Christopher Gibson

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Christopher Gibson
Quelle: Huskies
Geburtsdatum
27.12.1992
Geburtsort


Größe
188cm
Gewicht
98kg
Position
Spieler (2023 - 2024)
Tw-Trainer (seit 2026)
Nummer
#37
Letzter Verein
HC Nové Zámky  
Fanghand
links
Shutouts für KS
1
"Zu Null"-Rekord (Min.)
-
NHL-Karriere
Entry Draft, 2011
2. Runde, 49. Position
Los Angeles Kings


NHL Vereine
TOR, NYI, TBL, FLA, SEA
NHL Spiele
16
NHL Punkte
0
Spielzeiten in Kassel
Saison
Sp. (T/A)
Str.
Liga
9 (0/0)
2










Christopher Gibson wurde am 27.12.1992 in Karkkila, Finnland geboren und spielte in der Saison 2024/2025 im Team der Kassel Huskies. Seit der Saison 2026 ist Gibson Torwarttrainer der Kassel Huskies.

Karriereverlauf

Gibson wurde als Sohn eines Künstlers und Kickboxers von der Insel St. Lucia und einer Finnin in Karkkila geboren und wuchs in Espoo auf, wo er in der Juniorenabteilung der Espoo Blues aktiv war. Im Alter von 15 Jahren im Jahr 2008 zog Gibson in die kanadische Provinz Saskatchewan und schrieb sich dort am Athol Murray College of Notre Dame in Wilcox – einer Schule mit einer herausragenden Eishockeyförderung – ein. Mit dem Team spielte er in der Saison 2008/09 in der Saskatchewan Junior Hockey League (SJHL).

Zur Saison 2009/10 schloss sich Gibson den Saguenéens de Chicoutimi aus der Ligue de hockey junior majeur du Québec (LHJMQ) an, die ihn im Sommer zuvor im CHL Import Draft ausgewählt hatten. Der Torwart verbrachte insgesamt vier Jahre bei den Franko-Kanadiern und wurde während dieser Zeit im NHL Entry Draft 2011 in der zweiten Runde an 49. Stelle von den Los Angeles Kings aus der National Hockey League (NHL) gezogen. Nachdem die Kings es binnen zwei Jahren nicht geschafft hatten, den Finnen vertraglich zu binden, entschloss sich dieser, sich im NHL Entry Draft 2013 erneut zur Wahl zu stellen. Stattdessen nutzten jedoch die Toronto Maple Leafs die Möglichkeit und sicherten sich die Dienste des Torhüters für die folgenden drei Jahre, sodass er mit Beginn der Saison 2013/14 für deren Farmteam, die Toronto Marlies, in der American Hockey League (AHL) auflief. Darüber hinaus bestritt er auch einige Spiele für die Orlando Solar Bears in der ECHL. Ein Einsatz bei den Maple Leafs in der NHL blieb Gibson bis zu seinem Wechsel zu den New York Islanders im September 2015 verwehrt. Im Tausch für Michael Grabner gab Toronto neben Gibson vier weitere Nachwuchstalente – namentlich Taylor Beck, Carter Verhaeghe, Tom Nilsson und Matthew Finn – nach New York ab.

In der Organisation der Islanders war Gibson im Verlauf der Spielzeit 2015/16 zumeist auch für das AHL-Farmteam, die Bridgeport Sound Tigers, aktiv. Im Januar 2016 feierte er schließlich sein NHL-Debüt, ehe im folgenden April drei weitere Einsätze folgten. Im August 2016 wurde sein ausgelaufener Vertrag seitens New Yorks um ein Jahr verlängert, ebenso wie im Jahr darauf. Nach fünf Jahren in New York wurde sein auslaufender Vertrag nach der Spielzeit 2019/20 nicht verlängert, sodass er sich im Oktober 2020 als Free Agent den Tampa Bay Lightning anschloss. Die Lightning gewannen in den anschließenden Playoffs 2021 ihren zweiten Stanley Cup in Folge, jedoch bestritt Gibson nur zwei Partien der regulären Saison und kam in der post-season nicht zum Einsatz, sodass er sich nicht für die Gravur auf der Trophäe qualifizierte. Nach der Saison 2020/21 wurde sein auslaufender Vertrag nicht verlängert, sodass er im Juli 2021 – abermals als Free Agent – zu den Florida Panthers wechselte, wo er allerdings ausschließlich bei den Charlotte Checkers in der AHL zu Einsätzen kam. Nachdem der Finne über den Sommer 2022 zunächst keinen neuen Arbeitgeber in der NHL gefunden hatte, erhielt er Ende Oktober über einen Probevertrag bei den Coachella Valley Firebirds aus der AHL einen festen Kontrakt bei deren NHL-Kooperationspartner Seattle Kraken.

