So. 21.02.1993 - 16:00 Uhr ES Weißwasser - EC Kassel 5:3 (2:2/1:1/2:0): Unterschied zwischen den Versionen

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Mit 3:5 (2:2,
Mit 3:5 (2:2, 1:1, 0:2) verlor der EC Kassel das erste Play-off-Spiel in Weißwasser. Die Nordhessen konnten lange mithalten, mußten sich aber im Schlußdrittel geschlagen geben. Das Spiel begann mit einer halben Stunde Verspätung. Schiedsrichter Schütz aus Ratingen steckte im Stau. Der Grund: Schnee-Chaos zwischen Dresden und Weißwasser. Ein Glück, daß der EC Kassel bereits am Samstag angereist war. Die Blau-Weißen kamen so ausgeruht aufs Eis, und das zahlte sich im ersten Drittel aus. Denn die Kasseler erwischten einen Blitz-Start. Nach nur 52 Sekunden lagen die Gäste bereits in Front. Nach einem schönen Anspiel von Egen war Hartfuß der Torschütze. Danach machten die Gastgeber Druck. Mit Erfolg: In der 4. Minute überraschte Gebauer ECK-Torhüter Scholz mit einem Schuß von der blauen Linie. Wiederum fünf Minuten später erzielte Domke sogar die Führung für die Gastgeber. Danach arbeiteten die Nordhessen konzentrierter und disziplinierter und kamen mit dem offensiven Spiel der Gastgeber besser zurecht. Die Marschroute, die ECK-Trainer Jerzy Potz vor dem Play-off ausgegeben hatte, bewährte sich zumindest in dieser Phase. Der EC Kassel bemühte sich, „dicht zu machen", suchte seine Chance in Kontern. In der 11. Minute kamen die BlauWeißen dann nach einem Konter zum 2:2. Wiederum war die starke zweite Reihe mit Egen, Hartfuß und Hager erfolgreich. Diesmal kam die Vorlage von Hartfuß, Egen vollendete. Auch im zweiten Drittel konnte der EC Kassel sein Konzept erfolgreich umsetzen. In der 35. Minute war erneut der stark aufspielende Egen auf Vorlage von Hartfuß zur Stelle, schob zur 3:2-Führung ein. Die Freude währte aber nur kurz. Zunächst scheiterte Reddo noch an Scholz, aber in der 39. Minute war Domke wieder zur Stelle. Sein Volley-Schuß aus kurzer Distanz zum 3:3 sah verdächtig nach hohem Stock aus. Im letzten Spielabschnitt überraschten die Gastgeber die Kasseler mit zwei frühen Treffern zur 5:3-Führung. Zunächst war Khalizow zur Stelle (42.), nur zwei Minuten später markierte Hahn das 5:3. In der Schlußphase suchte der EC Kassel noch einmal seine Chance - aber vergebens. Hills und Moeser scheiterten an dem gut aufgelegten ESW-Torhüter Bressagk Im ersten Heimspiel am Mittwoch muß nun ein Sieg her, wenn die Blau-Weißen ihre Chance auf das Weiterkommen wahren wollen.
1:1, 0:2) verlor der EC Kassel
das erste Play-off-Spiel in
Weißwasser. Die Nordhessen
konnten lange mithalten, muß-


ten sich aber im Schlußdrittel
geschlagen geben.
Das Spiel begann mit einer
halben Stunde Verspätung.
Schiedsrichter Schütz aus Ratingen
steckte im Stau. Der
Grund: Schnee-Chaos zwischen
Dresden und Weißwasser.
Ein Glück, daß der EC Kassel
bereits am Samstag angereist
war. Die Blau-Weißen kamen so
ausgeruht aufs Eis, und das
zahlte sich im ersten Drittel
aus. Denn die Kasseler erwischten
einen Blitz-Start. Nach nur
52 Sekunden lagen die Gäste
bereits in Front. Nach einem
schönen Anspiel von Egen war
Hartfuß der Torschütze. Danach
machten die Gastgeber
Druck. Mit Erfolg: In der 4. Minute
überraschte Gebauer
ECK-Torhüter Scholz mit einem
Schuß von der blauen Linie.
Wiederum fünf Minuten
später erzielte Domke sogar die
Führung für die Gastgeber. Danach
arbeiteten die Nordhessen
konzentrierter und disziplinierter
und kamen mit dem offensiven
Spiel der Gastgeber besser
zurecht.
Die Marschroute, die ECKTrainer
Jerzy Potz vor dem
Play-off ausgegeben hatte, bewährte
sich zumindest in dieser
Phase. Der EC Kassel bemühte
sich, „dicht zu machen", suchte
seine Chance in Kontern. In der
11. Minute kamen die BlauWeißen
dann nach einem Konter
zum 2:2. Wiederum war die
starke zweite Reihe mit Egen,
Hartfuß und Hager erfolgreich.
Diesmal kam die Vorlage von
Hartfuß, Egen vollendete.
Auch im zweiten Drittel
konnte der EC Kassel sein Konzept
erfolgreich umsetzen. In
der 35. Minute war erneut der
stark aufspielende Egen auf
Vorlage von Hartfuß zur Stelle,
schob zur 3:2-Führung ein. Die
Freude währte aber nur kurz.
Zunächst scheiterte Reddo
noch an Scholz, aber in der 39.
Minute war Domke wieder zur
Stelle. Sein Volley-Schuß aus
kurzer Distanz zum 3:3 sah verdächtig
nach hohem Stock aus.
Im letzten Spielabschnitt
überraschten die Gastgeber die
Kasseler mit zwei frühen Treffern
zur 5:3-Führung. Zunächst
war Khalizow zur Stelle (42.),
nur zwei Minuten später markierte
Hahn das 5:3. In der
Schlußphase suchte der EC
Kassel noch einmal seine Chance
- aber vergebens. Hills und
Moeser scheiterten an dem gut
aufgelegten ESW-Torhüter
Bressag.
Im ersten Heimspiel am Mittwoch
muß nun ein Sieg her,
wenn die Blau-Weißen ihre
Chance auf das Weiterkommen
wahren wollen.
<br><br>0:1 (1.) Hartfuß (Egen), <br>1:1
<br><br>0:1 (1.) Hartfuß (Egen), <br>1:1
(4.) Gebauer (Eisebitt), <br>2:1 (9.)
(4.) Gebauer (Eisebitt), <br>2:1 (9.)

