Zum Inhalt springen

Matt White

Aus HuskyWiki
 Matthew White   

Quelle:

Geburtsdatum 23.08.1989
Geburtsort Whittier, CA, USA
Größe 175cm
Gewicht 86kg
Position Stürmer
Nummer #97
Schusshand links
Letzter Verein Grizzlys Wolfsburg  
Spielzeiten in Kassel
Jahrgang Sp. (T/A) Str. Liga
2026-2027 0 (0/0) 0

Matthew "Matt" White wurde am 23.08.1989 in Whittier, CA, USA geboren und spielt seit 2026 im Team der Kassel Huskies.

Karriereverlauf

Junioren- und Collegeliga

Nachdem er mit dem Eishockeyspielen bei Vereinen in seinem Geburtsbundesstaat Kalifornien begonnen hatte, wechselte er als 18-Jähriger nach Nebraska, um für das Team der Omaha Lancers in der US-Juniorenliga USHL zu spielen. Mit den Lancers holte er in seinem ersten Jahr die USHL-Meisterschaft, blieb zwei weitere Jahre in Omaha und wurde in seinem letzten Jahr mit 35 Toren bester Torschütze der Liga und zum USHL-Spieler des Jahres gewählt. Daraufhin wurde er in das Eishockeyteam der University of Nebraska Omaha, den Omaha Mavericks berufen. Für die Mavericks spielte er drei Jahre in der US-Collegeliga und war in seiner zweiten Saison 2011/12 mit 40 Punkten bester Scorer seiner Mannschaft.

ECHL und AHL

Sein erster Profivertrag führte ihn dann wieder zurück nach Kalifornien, als er für das ECHL-Farmteam der Los Angeles Kings, den Ontario Reign in der Saison 2013/14 auf das Eis lief und punktbester Spieler seines Teams wurde. Sowohl 2013 als auch 2014 nahm er für sein Heimatland im Sommer an den Inlinehockey-Weltmeisterschaften in Europa teil, wobei er 2013 mit Team USA den Titel gewinnen konnte. Nach der Weltmeisterschaft 2014 blieb er in Europa und schloss sich dem slowenischen Klub HDD Olimpija Ljubljana an, das zu dieser Zeit in der internationalen Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) aktiv war. Bereits nach elf Spielen für Ljubljana kehrte White jedoch wieder nach Ontario zurück, bei denen er in der ECHL-Saison 2014/15 bester Vorbereiter seiner Mannschaft in der Hauptrunde und mit 18 Toren bester Torschütze seines Vereins in den Playoffs wurde, in denen man erst im Halbfinale dem späteren Meister Allen Americans unterlag. Nach der Umstrukturierung der American Hockey League (AHL) und ECHL zur Spielzeit 2015/16 lief White weiter für das ECHL-Farmteam der Kings, das nun jedoch als Manchester Monarchs firmierte, auf.

Im Dezember 2016 wurde er vom AHL-Farmteam der Nashville Predators, den Milwaukee Admirals, verpflichtet. Zu diesem Zeitpunkt war er punktbester Spieler der Monarchs. Bereits in seinem zweiten Spiel für die Admirals konnte er zwei Tore erzielen und erreichte mit dem Team aus Wisconsin die Playoffs, woraufhin sein Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert wurde.

Wechsel in die DEL und später KHL

Zur Saison 2017/18 wechselte White wieder nach Europa und wurde von den Augsburger Panthern verpflichtet. Bereits in seiner ersten DEL-Saison war er einer der Topscorer der Liga und sein Vertrag wurde bei den Schwaben um ein weiteres Jahr verlängert. In seinem zweiten DEL-Jahr in der Saison 2018/19 gehörte er mit 22 Toren zu den Top-10-Torschützen der Liga und hatte damit einen großen Anteil am Platz 3 der Panther nach der Hauptrunde, was die bis dahin beste Platzierung für die Playoff-Qualifikation in der DEL-Geschichte des Vereins darstellte.