Nachdem der Finne im Verlauf der Saison 2022/23 ausschließlich bei den Firebirds zum Einsatz gekommen war, befand er sich ab dem Sommer 2023 abermals auf der Suche nach einem neuen Verein. Da sich in Nordamerika jedoch keine Optionen auftaten, kehrte er im Dezember 2023 – nach insgesamt 14 Jahren in Nordamerika – in sein Heimatland zurück. Dort unterzeichnete er einen Vertrag bei Rauman Lukko aus der Liiga bis zum Saisonende. Im November 2024 fand Gibson im abstiegsbedrohten HC Nové Zámky aus der slowakischen Extraliga einen neuen Arbeitgeber, für den er insgesamt 15 Spiele absolvierte, bei denen ihm lediglich ein Sieg gelang. Nachdem der Abstieg des Klubs Mitte Februar 2025 besiegelt war, wechselte er umgehend zu den Kassel Huskies aus der DEL2, die einen Ersatz für den verletzten Brandon Maxwell gesucht hatten.

Kassel Huskies

Bei den Kassel Huskies wurde Gibson am 14.02.2025 vorgestellt. Sein Debüt auf dem Eis feierte er am 18.02., beim darauf folgenden Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim. In seinem Premierenspiel schaffte Gibson gleich das "zu Null" und wehrte alle 24 Schüsse der Kurstädter ab.

In den folgenden Spielen wechselte sich Gibson mit Philipp Maurer im Tor der Huskies ab. In den Playoffs vertraute Todd Woodcroft jedoch verstärkt auf die Dienste Gibsons. So durfte er in den entscheidenden Partien gegen die Dresdner Eislöwen antreten, konnte das Ausscheiden im Halbfinale jedoch auch nicht verhindern.

Über den Sommer 2025 hinaus hielt sich Gibson in Kassel fit.

International

Auf internationaler Ebene spielte Gibson bei der U18-Junioren-Weltmeisterschaft 2010 in Belarus und der U20-Junioren-Weltmeisterschaft 2012 in Kanada. Dabei gewann er bei der U18-Junioren-Weltmeisterschaft, bei der er als dritter Torhüter hinter Jonathan Iilahti und Sami Aittokallio ohne Einsatz blieb, die Bronzemedaille. Bei der U20-Junioren-Weltmeisterschaft kam er als Ersatzmann von Aittokallio auf zwei Einsätze. Finnland schloss das Turnier auf dem vierten Platz ab.

Galerie

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Trivia

  • Feierte am 02.01.2016 sein NHL-Debüt für die New York Islanders, als er für Thomas Greiss eingewechselt wurde.

Bekannte Mitspieler

Anmerkung: In der folgenden Tabelle sind einige bekannte Spieler aufgeführt, mit denen Christopher Gibson bereits in Nordamerika und anderen europäischen Vereinen in einem Team zusammengespielt hatte. Die Spalte "Verein" bezieht sich dabei auf das gemeinsame Team in der jeweiligen Saison, während in der letzten Spalte aufgelistet wird, durch welchen Umstand oder welche Mannschaft der jeweilige Spieler in Deutschland bekannt wurde. Diese Tabelle kann natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben sondern soll nur ein kleiner Ausschnitt an interessanten Weggefährten sein.

