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Bruce Eakin

Aus HuskyWiki
(Weitergeleitet von Eakin)
Bruce Eakin
Quelle: privat
Geburtsdatum
23.09.1962
Geburtsort



Größe
182cm
Gewicht
90kg
Position
Nummer
#12
Schusshand
links
Letzter Verein


NHL-Karriere
Draft, 1981
10. Runde, 204. Position
Calgary Flames


NHL Vereine
CAL, DET
NHL Spiele
13
NHL Punkte
4
Spielzeiten in Kassel
Saison
Sp. (T/A)
Str.
Liga
46 (18/26)
50
58 (15/41)
46
55 (14/25)
97






1995-1998
159 (47/92)
193



Bruce Glen Eakin wurde am 28.09.62 in Winnipeg, MB, Kanada geboren und spielte von 1995 bis 1998 im Team der Kassel Huskies,

Laufbahn als Spieler

Karrierebeginn

Bruce Eakin wurde am 23. September 1962 im kanadischen Winnipeg geboren. Seine ersten Schritte auf dem Weg zum späteren Profi-Eishockey machte er dabei in seiner Heimatstadt, im Team der St. James Canadiens in der Manitoba Junior Hockey League (MJHL). Bereits früh zeigte sich, dass der Junge mit den blonden Haaren einen ganz besonderen Torriecher hatte. Nicht nur seine formidable Torausbeute in St. James, auch das äußerst erfolgreiche Folgejahr für die Saskatoon Blades in der Western Hockey League (WHL) sorgten dafür, dass Eakin 1981 im NHL Entry Draft an Stelle 204 von den Calgary Flames gezogen wurde. Noch in der Spielzeit 1981/82 debütierte Eakin in einem Heimspiel gegen die Philadelphia Flyers in der besten Liga der Welt. Den Großteil der Zeit verbrachte er allerdings bei den Blades in der WHL. Dort sorgte er vor allem in seiner zweiten Saison für Furore, als er mit 125 Assists in 66 Spielen wahre Dominanz ausstrahlte. Diese Statistik steht bis heute als zweitbeste Assist-Marke in der Geschichte der WHL zu Buche. So waren es vor allem seine Spielmacherqualitäten, die ihm die Nominierung für den Kader der kanadischen Junioren-Nationalmannschaft 1982 einbrachte. Das bis heute in Kanada legendäre Team, in dem unter anderem auch Ex-Husky Pierre Rioux und Dave Morrison mitspielten, holte bei den Weltmeisterschaften in den USA die erste Goldmedaille im Juniorenbereich überhaupt für die Ahornblätter. Mit vier Toren und sieben Assists war Eakin viertbester Scorer der Kanadier.

Trotz des vielbeachteten Erfolgs in der Nationalmannschaft, konnte Eakin in der NHL nicht Fuß fassen. Für die Calgary Flames kam er bis 1985 auf insgesamt neun Einsätze, für sein darauf folgendes NHL-Team Detroit gar nur auf vier. Nach einer weiteren Spielzeit in der AHL fiel der Entschluss zum Wechsel nach Europa. Für den EHC Olten traf er in der schweizer NLA nach Belieben. Dort hielt es der Globetrotter Eakin aber ebenso wenig lange aus, wie in der Folgesaison beim finnischen Erstligisten KalPa. Als "viel zu kalt" bezeichnete Eakin die zentralfinnische Stadt am Kallavesi-See, was für einen gestandenen Mann aus Winnipeg, dem Kühlschrank Kanadas, eine beachtliche Aussage ist. So verschlug es Eakin also schließlich nach Deutschland. In Neuss, Essen und Nürnberg sammelte er reichlich Erfahrungen in der 2. Bundesliga und kreuzte auch das eine oder andere Mal mit den Huskies die Klingen. Seine beste Zeit hatte Eakin jedoch, als er an der Seite von Johnny Walker und François Sills für den Krefelder EV auf Torejagd ging. Dabei gelang Eakin jeweils eine Platzierung unter den zehn Besten Scorern der Liga und brachte ihm deutschlandweit Anerkennung.

Zur Einführung der DEL holte DEG-Coach Hans Zach Eakin an die Brehmstraße. Doch bereits in der Vorbereitung zur Saison 1994/95 riss sich der Kanadier das Kreuzband und fiel für große Teile der Hauptrunde aus. Noch schlimmer kam es für Eakin allerdings, als Hans Zach im Sommer 1995 seinen Hut nehmen musste. Nachfolger Hardy Nilsson setzte sein Spielsystem mit lediglich drei Angriffsreihen durch und somit tendierte Eakins Eiszeit gen null.