Aufgrund der gezeigten Leistungen verließ White die DEL und unterzeichnete im Juni 2019 einen Vertrag bei Neftechimik Nischnekamsk aus der Kontinentalen Hockey-Liga (KHL). Nach einer Spielzeit wechselte er im August 2020 zum lettischen Ligakonkurrenten Dinamo Riga. Im Dezember 2020 kehrte er in die DEL zurück, als er einen Vertrag bei den Eisbären Berlin unterschrieb. Mit den Hauptstädtern wurde der US-Amerikaner in der Folge zweimal Deutscher Meister, wobei er beim Titel der Saison 2020/21 mit 39 Punkten hinter Marcel Noebels zweitbester Scorer der Eisbären in Hauptrunde und mit 7 Toren zusammen mit Ryan McKiernan der beste Torschütze der Berliner in den Play-offs war. Auch am Meistertitel der Spielzeit 2021/22 hatte er als bester Berliner Scorer mit 59 Punkten, damit auf Rang 3 der punktbesten Spieler der DEL in dieser Hauptrunde sowie mit 14 Punkten zusammen mit Blaine Byron bester Play-off Scorer seines Teams, einen großen Anteil. Dabei erzielte er im entscheidenden Spiel 4 der Finalserie beim 5:0 im Spiel gegen den EHC Red Bull München einen Hattrick. Auch in der folgenden Saison 2022/23 war er wieder hinter Noebels mit 51 Punkten der zweitbeste Scorer seines Teams, aber auf Grund der als Titelverteidiger ohne Playoff-Teilnahme enttäuschend verlaufenden Spielzeit der Berliner und der damit gewünschten Neuausrichtung des Vereins, einigten sich Klub und Spieler nach drei Jahren auf eine vorzeitige Auflösung des noch ein Jahr gültigen Vertrags und White wechselte daraufhin innerhalb der DEL zu den Grizzlys Wolfsburg.

Kassel Huskies

Im Juni 2026 gaben die Huskies die Verpflichtun Whites bekannt.

Bekannte Mitspieler

Anmerkung: In der folgenden Tabelle sind einige bekannte Spieler aufgeführt, mit denen Matt White bereits in Nordamerika und anderen europäischen Vereinen in einem Team zusammengespielt hatte. Die Spalte "Verein" bezieht sich dabei auf das gemeinsame Team in der jeweiligen Saison, während in der letzten Spalte aufgelistet wird, durch welchen Umstand oder welche Mannschaft der jeweilige Spieler in Deutschland bekannt wurde. Diese Tabelle kann natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben sondern soll nur ein kleiner Ausschnitt an interessanten Weggefährten sein.

