So. 31.08.2025 - 16:00 Uhr Kassel Huskies - Lausitzer Füchse 5:2 (1:2/2:0/2:0)
Statistik
Kassel Huskies |
5:2 (1:2/2:0/2:0) |
Lausitzer Füchse |
| Freundschaftsspiel · -. Spieltag · 31.08.25 16:00 Uhr Uhr · Probonio Arena | ||
| Tore 1. Drittel | ||
|---|---|---|
| Tore 2. Drittel | ||
| 2 : 2 35:34 (PP1) Tor: Yannik Valenti Assists: Bode Wilde / Mitchell Hoelscher
3 : 2 39:17 Tor: Tristan Keck Assist: Mitchell Hoelscher
| ||
| Tore 3. Drittel | ||
| 4 : 2 57:37 (PP1) Tor: Tyler Benson Assists: Hunter Garlent / Darren Mieszkowski
5 : 2 58:04 Tor: Michael Bartuli Assist: Yannik Valenti
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| Verlängerung/Penaltyschießen | ||
| Keine Tore | ||
| Spielzusammenfassung | ||
| Teams | Kassel Huskies | Lausitzer Füchse |
| Strafminuten | 10 | 10 |
| Schüsse | ||
| Powerplay | 3-5 | 1-5 |
| Penalty Killing | 80% | 40% |
| Schiedsrichter | Tony Engelmann, Seedo Janssen | |
| Assistenten | Claus Clemens Behrendt, Jan Lamberger | |
| Zuschauer | 2.631 | |
Spielbericht
Nächster Kantersieg: Kassel Huskies gewinnen auch Testspiel gegen Weißwasser deutlich
Zweiter Test des Wochenendes – und nach dem 5:1 bei den Hannover Scorpions am Freitag legen die Kassel Huskies auch am Sonntag fünf Tore nach. Gegen die Lausitzer Füchse missrät der Start zwar, am Ende gewinnt der nordhessische Eishockeyklub aber 5:2 (1:2, 2:0, 2:0).
Das erste Drittel ist eines, das nicht lang in Erinnerung bleiben wird. Da gelingt beiden Teams nicht allzu viel, die meisten Chancen sind Zufallsprodukte. Und die Huskies, bei denen Marco Müller, Dominic Turgeon und Jake Weidner fehlen, machen sich das Leben selbst schwer, kassieren vier Strafzeiten. Ziemlich schwere Kost.
Eine der Überzahlmöglichkeiten nutzen die Gäste. Charlie Jahnkes Schuss rutscht Philipp Maurer durch, die Huskies klären die Szene aber noch. Weißwasser bleibt dran, einen Schuss pariert Maurer, dann ist er machtlos: Alexander Dosch hält die Kelle in Jahnkes Pass und fälscht sie so in den Kasten ab (9.).
Auf der Strafbank saß da übrigens Tom Geischeimer. Der gebürtige Kasseler, der eigentlich bei Kooperationspartner Hamm spielt, war schon am Freitag beim 5:1-Sieg bei den Hannover Scorpions – sogar als Torschütze – mit dabei, darf nun auch in der Heimat ran. Für ihn ist es aber kein schöner Auftritt. In der 14. Minute kommt er nach einer weiteren Strafzeit zurück aufs Eis, beim Weg zur Wechselbank kracht er mit Weißwassers Eric Valentin zusammen. Geischeimer stürzt, muss sichtbar angeschlagen in die Kabine. In der Drittelpause kommt er kurz aufs Eis, fährt ein paar Proberunden. Es geht für ihn weiter.
Zu dem Zeitpunkt steht es 2:1 für die Füchse. Die haben durch einen weiteren Abfälscher – diesmal von Louis Anders – erhöht (16.), die Huskies durch Tristan Keck im Powerplay verkürzt. Mit seiner Puckannahme hat er da einen Gegenspieler stehen lassen, die Scheibe dann an Anthony Morrone vorbeigelupft (20.).
Die gute Nachricht: Das zweite Drittel ist aus Huskies-Sicht besser, speziell die zweite Hälfte. Laurin Braun trifft noch die Latte (35.), Michael Bartuli schießt knapp vorbei. Dann folgen aber zwei typische Kasseler Tore. Erst ist es Yannik Valenti, der mit einem krachenden Schlagschuss aus seinem Wohnzimmer linker Bullykreis zum 2:2 trifft (36.). Und dann ist es Keck, der den aus dem Abwehrdrittel trudelnden Puck ersprintet und mit seinem platzierten Handgelenkschuss aus vollem Lauf versenkt (40.).
Im Schlussdrittel steht dann erstmal Maurer im Fokus. Der Goalie hält einen – mal wieder – abgefälschten Schuss (41.), auch einen aus der Distanz (42.). Auf der anderen Seite klaut Hunter Garlent die Scheibe, schießt aber knapp vorbei.
Dass es eben ein Testspiel ist, macht sich auch in diesem Abschnitt bemerkbar. Auf der Tribüne in Sachen Stimmung. Aber auch auf dem Eis. Ein richtiges Anrennen der Gäste gibt es nicht. Einmal muss Maurer nach einem Fehlpass der Huskies retten, das tut er stark mit der Fanghand (50.). Ansonsten bestimmen die Huskies die Partie, ohne überragen zu müssen und ohne die ganz großen Chancen. Die besten lassen Valenti (56.) und Darren Mieszkowski liegen (57.). Sie schlagen aber auch zu. Wieder in Überzahl. Benson ist das Ende der Pass-Kette, er verwertet die Garlent-Ablage unhaltbar unter die Latte (58.). Das Powerplay funktioniert in der Vorbereitung schon.
Weißwasser wirkt platt. Offensiv passiert nichts, hinten schlägt es keine 30 Sekunden später wieder ein. Diesmal ist es Michael Bartuli, der den Puck hoch unter die Latte jagt. Das 5:2 ist der Schlusspunkt.
Quelle: HNA