Di. 07.01.2014 - 19:30 Uhr Kassel Huskies - Hammer Eisbären 8:3 (3:1/1:1/4:1)

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Statistik

Kassel Huskies vs. Hammer Eisbären 8:3 (3:1/1:1/4:1)
Oberliga West - Endrunde. Spieltag - 07.01.2014 - 19.30 Uhr - Eissporthalle Kassel
Tore 1. Drittel
01:18 Tor:Branislav Pohanka, Assists:Manuel Klinge, Tobias Schwab
09:38 Tor:Sven Valenti, Assists:Christian Billich, Branislav Pohanka
19:14 Tor:Kyle Doyle, Assists:Brad Snetsinger, Christian Billich
Tor:Igor Bacek, Assists:Ibrahim Weißleder 19:34
Tore 2. Drittel
29:55 Tor:Brad Snetsinger, Assists:Kyle Doyle, Alexander Engel Jr. (PP1)
Tore 3. Drittel
Tor:Ibrahim Weißleder, Assists:Igor Bacek 49:44
51:56 Tor:Austin Wycisk, Assists:Christian Billich, Alexander Heinrich
54:37 Tor:Kyle Doyle, Assists:Brad Snetsinger, Christian Billich
56:19 Tor:Artjom Kostyrev, Assists:Gregor Stein, Austin Wycisk
59:31 Tor:Brad Snetsinger, Assists:Christian Billich, Kyle Doyle (PP1)
Verlängerung/Penaltyschießen
-
Spielzusammenfassung
Teams Kassel Huskies Hammer Eisbären
Strafminuten 18 6
Schüsse - -
Powerplay 2-3 0-4
Penalty Killing 100% 33,3%
Schiedsrichter Andreas Kissing
Assistenten
Zuschauer 2.048


Spielbericht

Huskies glückt Revanche gegen Hamm

Im Duell Zweiter gegen Dritter in der Endrunde der Oberliga West haben die Huskies am heutigen Dienstag einen Bigpoint gelandet. Gegen die Hammer Eisbären, gegen die sich die Schlittenhunde bereits mehrfach diese Saison schwergetan haben, konnte das Team von Trainer Jürgen Rumrich einen Dreier landen. Besonders vor dem Hintergrund, dass die Eisbären die Huskies am 22.12.13 vor heimischer Kulisse mit 5:3 geschlagen hatten, machte für die Kasseler Kufencracks eine besondere Motivation aus. Außer auf den mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe aus dem vergangenen Spiel gegen Königsborn belegten Florian Böhm, meldeten sich alle Huskies im Rudel fit und einsatzbereit.

Gegen ersatzgeschwächte Hammer, die nur mit 13 Feldspielern angereist waren, begannen die Huskies vor 2.048 Zuschauern forsch. Keine Minute war gespielt, da fälschte Chris Billich einen Schuss von Sven Valenti ab und zwang Christian Wendler im Tor der Eisbären zu einer ersten Parade. Doch schon beim nächsten Versuch hatte Wendler keine Chance mehr. "Brano" Pohanka verwandelte nach einem Zuspiel von "Manu" Klinge zum 1:0 für die Huskies. Und die Partie blieb ereignisreich! Nachdem Schiedsrichter Andreas Kissing mit Christ und Stein gleich zwei Kasseler auf die Strafbank setzte, durften die Eisbären 1:43 Minuten in doppelter Überzahl ran. Klug verteidigende Huskies und ein sicherer Kai Kristian machten jedoch auch diese vorzügliche Möglichkeit auf den Ausgleich zunichte. Die Huskies handelten weiterhin eiskalt und erinnerten nicht an das Team, dass noch vor zwei Wochen gegen die Westfalen verloren hatte. In der 10. Spielminute umkurvte Sven Valenti technisch sehenswert den am Boden liegenden Christian Wendler und erhöhte auf 2:0. Die beste Möglichkeit ihrerseits hatten die Eisbären durch Joseph Lewis, der jedoch, das leere Tor vor Augen, nur Sturmkollegen Michel Maaßen traf. Doch das unterhaltsame erste Drittel war noch lange nicht zu Ende. Vor Drittelpause sorgte der momentan kaum zu stoppende Kyle Doyle sogar noch für das 3:0, ehe Igor Bacek in einem Alleingang rund 20 Sekunden später den 3:1-Anschlusstreffer markierte.

Kurios: Hauptschiedsrichter Kissing ging die ganze Situation offenbar zu schnell und während sich beide Teams folgerichtig zum Mittelbully formierten, stand der Unparteiische aus Wiehl ungläubig am Anspielpunkt im Kasseler Drittel. Mit 3:1 ging es dann auch in die Pause.

Die Eisbären kamen besser aus der Kabine. Während Palka seinen Alleingang noch vergab, machte es Joseph Lewis in der 22. Spielminute besser. Einen 3-auf-0-Konter verwandelte der Waliser auf Zuspiel von Bacek zum 3:2. Die Westfalen hatten sich binnen zwei Minuten zurück in die Partie gekämpft. Doch die Huskies fanden schnell wieder in ins Spiel zurück. Im Powerplay nutzte Brad Snetsinger ein herrliches Zuspiel von Alex Engel zum 4:2. In der Folge egalisierten sich die beiden Teams weitestgehend. Auf beiden Seiten sollten keine weiteren Tore fallen, so dass es mit dem zwei Tore Vorsprung auch in die Pause ging.

Im dritten Drittel wirkten die Huskies von der Rolle. Zwar brachte man immer wieder Scheiben auf das Tor der Eisbären, doch die Zielstrebigkeit blieb dabei häufig auf der Strecke. Und weil sich vor allem in der Kasseler Defensive immer wieder Unzulänglichkeiten einschlichen, kamen die Westfalen noch mal ran. Einen schlechten Wechsel nutzten die Eisbären in Persona Ibrahim Weißleders eiskalt zum 4:3-Anschlusstreffer. Der Schock bei den Huskies-Fans dauerte allerdings nur zwei Minuten an. Da nämlich hatten Austin Wycisk und Kyle Doyle mit den Toren fünf und sechs für Beruhigung gesorgt.. Damit war der „Drops gelutscht" und die weiteren Tore von Kostyrev (57.) und Snetsinger (60.) nur noch für die Statistik von Belang.

Den Huskies glückte somit die Revanche für die Niederlage in Hamm Ende Dezember. Bis zur 50. Spielminute konnten die mit einer kurzen Bank kämpfenden Eisbären gut mithalten, mussten sich dann aber doch recht deutlich geschlagen geben. Für die Huskies geht es am kommenden Freitag in Duisburg weiter. Das nächste Heimspiel findet dann am kommenden Sonntag, den 12.01.2014 um 18:30 Uhr gegen die Löwen Frankfurt statt.