Name Verein Saison bekannt durch
Nicolas Deschamps Chicoutimi Saguenéens 2009-2010 Straubing
Jacob Lagacé Chicoutimi Saguenéens / Orlando Solar Bears 2009-2010 Kaufbeuren, Krefeld
Andrew O'Brien Chicoutimi Saguenéens 2010-2011 München
Sébastien Sylvestre Chicoutimi Saguenéens 2010-2011 Kassel
Colton Jobke Orlando Solar Bears 2013-2014 Ingolstadt, Straubing, Iserlohn, Augsburg, Landshut
John Curry Orlando Solar Bears 2013-2014 Hamburg
Michael Catenacci Orlando Solar Bears 2013-2014 Düsseldorf
Tyler Beskorowany Orlando Solar Bears 2013-2014 Düsseldorf, Nürnberg
Blake Kessel Orlando Solar Bears / Toronto Marlies 2013-2014 Augsburg
Andrew MacWilliam Toronto Marlies 2013-2014 München
Brad Staubitz Toronto Marlies 2013-2014 Landshut
Brandon Kozun Toronto Marlies 2013-2014 Ingolstadt
Drew MacIntyre Toronto Marlies 2013-2014 Straubing, Mannheim
Jerry D'Amigo Toronto Marlies 2013-2014 Ingolstadt, Düsseldorf, Frankfurt
Jesse Blacker Toronto Marlies 2013-2014 Nürnberg
John-Michael Liles Toronto Marlies 2013-2014 Iserlohn
Kevin Marshall Toronto Marlies 2013-2014 Düsseldorf
Korbinian Holzer Toronto Marlies 2013-2014 DEG Metro Stars, Mannheim
Spencer Abbott Toronto Marlies 2013-2014 Augsburg
Stefan Legein Toronto Marlies 2013-2014 Heilbronn
Brad Ross Toronto Marlies / Orlando Solar Bears 2013-2014 Heilbronn, Iserlohn, Weißwasser, Selb
Dylan Yeo Toronto Marlies / Orlando Solar Bears 2013-2014 Straubing, Schwenningen, Iserlohn
Wade MacLeod Toronto Marlies / Orlando Solar Bears 2013-2014 Rosenheim, Frankfurt
Brendan Mikkelson Toronto Marlies 2014-2015 Mannheim
Brett Findlay Toronto Marlies 2014-2015 Ingolstadt, Iserlohn
Cal Heeter Toronto Marlies 2014-2015 Hamburg
Carson McMillan Toronto Marlies 2014-2015 Bremerhaven, Frankfurt, Selb, Kassel
David Booth Toronto Marlies 2014-2015 Regensburg
Erik Bradford Toronto Marlies 2014-2015 Düsseldorf
Antoine Bibeau Toronto Marlies / Charlotte Checkers 2014-2015 München
Andrew Rowe Bridgeport Sound Tigers 2015-2016 Ingolstadt
Anthony Greco Bridgeport Sound Tigers 2015-2016 Mannheim
Jared Gomes Bridgeport Sound Tigers 2015-2016 SC Riessersee, Straubing, Ravensburg, Bad Nauheim
Jesse Graham Bridgeport Sound Tigers 2015-2016 Augsburg
Joe Whitney Bridgeport Sound Tigers 2015-2016 Iserlohn
Justin Florek Bridgeport Sound Tigers 2015-2016 Iserlohn, Dresden
Mike Halmo Bridgeport Sound Tigers 2015-2016 Iserlohn
Sebastian Collberg Bridgeport Sound Tigers 2015-2016 Frankfurt
Stephon Williams Bridgeport Sound Tigers 2015-2016 Bietigheim
Michael Dal Colle Bridgeport Sound Tigers / New York Islanders 2015-2016 Iserlohn
Frans Nielsen New York Islanders 2015-2016 Berlin
Thomas Greiss New York Islanders 2015-2016 Köln, Frankfurt, Hannover Scorpions
Jon Landry Bridgeport Sound Tigers 2016-2017 Köln
Josh Winquist Bridgeport Sound Tigers 2016-2017 Selb