Kassel Huskies

Allenvoran Huskies-Trainer Ross Yates sowie die Führungsetage um Swoboda und Egen bemühten sich in der Folge besonders stark um Eakin. Nach zähen Verhandlungen mit der DEG war es am 13. Oktober 1995 dann soweit - der Wechsel war perfekt, Eakin kam nach Kassel. Und wie er kam! "Bruce Eakin kam, sah und siegte!" titelte die HNA am 14. Oktober 1995, nachdem die Huskies beim hochfavorisierten EV Landshut 3:0 gewonnen hatten und ausgerechnet "Blitztransfer" Eakin das entscheidende letzte Tor der Partie gemacht hatte. Generell reihte sich Eakin, auf dem Eis zumeist an der Seite von Torjäger Mike Millar, perfekt in die homogene Truppe der Huskies ein. Ähnlich erfolgreich wie seine erste Spielzeit in Nordhessen, sollte dann auch das zweite Jahr werden. Auch 1996/97 gehörte der am Bullypunkt nur schwer zu schlagende Eakin zu Husky-Coach Brunners wichtigsten Stützen auf dem Weg zur Vizemeisterschaft. Nach dem Abgang von Kumpel und Kapitän Dave Morrison im Sommer 1997 wurde der Stand für Eakin aber schwerer. Zum Kapitän bestimmt, gelang ihm der Spagat zwischen sportlicher Leistung und dem Sicherstellen einer intakten Teamatmosphäre immer weniger. Zugegeben: der bunt zusammengewürftelte Haufen von insgesamt 36 (!) Akteuren machte ihm die Arbeit auch nicht immer leicht. So verließ Eakin im Sommer 1998 die Huskies und ließ - ähnlich wie Morrison ein Jahr zuvor - die Karriere in der britischen Superleague ausklingen, ehe er die Schlittschuhe Ende 1998 endgültig an den Nagel hing.

Heute hat Eakin - zumindest beruflich - nichts mehr mit der Jagd nach der kleinen Hartgummischeibe zutun. Gemeinsam mit seiner Familie hat sich der Kanadier im sonnigen Orlando, Florida niedergelassen und betreibt seit 2001 ein "Frozen Yogurt"-Geschäft in der Nähe der Universal Studios.

Trivia

Zitate

„Eakin hat als Kapitän versagt. Es wäre seine Aufgabe gewesen, für eine bessere Atmosphäre innerhalb der Mannschaft zu sorgen." (Simon Kimm nach dem enttäuschenden Abschneiden der Huskies 1998 / HNA v. 29.03.1998)


Bekannte Mitspieler

Anmerkung: In der folgenden Tabelle sind einige bekannte Spieler aufgeführt, mit denen Bruce Eakin bereits in Nordamerika und anderen europäischen Vereinen in einem Team zusammengespielt hatte. Die Spalte „Verein“ bezieht sich dabei auf das gemeinsame Team in der jeweiligen Saison, während in der letzten Spalte aufgelistet wird, durch welchen Umstand oder welche Mannschaft der jeweilige Spieler in Deutschland bekannt wurde. Diese Tabelle kann natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, sondern soll nur ein kleiner Ausschnitt an interessanten Weggefährten sein.

