterzahl die Aktion selbst scharf, spielt den Puck genau auf Schwamberger, der prüft Kassels Schlussmann gleich doppelt. Shilin pariert im Liegen (23.). Freiburg drückt, die Huskies halten Stand. Bis zur 29. Minute: Da geht die Scheibe in der Rundung verloren, Schwamberger bedient den völlig freien Niklas Hempel, der trifft zum mittlerweile verdienten Ausgleich (29.). Das Schussverhältnis im zweiten Drittel? 11:6 für die Gastgeber. Ilestedt (38.) und Nikolas Linsenmaier (40.) haben vor der Pause sogar noch Chancen auf die Freiburger Führung. Beide Male ist Shilin zur Stelle.

Die Huskies müssen sich wieder steigern. Doch gegen diese Freiburger ist das gar nicht so einfach. Die machen auch im Schlussdrittel weiter Dampf. Ilestedt scheitert an Shilin (42.), kurz darauf zielt der Schwede aber besser, setzt die Scheibe genau an Shilin vorbei zum 2:1 ins Eck (46.). Plötzlich führt Freiburg.

Die Huskies reagieren jetzt wütend – und sie nehmen endlich mal wieder offensiv am Spiel teil. Weidner läuft allein auf Cerveny zu, scheitert (50.). Keck läuft allein auf Cerveny zu, scheitert (54.). Zwischendrin jagt Valenti die Scheibe aufs Freiburger Gehäuse (51.). Die Huskies wollen hier nicht verlieren – und sie treffen: Turgeon bedient Neuzugang Kaspars Daugavins, der legt den Puck aus kurzer Distanz ins Netz (54.). Wilde lässt das 3:2 liegen (60.), ebenso Kilian Kühnhauser auf der anderen Seite (60.).

Verlängerung. In der hat Linsenmaier die beste Gelegenheit, ist auf und davon, doch Shilin hält stark (61.). Es geht ins Penaltyschießen. In dem ist für Kassel lediglich Daugavins erfolgreich, für Freiburg treffen Linsenmaier und Ilestedt. Der Extrapunkt geht an beherzt kämpfende Freiburger.

Quelle: HNA