Name Verein Saison bekannt durch
Cameron Burt Ontario Reign 2013-2014 Rosenheim
Chad Costello Ontario Reign 2013-2014 Krefeld, Iserlohn
Dan DaSilva Ontario Reign 2013-2014 Augsburg
Dylan Wruck Ontario Reign 2013-2014 Frankfurt, Iserlohn, Heilbronn, Crimmitschau, Köln
Jake Newton Ontario Reign 2013-2014 Bayreuth
Jussi Olkinuora Ontario Reign 2013-2014 Dresden, Frankfurt
Lane Scheidl Ontario Reign 2013-2014 Weißwasser
Mario Lamoureux Ontario Reign 2013-2014 Dresden, Bad Tölz
Mathias Niederberger Ontario Reign 2013-2014 Düsseldorf, München, Berlin, DEG Metro Stars, Dresden
Nick Jones Ontario Reign 2013-2014 Wolfsburg
Riley Brace Ontario Reign 2013-2014 Ravensburg
Tyler Gron Ontario Reign 2013-2014 Bayreuth, Kassel, Crimmitschau, Heilbronn, Frankfurt
Zach O'Brien Ontario Reign 2013-2014 Landshut, Ravensburg
Alex Roach Ontario Reign / Manchester Monarchs 2013-2014 Köln, Deggendorfer SC, Berlin, Frankfurt, Kassel
Alexander Roach Ontario Reign / Manchester Monarchs 2013-2014 Kassel Huskies
Marvin Degon Olimpija Ljubljana 2014-2015 Wolfsburg, Berlin, Ingolstadt
Matic Podlipnik Olimpija Ljubljana 2014-2015 Bayreuth, Landshut
Ziga Pesut Olimpija Ljubljana 2014-2015 Bayreuth
Joe Cannata Ontario Reign 2014-2015 Frankfurt
Josh Brittain Ontario Reign 2014-2015 Deggendorfer SC
Judd Blackwater Ontario Reign 2014-2015 Heilbronn
Ralfs Freibergs Ontario Reign 2014-2015 Iserlohn
Robbie Czarnik Ontario Reign 2014-2015 Ravensburg, Crimmitschau, Landshut
Tyler Scofield Ontario Reign 2014-2015 Rosenheim, Wolfsburg
Tyler Spurgeon Ontario Reign 2014-2015 Kaufbeuren
Joel Lowry Manchester Monarchs 2015-2016 Kassel, Iserlohn
Jordan Samuels-Thomas Manchester Monarchs 2015-2016 Augsburg, Heilbronn
Matt MacKenzie Manchester Monarchs 2015-2016 Bad Tölz
Michael Boivin Manchester Monarchs 2015-2016 Krefeld
Stefan Legein Manchester Monarchs 2015-2016 Heilbronn
Yann Sauvé Manchester Monarchs 2015-2016 München
Zac Leslie Manchester Monarchs 2015-2016 Straubing, Mannheim
Adam Payerl Milwaukee Admirals 2015-2016 Augsburg, Ravensburg, Krefeld, Düsseldorf
Conor Allen Milwaukee Admirals 2015-2016 Wolfsburg
Corey Potter Milwaukee Admirals 2015-2016 Köln
Garrett Noonan Milwaukee Admirals 2015-2016 Krefeld
Jack Dougherty Milwaukee Admirals 2015-2016 Nürnberg, Köln
Max Görtz Milwaukee Admirals 2015-2016 Schwenningen, Bremerhaven, Wolfsburg
Max Reinhart Milwaukee Admirals 2015-2016 Köln
Patrick Mullen Milwaukee Admirals 2015-2016 Mannheim
Taylor Aronson Milwaukee Admirals 2015-2016 Nürnberg, Köln
Vinny Saponari Milwaukee Admirals 2015-2016 Crimmitschau, Krefeld, Augsburg, Kassel
Blake Kessel Milwaukee Admirals 2016-2017 Augsburg
Justin Florek Milwaukee Admirals 2016-2017 Iserlohn, Dresden
Shawn O'Donnell Milwaukee Admirals 2016-2017 Freiburg, Ravensburg
Tyler Kelleher Milwaukee Admirals 2016-2017 Ingolstadt
Tylor Spink Milwaukee Admirals 2016-2017 Schwenningen
Andrew O'Brien Milwaukee Admirals / Dinamo Riga 2016-2017 München
Daniel Schmölz Augsburger Panther 2017-2018 Nürnberg, Augsburg, Ingolstadt, Schwenningen, Kassel
Derek Dinger Augsburger Panther 2017-2018 Kassel, Augsburg, Ingolstadt, DEG Metro Stars, Schwenningen
Hans Detsch Augsburger Panther 2017-2018 Kassel, Ravensburg, Augsburg, Ingolstadt, Kaufbeuren
Thomas Holzmann Augsburger Panther 2017-2018 Augsburg, München, Iserlohn, Kassel, Hamburg
Jamie Arniel Augsburger Panther 2018-2019 Berlin, Kassel, Bad Nauheim, Augsburg
John Rogl Augsburger Panther 2018-2019 Augsburg, Landshut, SC Riessersee, Kassel, Kaufbeuren
Markus Keller Augsburger Panther 2018-2019 Augsburg, Kassel, Berlin
Jacob Berglund Neftekhimik Nizhnekamsk 2019-2020 Krefeld, Ingolstadt
Jonas Enlund Neftekhimik Nizhnekamsk 2019-2020 Wolfsburg
Ryan Murphy Neftekhimik Nizhnekamsk 2019-2020 München
Zack Mitchell Neftekhimik Nizhnekamsk / Dinamo Riga 2019-2020 Augsburg
Ilya Proskuryakov Dinamo Riga 2020-2021 Krefeld
JC Lipon Dinamo Riga 2020-2021 Straubing
Jordan Murray Dinamo Riga 2020-2021 Wolfsburg, Schwenningen, Mannheim
Mathew Maione Dinamo Riga 2020-2021 Bietigheim, München
Miks Indrasis Dinamo Riga 2020-2021 Schwenningen
Morgan Ellis Dinamo Riga 2020-2021 Berlin, Ingolstadt, Köln
Reece Scarlett Dinamo Riga 2020-2021 Frankfurt
Rihards Bukarts Dinamo Riga 2020-2021 Düsseldorf, Schwenningen, Berlin
Zane McIntyre Dinamo Riga 2020-2021 Straubing
Leon Hungerecker Eisbären Berlin 2021-2022 Nürnberg, Kassel, Weißwasser, Bremerhaven, Berlin
Jan Nijenhuis Eisbären Berlin 2022-2023 Wolfsburg, Ingolstadt, Ravensburg, Berlin, Kassel
Kristian Hufsky Eisbären Berlin 2022-2023 Weißwasser, Dresden, Kassel
Rayan Bettahar Eisbären Berlin 2022-2023 Bremerhaven, Kassel, Crimmitschau, Berlin, Weißwasser
Chris Wilkie Grizzlys Wolfsburg 2023-2024 Frankfurt, Wolfsburg, Bietigheim
Ennio Albrecht Grizzlys Wolfsburg 2023-2024 Wolfsburg
Laurin Braun Grizzlys Wolfsburg 2023-2024 Berlin, Krefeld, Wolfsburg, Ingolstadt, Kassel
Lucas Dumont Grizzlys Wolfsburg 2023-2024 Köln, Wolfsburg, Frankfurt, Dresden, Weißwasser

Statistik