Bekannte Mitspieler · 32 Spieler · 22 gemeinsame Stationen
Saison Team Name
1980-1981 Saskatoon Blades
Marc HabscheidAugsburg
1981-1982 Calgary Flames
Kevin LaValléeDüsseldorf
1981-1982 Saskatoon Blades
Marc HabscheidAugsburg
1982-1983 Colorado Flames
Kevin LaValléeDüsseldorf
Mark LambLandshut
Pierre RiouxDüsseldorf  ·  Augsburg  ·  Kassel
1983-1984 Colorado Flames
Pierre RiouxDüsseldorf  ·  Augsburg  ·  Kassel
1984-1985 Calgary Flames
Gino CavalliniLandshut
1984-1985 Moncton Golden Flames
Ed KastelicStar Bulls Rosenheim
Gino CavalliniLandshut
Mark LambLandshut
Pierre RiouxDüsseldorf  ·  Augsburg  ·  Kassel
1985-1986 Adirondack Red Wings
Dale KrentzMannheim  ·  Star Bulls Rosenheim
1985-1986 Detroit Red Wings
Petr KlimaKrefeld
1985-1986 Nova Scotia Oilers
Gordon ShervenStar Bulls Rosenheim  ·  Düsseldorf
Jim CamazzolaBerlin Capitals  ·  Augsburg
John MinerKöln  ·  Augsburg
1986-1987 New Haven Nighthawks
Chris KontosRevier Löwen Oberhausen
Duanne MoeserKassel  ·  Augsburg  ·  Star Bulls Rosenheim
Simon WheeldonMünchen Barons
1986-1987 Springfield Indians
Manny ViveirosSchwenningen
1987-1988 KalPa
Pierre RiouxDüsseldorf  ·  Augsburg  ·  Kassel
Tero ArkiomaaAugsburg
1988-1989 SC Herisau
1989-1990 EHC Essen-West
1990-1991 EHC Essen-West
1991-1992 EHC 80 Nürnberg
1992-1993 Krefelder EV 1981
Jayson MeyerKassel  ·  Köln  ·  Krefeld
Martin GebelKassel  ·  Krefeld
1993-1994 Krefelder EV 1981
Günter OswaldSC Riessersee  ·  Berlin Capitals  ·  Landshut  ·  Kassel  ·  Krefeld
Jayson MeyerKassel  ·  Köln  ·  Krefeld
Martin GebelKassel  ·  Krefeld
1994-1995 Düsseldorfer EG
Pierre RiouxDüsseldorf  ·  Augsburg  ·  Kassel
1995-1996 Düsseldorfer EG
Nikolaus MondtDüsseldorf  ·  Kassel  ·  DEG Metro Stars  ·  Ingolstadt  ·  Köln
1998-1999 London Knights
Jesper MorinRevier Löwen Oberhausen
Pasi RaitanenStar Bulls Rosenheim
Peter HasselbladKrefeld
Travis ThiessenStar Bulls Rosenheim  ·  Schwenningen
Troy CrowderHannover Scorpions
Saskatoon Blades1980-1981
Marc HabscheidAugsburg
Calgary Flames1981-1982
Kevin LaValléeDüsseldorf
Saskatoon Blades1981-1982
Marc HabscheidAugsburg
Colorado Flames1982-1983
Kevin LaValléeDüsseldorf
Mark LambLandshut
Pierre RiouxDüsseldorf  ·  Augsburg  ·  Kassel
Colorado Flames1983-1984
Pierre RiouxDüsseldorf  ·  Augsburg  ·  Kassel
Calgary Flames1984-1985
Gino CavalliniLandshut
Moncton Golden Flames1984-1985
Ed KastelicStar Bulls Rosenheim
Gino CavalliniLandshut
Mark LambLandshut
Pierre RiouxDüsseldorf  ·  Augsburg  ·  Kassel
Adirondack Red Wings1985-1986
Dale KrentzMannheim  ·  Star Bulls Rosenheim
Detroit Red Wings1985-1986
Petr KlimaKrefeld
Nova Scotia Oilers1985-1986
Gordon ShervenStar Bulls Rosenheim  ·  Düsseldorf
Jim CamazzolaBerlin Capitals  ·  Augsburg
John MinerKöln  ·  Augsburg
New Haven Nighthawks1986-1987
Chris KontosRevier Löwen Oberhausen
Duanne MoeserKassel  ·  Augsburg  ·  Star Bulls Rosenheim
Simon WheeldonMünchen Barons
Springfield Indians1986-1987
Manny ViveirosSchwenningen
KalPa1987-1988
Pierre RiouxDüsseldorf  ·  Augsburg  ·  Kassel
Tero ArkiomaaAugsburg
SC Herisau1988-1989
Krefelder EV 19811992-1993
Jayson MeyerKassel  ·  Köln  ·  Krefeld
Martin GebelKassel  ·  Krefeld
Krefelder EV 19811993-1994
Günter OswaldSC Riessersee  ·  Berlin Capitals  ·  Landshut  ·  Kassel  ·  Krefeld
Jayson MeyerKassel  ·  Köln  ·  Krefeld
Martin GebelKassel  ·  Krefeld
Pierre RiouxDüsseldorf  ·  Augsburg  ·  Kassel
Nikolaus MondtDüsseldorf  ·  Kassel  ·  DEG Metro Stars  ·  Ingolstadt  ·  Köln
London Knights1998-1999
Jesper MorinRevier Löwen Oberhausen
Pasi RaitanenStar Bulls Rosenheim
Peter HasselbladKrefeld
Travis ThiessenStar Bulls Rosenheim  ·  Schwenningen
Troy CrowderHannover Scorpions

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