Greg Evtushevski: Unterschied zwischen den Versionen
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* aus dem BodychECK vom 19. September 1999 von Tanja Lammert | * aus dem BodychECK vom 19. September 1999 von Tanja Lammert | ||
Was soll man über den Mann mit der Nummer 22 im Huskies Trikot noch schreiben? Wer ihn nicht kennt, hat in der Kasseler Eissporthalle nicht aufgepasst. Wer nicht weiß, wer Greg Evtushevski ist, war entweder vor der Saison 1995 das letzte mal bei einem Spiel unserer Huskies oder noch gar nicht. Shevi ist eine Instution. Er gehört auf das Eis, wie der Puck. Als Shevi zum EC Bad Nauheim wechselte und in seinem ersten Spiel gegen die Frankfurt Lions spielte, saß er die meiste Zeit auf der Strafbank. Die Bild-Zeitung titelte: "Nauheim holt kanadischen Holzhacker." Und wie konnte es anders sein, | Was soll man über den Mann mit der Nummer 22 im Huskies Trikot noch schreiben? Wer ihn nicht kennt, hat in der Kasseler Eissporthalle nicht aufgepasst. Wer nicht weiß, wer Greg Evtushevski ist, war entweder vor der Saison 1995 das letzte mal bei einem Spiel unserer Huskies oder noch gar nicht. Shevi ist eine Instution. Er gehört auf das Eis, wie der Puck. Als Shevi zum EC Bad Nauheim wechselte und in seinem ersten Spiel gegen die Frankfurt Lions spielte, saß er die meiste Zeit auf der Strafbank. Die Bild-Zeitung titelte: "Nauheim holt kanadischen Holzhacker." Und wie konnte es anders sein, die Bad Nauheimer Fans haben es geliebt, wenn Greg Holz hackte! Seine große Liebe hat er in Südhessen gefunden und seine Karriere will er in Bad Nauheim beenden. Aber noch steht er für die Schlittenhunde auf dem Eis. Er rackerte unermüdlich, kämpft in den Ecken und vor dem Tor wie ein Husky-Terrier-Mix. Wem wird es nicht warm ums Herz, wenn er an das "Doppelte-E" denkt. Das Gespann Bruce Eakin und Greg Evtushevski fightete die Huskies durch die Playoffs bis ins Endspiel. Die Vizemeisterschaft 1996/97 haben sie mit ihrem Herzblut erkämpft. Und auch wenn es mal gar nicht so rosig für die Huskies aussah, war es immer wieder Shevi, der als erster mit anpackte. Eine wichtige Säule im Team war der nur 1,75 Meter große Stürmer schon immer, als Führungsspieler ist er aus der jungen Zach-Mannschaft nicht mehr wegzudenken. Trainer Hans Zach weiß um die unersättlichen Vorzüge, die ein erfahrener Spieler wie Evtushevski garantiert. Shevi, der in der Saison 1998/99 einer Top-Scorer in den Reihen der blau-weißes war, übernimmt jederzeit Verantwortung. Der Deutsch-Kanadier mit dem großen Kämpferherz motiviert seine Kollegen und bringt seine Gegenspieler zur Raserei. Was war das für ein unvergessenes Schauspiel, als Shevi den Rosenheimer Stürmer Jim Hiller neckisch anlächelte und auf die Anzeigentafel zeigte. Die Uhr lief für die Starbulls ab und die Huskies konnten ins Halbfinale einziehen. Hiller war nur durch ein hohes Aufgebot an "Sicherheitskräften" davon abzuhalten, dem feixenden Shevi an die Gurgel zu springen. Und als er bei einem Fantreffen in der Championsbar vor der Begegnung mit den Landshut Cannibals 1998 gefragt wurde, ob er nicht traurig wäre, dass sein "Lieblingsgegenspieler" Mike Bullard nicht mehr dabei ist, hat er geantwortet: "Ach, da wird sich schon einer finden!" Und natürlich hat er sein unschlagbares Lächeln auf den Lippen gehabt. Bleibt zu hoffen, dass uns dieses Lächeln noch lange erhalten bleibt. Wir lieben dich, Shevi! | ||