Version vom 5. März 2017, 22:43 Uhr

Mit 3:5 (2:2, 1:1, 0:2) verlor der EC Kassel das erste Play-off-Spiel in Weißwasser. Die Nordhessen konnten lange mithalten, mußten sich aber im Schlußdrittel geschlagen geben. Das Spiel begann mit einer halben Stunde Verspätung. Schiedsrichter Schütz aus Ratingen steckte im Stau. Der Grund: Schnee-Chaos zwischen Dresden und Weißwasser. Ein Glück, daß der EC Kassel bereits am Samstag angereist war. Die Blau-Weißen kamen so ausgeruht aufs Eis, und das zahlte sich im ersten Drittel aus. Denn die Kasseler erwischten einen Blitz-Start. Nach nur 52 Sekunden lagen die Gäste bereits in Front. Nach einem schönen Anspiel von Egen war Hartfuß der Torschütze. Danach machten die Gastgeber Druck. Mit Erfolg: In der 4. Minute überraschte Gebauer ECK-Torhüter Scholz mit einem Schuß von der blauen Linie. Wiederum fünf Minuten später erzielte Domke sogar die Führung für die Gastgeber. Danach arbeiteten die Nordhessen konzentrierter und disziplinierter und kamen mit dem offensiven Spiel der Gastgeber besser zurecht. Die Marschroute, die ECK-Trainer Jerzy Potz vor dem Play-off ausgegeben hatte, bewährte sich zumindest in dieser Phase. Der EC Kassel bemühte sich, „dicht zu machen", suchte seine Chance in Kontern. In der 11. Minute kamen die BlauWeißen dann nach einem Konter zum 2:2. Wiederum war die starke zweite Reihe mit Egen, Hartfuß und Hager erfolgreich. Diesmal kam die Vorlage von Hartfuß, Egen vollendete. Auch im zweiten Drittel konnte der EC Kassel sein Konzept erfolgreich umsetzen. In der 35. Minute war erneut der stark aufspielende Egen auf Vorlage von Hartfuß zur Stelle, schob zur 3:2-Führung ein. Die Freude währte aber nur kurz. Zunächst scheiterte Reddo noch an Scholz, aber in der 39. Minute war Domke wieder zur Stelle. Sein Volley-Schuß aus kurzer Distanz zum 3:3 sah verdächtig nach hohem Stock aus. Im letzten Spielabschnitt überraschten die Gastgeber die Kasseler mit zwei frühen Treffern zur 5:3-Führung. Zunächst war Khalizow zur Stelle (42.), nur zwei Minuten später markierte Hahn das 5:3. In der Schlußphase suchte der EC Kassel noch einmal seine Chance - aber vergebens. Hills und Moeser scheiterten an dem gut aufgelegten ESW-Torhüter Bressagk Im ersten Heimspiel am Mittwoch muß nun ein Sieg her, wenn die Blau-Weißen ihre Chance auf das Weiterkommen wahren wollen.



0:1 (1.) Hartfuß (Egen),
1:1 (4.) Gebauer (Eisebitt),
2:1 (9.) Domke (Schwabe),
2:2 (11.) Egen (Hartfuß, Mokros),
2:3 (35.) Egen (Hartfuß, Hager),
3:3 (39.) Domke,
4:3 (42.) Khalizow (Gebauer),
5:3 (45.) Hahn (Gebauer).

Strafminuten: Weißwasser 4, Kassel 6. -
SR: Schütz (Ratingen) -
Z: 3000.

Quelle: HNA