Fr. 10.12.1999 - 19:30 Uhr Kassel Huskies - Adler Mannheim 3:0 (1:0/0:0/2:0): Unterschied zwischen den Versionen

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'''Revanche überzeugend gelungen'''
Das Schöne, wenn
Erfolgsserien reißen: Man kann
ja gleich wieder eine Neue starten.
Die Kassel Huskies jedenfalls
ließen sich von der Niederläge im Penalty-Schiessen am
Dienstag bei den Mannheimer
Adlern, die eine Serie von sechs
siegreichen Spielen beendete,
nicht groß beeindrucken. Vor
4815 Zuschauern revanchierten
sie sich mit einem hochverdienten
3:0 (1:0, 0:0, 2:0)-Erfolg.
Und nicht nur das: die Mannschaft
von Hans Zach zeigte dabei
eins der besten Heimspiele
in der laufenden Saison. Sicher
in der Defensive, jederzeit gefährlich
bei eigenen Angriffen -
der deutsche Meister hatte gestern
in Kassel nicht viel zu bestellen.
Krönender Höhepunkt:
Beim Treffer zum 3:0 verwandelte
Jürgen Rumrich einen
Penalty und beendete das Huskies-Trauma
dieser Saison.
Von der Entschlossenheit und
Stärke ihre Mannschaft konnten
sich die Zuschauer schon im
ersten Drittel überzeugen. Und
sie erlebten eine gelungene
Rückkehr von Andreas Lqth. Im
ersten Spiel nach seinem Bänderriss
wurde der Stürmer von
Rioux fein bedient und fackelte
nicht lange: sein Schlagschuss
strich unhaltbar für Torhüter
Rosati zum 1:0 ins Netz.
Und dabei hätte es wirklich
nicht bleiben müssen.
Die Gastgeber hatten in der
Abwehr kaum Problem, obwohl
Molling früh aussschied. Und
auf der Gegenseite gab es Chancen
am laufenden Band. Doch
egal ob Dolak und Guay in der
Anfangsphase oder Turgeon,
Woodcroft und noch einmal Dolak
in den letzten fünf Minuten
- Rosati ließ sich nicht noch einmal
überwinden.
Okay, das zweite, torlose
Drittel, war nicht unbedingt
mitreissend. Langweilig aber
war es zu keinem Zeitpunkt.
Die Gastgeber warteten auf ihre
Kontermöglichkeiten, die
Mannheimer ihrerseits riskierten
nicht alles. Die Partie war
so ausgeglichener, doch bei den
Tormöglichkeiten hatten die
Gastgeber noch immer klare
Vorteile. Nur selten kamen die
Adler gefährlich zum Schuss,
und wenn, dann zumeist durch
Verteidiger. Gordon Hynes (27.
und 38.) scheiterte zweimal an
Chris Rogles. Auf der anderen
Seite war Craig Woodcroft frei
durch (27.), vergab aber überhastet.
Pech hatte Tobias Abstreiter,
der nach feinem Solo
nur den Aussenpfosten traf
(37.). Und der Durchgang endete
mit einer umstrittenen Szene.
Sekunden vor der Sirene
ging Robitaille auf und davon,
wurde von Heynes von den Beinen
geholt. Schiedsrichter
Schütz gab zwar zwei Minuten,
verweigerte aber einen Penalty.
Später aber drückte er nicht
noch einmal beide Augen zu, als
Stanton in fast identischer Szene
Pasco legte. Schütz gab den
Penalty, der Kapitän übernahm
die Verantwortung und wurde
kurze Zeit später mit „JürgenRumrich"-Sprechchören
gefeiert.
Zumal dieser Treffer natürlich
die Entscheidung bedeutet,
nachdem Turgeon das Drittel
mit einem Überzahltor eröffnet
hatte. So gab es am Ende dreifach
Grund zum feiern: Drei
Punkte, Revanche genommen,
Penalty verwandelt. Keine
Wunder also, dass die Fans nach
längerer Zeit mal wieder „Oh
wie ist das schön" anstimmten.
Es war halt schön!
'''Quelle: HNA'''
'''Kassel Huskies - Adler Mannheim 3:0 (1:0/0:0/2:0)'''
'''Kassel Huskies - Adler Mannheim 3:0 (1:0/0:0/2:0)'''


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[[Kategorie: Mannheim]] [[Kategorie: 10. Dezember]] [[Kategorie: Schütz]] [[Kategorie: Schütz Sieg]] [[Kategorie: Shutout]]
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[[Kategorie: Mannheim]]
 
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[[Kategorie: Shutout HR 1999-00]]
[[Kategorie: Shutout 1. Liga HR]]
 
