Marco Müller: Unterschied zwischen den Versionen

Zeile 154: Zeile 154:
Gut möglich, dass er ab Herbst weiter für die Huskies aufs Eis geht. Schließlich hat er in Nordhessen die schönste Zeit seiner bisherigen Karriere erlebt. „Im Meister- und Vizemeisterjahr hatten wir richtig gute Teams. Das erste DEL-2-Jahr mit Bietigheim war ebenfalls super, das war ein eingeschworener Haufen. Ein Höhepunkt war aber sicher auch der Playoff-Sweep 2016 gegen Frankfurt.“
Gut möglich, dass er ab Herbst weiter für die Huskies aufs Eis geht. Schließlich hat er in Nordhessen die schönste Zeit seiner bisherigen Karriere erlebt. „Im Meister- und Vizemeisterjahr hatten wir richtig gute Teams. Das erste DEL-2-Jahr mit Bietigheim war ebenfalls super, das war ein eingeschworener Haufen. Ein Höhepunkt war aber sicher auch der Playoff-Sweep 2016 gegen Frankfurt.“
Die nächste besondere Zahl ist für Müller übrigens schon in greifbarer Nähe. Er steht bei insgesamt 694 Zweitligaspielen. Die 700 winkt.
Die nächste besondere Zahl ist für Müller übrigens schon in greifbarer Nähe. Er steht bei insgesamt 694 Zweitligaspielen. Die 700 winkt.
'''Quelle: HNA'''
</div>
</div>
<div class="mw-collapsible mw-collapsed" style="background:#f5f5f5; padding:0.5em;">
'''Marco Müller nach Rekordspieler-Ehrung und Sieg gegen DEG: „Das war sehr emotional“'''
<div class="mw-collapsible-content">
​Sobald Marco Müller in seine Schlittschuhe und das blau-weiße Trikot schlüpft, ist er normalerweise ein harter Typ. Er ist schließlich Eishockeyprofi, seit mittlerweile mehr als elf Jahren im selben Klub, mit mittlerweile 626 absolvierten Partien für die Kassel Huskies, wird „Eisenmülli“ genannt. Doch am Sonntagnachmittag zeigte der 35-Jährige auch mal eine ganz weiche Seite.
Vor dem 4:3-Erfolg nach Verlängerung gegen die Düsseldorfer EG wurde Müller als Huskies-Rekordspieler geehrt. Kassels Eishockeyikonen waren da, seine Familie auch. Von den Fans gab es Plakate und Sprechchöre. Müller-Fahnen wehten durch die Probonio-Arena. Auf dem Videowürfel wurden Grußbotschaften eingeblendet.
„Das war schon sehr emotional. Ich hatte auch etwas Pipi in den Augen“, gesteht der Mann, der sonst gar nicht so gern im Rampenlicht steht. Trotz seiner individuellen Bestmarke: Das Wichtigste ist für ihn der Erfolg der Mannschaft. „Durch den Sieg war der Tag dann rundum gelungen“, sagt Müller.
Dabei erlebten 5117 Zuschauer nach der Ehrung ihres Rekordspielers eine intensive wie spannende Partie, die durch einen Kracher von Yannik Valenti erst in der Verlängerung zugunsten der Huskies entschieden wurde. „Das war ein absolutes Topspiel von zwei super Mannschaften“, analysierte Valenti nach der Begegnung. „Dieses Spiel hatte Playoff-Charakter. Es ging ständig hoch und runter.“ Kevin Orendorz hatte Düsseldorf im ersten Drittel in Führung gebracht (17.), legte im zweiten Abschnitt nach (22.), ehe die Huskies die Partie durch Treffer des sehr auffälligen Ex-Düsseldorfers Laurin Braun (26.), Valenti (29.) und Tyler Benson (30.) drehten. Ordendorz sicherte der DEG mit seinem dritten Treffer im Schlussabschnitt die Verlängerung (47.), dann schlug erneut Valenti zu (62.). „Wir könnten womöglich im Playoff-Halbfinale erneut aufeinandertreffen, das wird dann sehr schwierig. Düsseldorf ist seit dem Trainerwechsel nochmal stärker geworden, hat vor allem eine brutale Offensivkraft“, so der Siegtorschütze.
Düsseldorfs Trainer Harry Lange konnte seiner Mannschaft kaum etwas vorwerfen. Seit Beginn seines DEG-Engagements im Dezember sei es „das beste Ligaspiel“ gewesen. Huskies-Trainer Petteri Väkiparta, der Todd Woodcroft aufgrund seiner Teilnahme bei den Olympischen-Spielen mit der slowakischen Nationalmannschaft aktuell als Cheftrainer vertritt, verwies vor allem auf das starke Powerplay. Zwei Treffer, darunter das Siegtor, hatten die Huskies in Überzahl erzielt. „Ich bin sehr glücklich über diese zwei Punkte“, sagte Väkiparta.
Und wie war es für die Mannschaft mit ihrem Aushilfs-Cheftrainer? „Nicht wirklich anders als mit Todd“, stellte Valenti nach der Partie klar. Inhaltlich seien beide ohnehin abgestimmt, in den Drittelpausen habe Väkiparta Kleinigkeiten angepasst. Dass Woodcroft aktuell in Italien weilt, ist für den Angreifer kein Problem – im Gegenteil. „Ich glaube, bei den Olympischen Spielen wäre jeder gern dabei“. Schmunzelnd ergänzte er: „Ich bin schon ein bisschen neidisch. Wir wünschen ihm alle nur das Beste, außer es geht gegen die Deutschen.“
Nur das Beste wünscht Valenti auch Rekordspieler Müller: „Ich kenne Mülli schon sehr lang, mein Vater hat ja noch mit ihm zusammengespielt. Dass jemand über Jahre bei einem Verein so konstant seine Leistung abruft, gibt es nicht sehr oft. Es freut mich sehr für ihn, er hat sich diesen Rekord absolut verdient.“


'''Quelle: HNA'''
'''Quelle: HNA'''