Tim Wallace Bridgeport Sound Tigers 2016-2017 Wolfsburg
Travis St. Denis Bridgeport Sound Tigers 2016-2017 Straubing, Ingolstadt
Casey Bailey Bridgeport Sound Tigers 2017-2018 Iserlohn, Ingolstadt
Kristers Gudlevskis Bridgeport Sound Tigers 2017-2018 Bremerhaven
Mike Cornell Bridgeport Sound Tigers 2017-2018 Straubing
Dennis Seidenberg New York Islanders 2017-2018 Mannheim
Chris Bourque Bridgeport Sound Tigers 2018-2019 München, Ingolstadt
Chris Casto Bridgeport Sound Tigers 2018-2019 Wolfsburg
Evan Buitenhuis Bridgeport Sound Tigers 2018-2019 Mannheim
Matt Lorito Bridgeport Sound Tigers 2018-2019 Wolfsburg
Mike Sislo Bridgeport Sound Tigers 2018-2019 Wolfsburg
Tom Kühnhackl New York Islanders / Bridgeport Sound Tigers 2018-2019 Mannheim, Augsburg
Bode Wilde Bridgeport Sound Tigers 2019-2020 Kassel, Bad Nauheim
Erik Brown Bridgeport Sound Tigers 2019-2020 Frankfurt, Düsseldorf
Jared Coreau Bridgeport Sound Tigers 2019-2020 Wolfsburg
Nick Schilkey Bridgeport Sound Tigers 2019-2020 Iserlohn
Terry Broadhurst Bridgeport Sound Tigers 2019-2020 Augsburg
Alex Green Syracuse Crunch 2020-2021 Straubing
Greg Meireles Syracuse Crunch 2020-2021 Nürnberg
Odeen Tufto Syracuse Crunch 2020-2021 Ravensburg, Krefeld
Peter Abbandonato Syracuse Crunch 2020-2021 Ingolstadt
Ryan Bednard Syracuse Crunch 2020-2021 Düsseldorf
Ben Thomas Tampa Bay Lightning / Syracuse Crunch 2020-2021 Iserlohn
Gemel Smith Tampa Bay Lightning / Syracuse Crunch 2020-2021 Wolfsburg
Evan Fitzpatrick Charlotte Checkers 2021-2022 Nürnberg, München
Jacob Friend Charlotte Checkers 2021-2022 Dresden
Max Gildon Charlotte Checkers / HC Bolzano 2021-2022 Mannheim
Callum Booth Coachella Valley Firebirds 2022-2023 Frankfurt
Jeremy McKenna Coachella Valley Firebirds 2022-2023 München, Nürnberg
Brayden Burke Lukko 2023-2024 Iserlohn
Gabriel Fontaine Lukko 2023-2024 Berlin, München
Joonas Järvinen Lukko 2023-2024 Düsseldorf
Matthew Abt Lukko 2023-2024 Bremerhaven
Adam Lapsansky HC Nove Zamky 2024-2025 Ravensburg
Christian Thomas HC Nove Zamky 2024-2025 Iserlohn
Nick Ritchie HC Nove Zamky 2024-2025 Iserlohn
Shawn Lalonde HC Nove Zamky 2024-2025 Köln, Nürnberg, Berlin
Stanislav Gron HC Nove Zamky 2024-2025 Duisburg
Brad McClure HC Bolzano 2025-2026 Augsburg
Brett Pollock HC Bolzano 2025-2026 Nürnberg, Schwenningen
Matt Bradley HC Bolzano 2025-2026 Straubing
Philip Samuelsson HC Bolzano 2025-2026 Straubing, Bremerhaven
Scott Valentine HC Bolzano 2025-2026 Augsburg, Krefeld
Shane Gersich HC Bolzano 2025-2026 Iserlohn
Alexander Karachun Schwenninger Wild Wings 2025-2026 Schwenningen, Wolfsburg, Kassel, Freiburg, Düsseldorf
Phil Hungerecker Schwenninger Wild Wings 2025-2026 Schwenningen, Mannheim, Wolfsburg, Kassel

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