[[Kategorie: Schütz]]
[[Kategorie: Schütz Sieg]]  
 
[[Kategorie: Zach]]
[[Kategorie: Zach Sieg]]
 
[[Kategorie: Rosati Sieg]]
[[Kategorie: Gegnerischer Torhüter Rosati]]
 
[[Kategorie: Gegnerischer Trainer Valentine, Chris]]
[[Kategorie: VS-Valentine, Chris Sieg]]
 
[[Kategorie: VS-Mannheim Sieg]]

Aktuelle Version vom 5. Februar 2021, 14:36 Uhr

Revanche überzeugend gelungen

Das Schöne, wenn Erfolgsserien reißen: Man kann ja gleich wieder eine Neue starten. Die Kassel Huskies jedenfalls ließen sich von der Niederläge im Penalty-Schiessen am Dienstag bei den Mannheimer Adlern, die eine Serie von sechs siegreichen Spielen beendete, nicht groß beeindrucken. Vor 4815 Zuschauern revanchierten sie sich mit einem hochverdienten 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)-Erfolg. Und nicht nur das: die Mannschaft von Hans Zach zeigte dabei eins der besten Heimspiele in der laufenden Saison. Sicher in der Defensive, jederzeit gefährlich bei eigenen Angriffen - der deutsche Meister hatte gestern in Kassel nicht viel zu bestellen. Krönender Höhepunkt: Beim Treffer zum 3:0 verwandelte Jürgen Rumrich einen Penalty und beendete das Huskies-Trauma dieser Saison. Von der Entschlossenheit und Stärke ihre Mannschaft konnten sich die Zuschauer schon im ersten Drittel überzeugen. Und sie erlebten eine gelungene Rückkehr von Andreas Lqth. Im ersten Spiel nach seinem Bänderriss wurde der Stürmer von Rioux fein bedient und fackelte nicht lange: sein Schlagschuss strich unhaltbar für Torhüter Rosati zum 1:0 ins Netz. Und dabei hätte es wirklich nicht bleiben müssen. Die Gastgeber hatten in der Abwehr kaum Problem, obwohl Molling früh aussschied. Und auf der Gegenseite gab es Chancen am laufenden Band. Doch egal ob Dolak und Guay in der Anfangsphase oder Turgeon, Woodcroft und noch einmal Dolak in den letzten fünf Minuten - Rosati ließ sich nicht noch einmal überwinden. Okay, das zweite, torlose Drittel, war nicht unbedingt mitreissend. Langweilig aber war es zu keinem Zeitpunkt. Die Gastgeber warteten auf ihre Kontermöglichkeiten, die Mannheimer ihrerseits riskierten nicht alles. Die Partie war so ausgeglichener, doch bei den Tormöglichkeiten hatten die Gastgeber noch immer klare Vorteile. Nur selten kamen die Adler gefährlich zum Schuss, und wenn, dann zumeist durch Verteidiger. Gordon Hynes (27. und 38.) scheiterte zweimal an Chris Rogles. Auf der anderen Seite war Craig Woodcroft frei durch (27.), vergab aber überhastet. Pech hatte Tobias Abstreiter, der nach feinem Solo nur den Aussenpfosten traf (37.). Und der Durchgang endete mit einer umstrittenen Szene. Sekunden vor der Sirene ging Robitaille auf und davon, wurde von Heynes von den Beinen geholt. Schiedsrichter Schütz gab zwar zwei Minuten, verweigerte aber einen Penalty. Später aber drückte er nicht noch einmal beide Augen zu, als Stanton in fast identischer Szene Pasco legte. Schütz gab den Penalty, der Kapitän übernahm die Verantwortung und wurde kurze Zeit später mit „JürgenRumrich"-Sprechchören gefeiert. Zumal dieser Treffer natürlich die Entscheidung bedeutet, nachdem Turgeon das Drittel mit einem Überzahltor eröffnet hatte. So gab es am Ende dreifach Grund zum feiern: Drei Punkte, Revanche genommen, Penalty verwandelt. Keine Wunder also, dass die Fans nach längerer Zeit mal wieder „Oh wie ist das schön" anstimmten. Es war halt schön!

Quelle: HNA

Kassel Huskies - Adler Mannheim 3:0 (1:0/0:0/2:0)

Tore:
1:0 Kassel Huskies A. Loth (P. Rioux - F. Guay) 10:34 EQ
2:0 Kassel Huskies S. Turgeon (J. Macleod - R. Pasco) 41:12 PP1
3:0 Kassel Huskies J. Rumrich 47:12 PS


Zuschauer: 4.815

Schiedsrichter: SCHÜTZ, Richard
Linienrichter: SCHAEFER, Ingo, THOMS, Peter